Fiona McIntosh: Wenn der Lavendel wieder blüht

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Fiona McIntosh: Wenn der Lavendel wieder blüht
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The French Promise
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783734102028

Informationen zum Buch

Seiten
512

Sonstiges

Originalsprache
englisch
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Handlungsort

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Luc und Lisette Ravens – einstmals Résistance- Kämpfer und britische Spionin – haben den Zweiten Weltkrieg überlebt, doch nach den Schrecken dieser Jahre ist nichts mehr wie zuvor. Um die Vergangenheit hinter sich zu lassen, besteigen sie ein Schiff nach Tasmanien, wo sie das Erbe von Lucs ermordeter Familie fortführen wollen. Auf der anderen Seite der Welt erfährt ein junger Mann namens Max Vogel in seiner düstersten Stunde eine lebensverändernde Wahrheit. Ein lang gehütetes Familiengeheimnis verbindet ihn mit den Ravens, und Max hält sowohl den Schlüssel zu seiner eigenen Zukunft als auch zu Lucs bewegter Vergangenheit in Händen …

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Wenn der Lavendel wieder blüht

England 1951: Luc und Lisette haben den Zweiten Weltkrieg überlebt. Luc war Widerstandskämpfer in Frankreich; Lisette war eine britische Spionin. Inzwischen sind die beiden verheiratet und haben einen kleinen Sohn. Doch wirklich glücklich sind sie in England nicht; zu viel ist im Krieg geschehen. Besonders Luc leidet unter dem Verlust seiner Familie, die als Juden den Krieg nicht überlebt haben. Da kommt Lisette auf die Idee, nach Australien auszuwandern, um dort einen Neuanfang zu wagen. Im trockenen Klima von Tasmanien kann Luc endlich wieder Lavendel anbauen und so hoffentlich die Erlebnisse während der Kriegszeiten besser verarbeiten...

Mein Leseeindruck:

"Wenn der Lavendel wieder blüht" ist die Fortsetzung von "Der Duft der verlorenen Träume". Es ist also ein zweiter Band, aber man kann ihn durchaus auch als Einzelband lesen, auch wenn es sicherlich schöner ist, schon Vorkenntnisse aus Band 1 zu haben.

Luc und Lisette sind zwei Figuren, die ich sehr schnell ins Herz schließen konnte. Beide haben eine sehr bewegte Vergangenheit und sind durch diese geprägt, aber ihre Liebe zueinander konnte ich richtiggehend spüren. Auch andere Figuren im Buch sind sehr gut ausgearbeitet und haben viel Tiefgang und Authentizität.

Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Das Buch hat über 500 Seiten, aber jede einzelne habe ich genossen. Die Autorin hat mich in ihre Geschichte hineinziehen können; ab der ersten Seite war ich gefesselt von der Handlung und auch von den Figuren.

Die Geschichte ist sehr berührend und hat viel Tiefgang. Ich mochte das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen und hoffe, dass es noch viele Leser gewinnen wird!

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Einfühlsam und fesselnd

Luc Bonet hatte sich - nachdem seine Eltern von den Nazis verschleppt wurden - der Resistance angeschlossen, Lisette Forestier wurde von den Briten - dank ihrer französischen Wurzeln - als Spionin im okkupierten Paris eingesetzt. Nun haben beide den Zweiten Weltkrieg überlebt und ihre Geschichte wird weitererzählt.

Luc versucht sein neues Leben in England zu meistern: er liebt Lisette und ihren gemeinsamen Sohn Harry über alles, doch er hat mit den Geistern seiner Vergangenheit zu kämpfen. Lisette ist deshalb der Ansicht, dass sie alle einen Neuanfang benötigen - und die kleine Familie packt die Veränderung an und wandert nach Tasmanien aus. Dort, so glaubt Lisette, kann sich Luc wieder der alten Familientradition, dem Anbau von Lavendel, widmen und zu seinem alten Leben zurückkehren. Als Harry eine Schwester bekommt, scheint sich wieder alles zum Guten zu wenden...

