Franziska Stalmann: Helenas Männer

Franziska Stalmann: Helenas Männer

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Franziska Stalmann: Helenas Männer
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783453358614

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Das Haus.

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Handlungsort

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Den Zauber des alten Hauses ihrer Kindheit hat Helena nie vergessen. Als sie fast vierzig Jahre später dorthin zurückzieht, um für ihren kranken Vater zu sorgen, ist der Duft nach Holz und Äpfeln gleich wieder da. Doch die Idylle trügt. Helena will es allen recht machen, kümmert sich um Vater, Sohn, Freund – und vergisst sich selbst dabei. Nur Armin, ihrem Exmann, fällt das auf. Soll sie seiner Einladung ans Meer folgen? Warum nicht? Sie sind lange geschieden, er hat eine neue Familie. Und sie braucht ein bisschen Erholung. Denkt Helena und versteht bald darauf die Welt nicht mehr.

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Liebesglück reloaded?

Der Klappentext des Romans klang recht spannend und von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, weshalb ich unvoreingenommen mit der Lektüre begann. Was ich dann letztendlich geboten bekam, war so viel mehr als nur ein einfacher Liebesroman.

In der Geschichte geht es um Helena, deren Leben bisher alles andere als leicht war. Mitte 40, geschieden, einen fast erwachsenen Sohn und mit einem Liebhaber ausgestattet, versucht sie ihr Leben zu meistern. Doch dann geht es ihrem Vater immer schlechter und so muss sie sich um diesen kümmern. Doch sollte sie nicht auch mal an sich denken?

Als ich mit dem Buch begann, wollte ich nur kurz rein lesen, doch aufgrund des fesselnden Schreibstils der Autorin blieb ich direkt kleben und versüßte mir damit ein verregnetes Wochenende.

Durch die Geschichte führt uns die Hauptakteurin Helena als Ich- Erzählerin. Sie ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, von der sich so manch einer noch eine Scheibe abschneiden könnte. Stets versucht sie das Richtige zu tun und allen gerecht zu werden. Ich mochte Helena sofort, da sie so unkompliziert und liebenswert ist.

Die Geschichte der Familie bewegt und reißt mit. Zudem empfand ich die Begebenheiten als sehr realistisch dargestellt wie der Familienalltag abläuft, dass sich nicht jeder Zeit für die Familie nimmt oder gar an andere denkt als an sich selbst.

Zudem besticht der Roman durch tolle Beschreibungen, so dass man sich alles gut vorstellen kann und problemlos Bilder im Kopf entstehen.

Die neu auflodernde Liebe zwischen Helena und ihrem Ex war nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern hätte durchaus so passieren können aufgrund der Umstände. Gut gefallen hat mir hier, dass die Liebesgeschichte nicht das Einzige ist, was im Buch passiert. In meinen Augen bekommt man hier einen Familienroman mit eingestreuter Lovestory.

Fazit: Die perfekte Lektüre für ein verregnetes Wochenende auf dem Sofa. Ich kann den Roman nur wärmstens empfehlen. Klasse!

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Helenas Männer

Helena ist 44 Jahre alt, geschieden und hat einen 19-jährigen Sohn. Helenas Vater (75) ist seit einem Jahr Witwer, und es geht ihm immer schlechter. Er kommt über den Tod seiner Frau nicht hinweg. Helena und ihre Schwester Irene machen sich Sorgen um ihn, und letztendlich zieht Helena zusammen mit ihrem Sohn Jakob zu ihrem Vater, um immer ein Auge auf ihn haben zu können. Irgendwann wird Helena alles zu viel und sie braucht etwas Abstand. Gemeinsam mit ihrem Exmann Armin fährt sie auf die Insel Amrum. Armin hat dort beruflich zu tun, doch die beiden kommen sich plötzlich wieder näher...

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch hat mich überrascht, muss ich sagen. "Comeback einer Liebe" steht auf dem Buchdeckel, und ich hatte auch mit einer Liebesgeschichte gerechnet. Es ist natürlich auch eine vorhanden, denn es geht wie beschrieben um Helena und ihren Exmann Armin, die wieder Gefühle füreinander entwickeln. Doch es geht auch um viel mehr. Die Geschichte nimmt eine Wendung, die mich vollkommen überraschen konnte. Es beginnt damit, dass Helena von Amrum zurückkehrt und ihren Sohn Jakob und ihren Vater Herbert völlig verwandelt vorfindet. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, sonst verrate ich zu viel.

Mir hat es Freude und Spaß bereitet, dieses Buch zu lesen, auch wenn ein paar Begebenheiten ein wenig zu übertrieben waren und für mich persönlich nicht sehr glaubwürdig. Aber trotzdem hat die Geschichte Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten können.

Auch der Schreibstil ist sehr schön - sehr leicht und locker, angenehm zu lesen. Die Figuren sind für viele Überraschungen gut.

Ich hatte ein paar schöne Lesestunden mit dem Buch und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Familie

Nach dem Tod seiner Frau gerät Helenas Vater in eine depressive Phase. Sohn Jakob leidet unter Liebeskummer. Ihr Freund Burkhard will keine Beziehung im herkömmlichen Sinne. Helena sorgt sich um ihren Vater und will mit ihrer Schwester Irene nach einer Lösung suchen. Doch Irene drängt Helena dazu, wieder ins elterliche Haus zurückzuziehen, damit sie sich um den Vater kümmern kann. Als augenscheinlich wird, dass Helena alles zu viel wird, sorgt Exmann Armin dafür, dass Helena Abstand gewinnen kann. Er nimmt sie mit auf eine Dienstreise nach Amrum. Die beiden merken, dass die alte Vertrautheit wieder da ist.
Obwohl ich nicht unbedingt der Leser von Liebesgeschichten bin, hat mich das Buch sehr überrascht. Kaum hatte ich das Buch begonnen, war ich auch schon durch, denn es liest sich flüssig und angenehm. "Comeback einer Liebe" steht auf dem Buchdeckel, doch es ist viel mehr.
Helena ist eine Frau, die immer zuerst an die anderen denkt, sich sorgt, umhegt und dabei sich selbst vergisst. Sie mag nicht alleine sein und als Burkhard ihr seine Bedingungen für eine Beziehung genannt hatte, fand sie das in Ordnung so. Doch sie stellt fest, dass sie eben doch alleine ist, wenn sie eine Schulter zum Anlehnen braucht. Auf Amrum merkt sie plötzlich, was sie will und die Gefühlte für Armin flammen wieder auf. Aber nicht nur sie hat sich während des Urlaubs verändert, auch zu Hause hat sich einiges getan.
Die Geschichte ist so realistisch geschildert, dass jeder sagen wird: Ja, genau so kann es passiert sein! Die Personen sind sehr authentisch. Ich konnte sowohl Helena gut verstehen, als auch ihre Schwester, die gerade ihren Traumjob gefunden hatte. Helena hat ein großes Herz und das wird leider auch mal ausgenutzt. Aber auch die anderen Charaktere waren realistisch geschildert und ich konnte ihre Beweggründe nachvollziehen.
Es geht um Liebe, Aufopferung, Loslassen und Selbstfindung. Wenn so viele Leute dich aufeinander leben, kann das nicht ohne Konflikte ablaufen und es braucht seine Zeit, einen gangbaren Weg zu finden. Man muss den Kindern die Möglichkeit geben, ihren Weg zu gehen und den Eltern zugestehen, dass sie zwar manchmal Unterstützung, aber keine Bevormundung brauchen.
Eine schöne Geschichte.

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