William Kotzwinkle: Fan Man

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William Kotzwinkle: Fan Man
Verlag
ET (D)
1978
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Fan Man
ET (Original)
1974
ISBN-13
9783499145926

Informationen zum Buch

Seiten
155

Sonstiges

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"Das gibt es wirklich ganz selten: einen lustigen Avantgarde-Roman. Er handelt von einem Beatnik namens Horse Badorties, der überall, wo er wohnt, sofort eine riesige Sammlung von Zivilisationsmüll aufbaut: der ständig mit einer riesigen, unergründlichen, alles enthaltenden Tasche in New York unterwegs ist; der einen Chor fünzehnjähriger Teens auf irrwitzige Weise zu Gesangsengeln ausbildet; der tausend große Dinge plant, aber beim Eintreffen der geplanten Ereignisse immer irgendwo ander ist, vielleicht schon bei neuen Planungen; der so voller absurder Phantasie steckt und so unverbraucht erlebnisfähig ist, wie man es von einem literarischen Helden kaum zu hoffen wagt" (Kieler Nachrichten).

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Ich habe mir den "Fan Man" gleich 1978 nach seinem Erscheinen gekauft und lese ihn auch heute gelegentlich gerne nochmals. Der Fan Man ist ein Hippie oder Freak, der in einer Wohnung lebt, die er mit Sperrmüll und gekauftem Unsinn vollstopft. Die Miete bezahlt er natürlich nicht, heute würde man ihn als Mietnomaden bezeichnen. Seine Passion sind Ventilatoren, Fans eben. Einen kleinen, batteriebetriebenen, schleppt er ständig mit sich herum, aber er besucht auch grössere Exemplare in Klimaanlagen der Hochhäuser um sie mittels Stethoskop abzuhören. Der Fan Man frönt dem Marihuana-Konsum, wobei das Gras immer wieder neu umschrieben wird. So wird denn auch mal eine Pfeife mit Buchstabennudeln geraucht. Der Roman ist angesiedelt im New York der siebziger Jahre. Er beschreibt sowohl die damalige Subkultur, liefert aber auch schöne Schilderungen der Stadt. Diese wird detailliert und liebevoll beschrieben. Die Örtlichkeiten sind nicht aus der Luft gegriffen, der Stadtplan der damaligen Zeit entrollt sich präzise vor dem geistigen Auge des Lesers.

Der Fan Man schildert seine Welt, die mit der Realität des Normalbürgers nicht viel gemein hat. Die Sprache ist abgedreht, bisweilen fragmentär. Sie ist in einer gewissen Ich-Form gehalten, jedoch dergestalt, als ob jemand über sich in der dritten Person schreibt. Der Fan Man ist natürlich literarisch leichte Kost, jedoch amüsant und kurzweilig. Wer einen Sinn für das Ungewöhnliche auf diesem Sektor hat, ist mit dem Buch sehr gut bedient.

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