Als Luc einen Brief erhält und mit ihm die Gelegenheit, sein altes Versprechen, seine Liebsten zu rächen, macht er sich mit Jenny noch einmal nach Europa auf. Dort hat ein Schweizer Student entdeckt, dass eine Verbindung zu den Ravens besteht und Luc erfährt mehr über den ehemaligen deutschen Offizier Kilian, mit dem Lisette während der Kriegsjahre eine Beziehung eingehnen sollte - um Informationen für den britischen Geheimdienst zu erlangen. So schließt sich endlich ein Kreis.

"Wenn der Lavendel wieder blüht" ist die Fortsetzung von "Der Duft der verlorenen Träume" und beleuchtet vor allem Lucs Teil der Geschichte. Die Autorin Fiona McIntosh hat wirklich eine sehr einfühlsame Art zu erzählen, was sie vor allem zu Beginn des Buches, mit dem Überlebenskampf von Lucs Familie in Auschwitz, beweist. Aber auch die Perspektive Lucs, sein Leiden, das von der Unwissenheit, was mit seiner Familie geschehen ist, geprägt ist, fängt McIntosh sehr gelungen ein. Ich konnte die seelische Verwundung der Hauptfigur sehr gut nachvollziehen. Aber nicht nur das ist ein Thema, sondern auch die Suche der Ravens nach Glück und die Frage nach der Rechtmäßigkeit von Rache und ihrer Folgen.

Mich hat die Autorin aufgrund der realistischen Figuren und ihrer ausgezeichneten Tiefe, dem einfühlsamen Erzählstil und einer fesselnden, berührenden Geschichte komplett überzeugt. Auch wenn Luc einige schwere Schicksalsschläge erlebt hat, ist "Wenn der Lavendel wieder blüht" eine großartige Geschichte um Liebe, die Suche nach Glück und Gerechtigkeit und eine Geschichte, in der es um menschliche Moral geht.

Kurzum, es empfiehlt sich, den Vorgänger "Der Duft der verlorenen Träume" zuerst zu lesen, aber auf jeden Fall sollte man das Buch lesen, wenn man einer berührenden, kurzweiligen Geschichte, die sich den Folgen des Zweiten Weltkrieges widmet, nicht abgeneigt ist.

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Tolle Fortsetzung

Mit dem Buch "Wenn der Lavendel wieder blüht", hat Fiona McIntosh eine tolle Fortsetzung von "Der Duft der verlorenen Träume" geschaffen und ich kann nur jeden dazu raten, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier finde ich etwas Schade, das der Leser nicht besser darauf hingewiesen wird, das es sich um eine Fortsetzung handelt.

Luc und Lisette Raven, die einstmals Resistance-Kämpfer und britische Spionin waren, haben den Zweiten Weltkrieg überlebt. Mit ihren gemeinsamen Sohn Harry wandern die beiden nach Australien/Tasmanien aus um endlich ihre Dämonen und Alpträume hinter sich zu lassen. Die Überlegung von Lisette, sich für das Land auf der anderen Seite der Welt zu entscheiden, war die beste die sie machen konnte und schnell hatte sie Luc auf ihrer Seite. Sie besteigen ein Schiff nach Tasmanien und wollen dort das Erbe von Lucs Familie fortführen und wider Lavendel anbauen.

Irgendwo anders auf der Welt erfährt Max Vogel endlich die Wahrheit über seinen Vater und das gut gehütete Familiengeheimnis führt ihn mit der Familie Ravens zusammen. Diese Verbindung lässt aber die Schrecken der Vergangenheit, die Ermordung von Lucs jüdischer Familie wieder in den Vordergrund rücken und alte Narben reisen wieder auf.

Fiona McIntosh hat einen tollen Schreibstil, die Charaktere sind lebensecht getroffen und könnten nicht mehr Glanz ausstrahlen. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen und sie hat auch wunderbar vermittelt, wie furchtbar es doch für alle war, nach diesem sinnlosen Krieg, weiter zu Leben.

Das Buch ist schön, wenn auch stellenweise wirklich sehr traurig zu lesen, dennoch immer wieder mit einem Hauch Hoffnung so toll geschrieben, das sich auch das zweite Buch, fast wie von selbst lesen lies. Ich kann es nur wärmstens weiter empfehlen, aber bitte in der richtigen Reihenfolge.

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