Jessica Durlacher: Emoticon

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Jessica Durlacher: Emoticon
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Emoticon
ET (Original)
2004
ISBN-13
9783257065152

Informationen zum Buch

Seiten
479

Sonstiges

Originalsprache
niederländisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Vom Damaskustor aus hatte sie ein Taxi zum zeitweiligen Busbahnhof in der Salah ad-Din Street genommen.

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Die Geschichte von Daniel, einem niederländisch-israelischen Jugendlichen, und von Aischa, einer jungen Palästinenserin, die für die Weltöffentlichkeit ein Zeichen setzen will und ihn in eine tödliche Falle lockt. Ihr Lockmittel: das Internet und seine Zeichensprache, die Emoticons.

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Emoticon

Das Buch handelt von einer komplizierten Freundschaft zweier Frauen: Esther und Lola, zwei Niederländerinnen jüdischer Herkunft, Ende 30. Fast ihr ganzes Leben haben sie viel geteilt: die Liebe, die Eifersucht, das Interesse an Israel und die Liebe zu Lolas alleine groß gezogenem Sohn Daniel. "Emoticon" ist aber auch die Geschichte von Daniel, der allmählich erwachsen wird und prompt von seiner ersten großen Liebe enttäuscht wird. Er macht sich anschließend auf die Suche nach seinem Vater, einem Israeli, den er schon immer kennenlernen möchte, was ihm Lola aber immer verwehrt hat.

Der zweite Erzählstrang ist die Geschichte der jungen Aischa, einer Palästinenserin aus Ramallah, die die Verzweiflung über die Misere ihres Volkes zu einer äußerst entschlossenen radikalen Aktivistin macht. Sie möchte endlich -als Frau- ein Zeichen für die Weltöffentlichkeit setzen und lockt einen niederländisch-israelischen Jungen, Daniel, über das Internet und seine Zeichensprache, die Emoticons, in eine Falle.

Und last, but not least geht es um Israel - ein faszinierendes, vitales und heftig zerrissenes Land, das nicht zur Ruhe kommt bzw. kommen kann.

Zur Autorin: Jessica Durlacher, geboren 1961 in Amsterdam, ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Niederlande. 1998 war ihr Roman "Das Gewissen" das bestverkaufte Debüt in Holland und bekam mehrere wichtige nationale Auszeichnungen. Den Ausgangspunkt ihres Schreiben fand sie in ihrer eigenen Biographie: Ihr Vater, der Wissenschaftler und Schriftsteller Gerhard Durlacher, entkam als einziger seiner Familie dem Tod in Auschwitz. Er schrieb Berichte und Erzählungen über seine Erfahrungen, wurde in Holland ein wichtiger Zeitzeuge. Ein weiteres Werk ist noch in Deutschland erschienen: "Die Tochter" - alle drei Bücher übrigens bei Diogenes. Jessica Durlacher lebt heute mit Mann und ihren zwei Kindern in Bloemendaal.

Meine Meinung: Ein unglaublich tolles Buch, das mich über Tage, ja sogar Wochen, nicht mehr losgelassen hat! Sprachlich toll schildert es eine enge Freundschaft mit all ihren Höhen und Tiefen, von "Jungs-Problemen" in der Teeniezeit und vor allem erzählt es von der Dramatik des Nahen Ostens ohne für den Leser gleich mit zu urteilen. Regelrecht erstaunt habe ich unterschiedliche Meinungen (hauptsächlich vertreten durch die wichtigen Personen) und Eindrücke über dieses Land gelesen - fast alle nachvollziehbar! Und nicht zu vergessen: dieses Buch hat mir mit seinen Beschreibungen Israels deutlich Lust auf eine Reise dorthin gemacht!

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