Andreas Eschbach: Exponentialdrift

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Andreas Eschbach: Exponentialdrift
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783404149124

Informationen zum Buch

Seiten
250

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Handlungsort

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Auf einer Pflegestation erwacht ein Mann, der seit vielen Jahren im Wachkoma gelegen hat. Die Welt um ihn herum kommt ihm seltsam verändert vor. In seinen Erinnerungen mischen sich Bilder, die nicht zueinander passen. In ihm reden Stimmen durcheinander, die er nicht versteht. Am wenigsten identifizieren kann er sich mit dem Elementarsten von allem, mit sich selbst. Er kommt zu der Überzeugung, in Wirklichkeit ein Außerirdischer zu sein, den es in den Körper eines Menschen verschlagen hat. Eine Wahnvorstellung? Der Neurologe, der ihn behandelt, ist fasziniert. Seine Frau fühlt sich ihm entfremdet. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu verfolgen, zu beobachten scheint ...

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Habe das Buch heute zum zweiten Mal gelesen. Aufgrund dessen, dass es ein Fortsetzugsroman ist und wöchentlich in einer Zeitung erschien und "live" geschrieben wurde, sind die literarischen Qualiäten anders zu bewerten. Platzmangel, Termindruck und andere Probleme werden im Anhang erklärt. Dieser Anhang ist für mich ein sehr wichtiger Teil des Buches. Die Geschichte an sich hat einige gute Ideen, die man sicherlich hätte ausbauen können. Der Anhang gibt einen Einblick in die Arbeitsweise des Autors Eschbach - interessant. Zu einer positiven Bewertung dieses Buches tragen vor allem die frischen Ideen des Romanes und der für mich interessante Anhang bei.

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INHALT

Als Bernhard Abel vier Jahre nach einem Hirnschlag aus dem Koma erwacht und sich nicht gleich an seine ganze Vergangenheit erinnern kann, hält er das zunächst für eine normale, aber vorübergehende Begleiterscheinung seiner langen Bewusstlosigkeit. Aber dass er von Anfang an meint, "Bernhard Abel" sei nicht sein richtiger Name, bereitet ihm doch einiges Kopfzerbrechen – zumal er eines Tages von einem Mann aufgesucht wird, der zu wissen scheint, dass Abel tatsächlich nicht der Mann ist, für den selbst seine Frau ihn hält. Dann begreift Abel die Wahrheit: Er ist in Wirklichkeit ein Außerirdischer, der lediglich den Körper des Komapatienten Bernhard Abel übernommen hat, um auf der Erde eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Doch was ist der Zweck seiner Mission? Oder ist alles nur Einbildung und leidet Abel an schizophrenen Wahnvorstellungen?

Als Abel herausfindet, dass seine Frau seit Jahren ein Verhältnis mit einem Mann hat, der zu einer Gruppe von Verschwörern gehört, in deren Machenschaften Abel vor seinem Sturz ins Koma irgendwie verstrickt gewesen sein muss (er kann sich nicht mehr daran erinnern), und als weitere Personen auftauchen, die ebenfalls glauben, sie seien Außerirdische in den Körpern ehemaliger Apalliker, wird Abels Situation immer verzweifelter. Er ahnt, dass das Schicksal der Menschheit vom Gelingen seiner Mission – deren Sinn er immer noch nicht kennt – abhängen könnte…

KRINGELS MEINUNG

Dieser Fortsetzungsroman ist vom September 2001 bis zum Juli 2002 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen. Das heißt: Es wurde nicht einfach nur ein bereits fertig gestellter Roman in mehreren Folgen veröffentlicht, sondern er wurde im genannten Zeitraum "in Echtzeit" geschrieben. Zum Beweis dafür wurden immer wieder Bezüge zu aktuellen Geschehnissen eingebaut. Dieser Effekt geht in der Buch-Veröffentlichung natürlich verloren, dennoch wird hier eine spannende Geschichte erzählt, die einige überraschende Wendungen bereithält. Bis zum letzten Viertel macht der Roman wirklich Spaß und man kann kaum mit dem Lesen aufhören, wozu natürlich auch die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels beitragen – das ist eine Begleiterscheinung der wöchentlichen Fortsetzungen. Allerdings ist das Ende des Romans eigentlich offen und kommt vor allem zu rasch. Auf wenigen Seiten wird vieles zusammengedrängt, was der Autor eigentlich viel ausführlicher hätte ausarbeiten wollen. Wie man dem Anhang zum Buch, einer Art "Making of", das Eschbach selbst geschrieben hat, entnehmen kann, waren weder der Fortsetzungsroman noch die Zeitung, in der er erschienen ist, besonders erfolgreich und so musste ziemlich überhastet ein etwas unbefriedigendes Ende konstruiert werden.

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