Philip Kerr: Esau

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Philip Kerr: Esau
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Esau
ISBN-13
9783499224805

Informationen zum Buch

Seiten
507

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Der kalifornische Bergsteiger macht in einer Gletscherspalte des Himalaya einen sensationellen Fund: ein Schädel, der seiner Form nach etwa 50.000 Jahre alt sein müßte, aber nur 1.000 Jahre alt ist. Mit einer Expedition aus Spezialisten macht er sich im Hochgebirge auf die Suche nach der Wiede der Menschheit und stößt auf die Spur des Todes...

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Esau beginnt mit einer Bergbesteigung im Himalaya durch den versierten Bergsteiger und Free-Climber Jack. Er findet dort einen anthropologisch interessanten Schädel, den er seiner "Freundin" (ich find die Beziehung etwas kompliziert) der "Steinzeitmenschenforscherin" Swift mitbringt. Diese will am Herkunftsort nach weiteren Spuren suchen.

Im Klappentext steht, daß Kerr mit diesem Buch wieder einmal einen "literarischen Sprengsatz aus neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, aktuellen gesellschaftspolitischen Konflikten und uralten menschlichen Schwächen zündet". Und genau das ist es was mich an Kerr stört. Er will zu intellektuell sein. Die Story selber ist ganz gut beschrieben, aber zum einen brauche ich es nicht für die Story und zum anderen ist es mir ehrlich gesagt zu kompliziert, wenn er sich z.B. einen halbe Seite über Gesteinsschichten und Erdzeitalter auslässt oder die Herkunft der C14-Methode ausführlich beschreibt. Kerr hat da einen wissenschaftlichen Anspruch, den ich an einen Thriller nicht stelle. Wenn ich darüber was wissen will, lese ich ein Sachbuch!
(abgesehen davon, daß es ihm nicht gelingt dieses Wissen auf eine interessante, in den Roman passende und ihn vorantreibende Methode zu vermitteln - in diesem Zusammenhang möchte ich Dick Francis erwähnen, da klappt sowas).

Der andere Punkt der mich stört hängt vielleicht sogar damit zusammen. So verpasst er der weiblichen Hauptfigur ein "kommunistisch / intellektuelles" Elternhaus. Was soll das? Es scheint keinen besonderen Einfluss auf ihr Verhalten oder ihren Charakter gehabt zu haben, sondern dient meiner Meinung nach nur dazu, dem Autor die Chance auf eine halbe Seite Monolog über intellektuellen Nachkriegskommunismus zu geben.

Die anderen Personen bleiben ähnlich blass. Ihre Vergangenheit wird durchaus als farbig beschrieben, scheint aber immer kaum Auswirkungen auf ihr momentanes Handeln zu haben. Ich kannte bereits das Wittgensteinprogramm von Kerr und Esau hat mich in meiner Meinung zu dem Autor bestätigt. Den kauf ich höchstens nochmal als Remmitende.

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