Max Barry: Fukk

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Max Barry: Fukk
Verlag
ET (D)
1999
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Syrup
ET (Original)
1999
ISBN-13
9783442541195

Informationen zum Buch

Seiten
382

Sonstiges

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Scat ist jung, lebt in Los Angeles und glaubt an die Zukunft. Vor allem glaubt er an das große Geld. Und er weiss, wie man es bekommt: Man nehme ein neues Produkt nebst zugehöriger genialer Marketingstrategie - fertig ist der Millionär. Scats Produkt heißt "Fukk" und ist eine völlig neue Cola-Sorte. Tatsächlich findet er auch einen Partner, der drei Millionen in die Idee investieren will. Dumm nur, dass Scat vergessen hat, den Markennamen schützen zu lassen. Und dass ein paar hinterhältige Gestalten nicht davor zurückschrecken, ihn nach allen Regeln der Kunst übers Ohr zu hauen. Aber Scat bekommt seine Chance zur Revanche. Und gemeinsam mit einer äußerst attraktiven Marketinspezialistin wird er sie nutzen ...

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Scat (wenn man im Marketing Erfolg haben will, braucht man einen coolen, einprägsamen Namen) hat eine Idee für einen neuen Softdrink, den er auch erfolgreich, das heißt für 3 Millionen Dollar an den Mann bringt. Blöd nur, dass er gar nicht auf die Idee gekommen ist, sich die Namensrechte an „Fukk“ sichern zu lassen, bevor er es Coca-Cola anbietet. Noch blöder, dass sein Mitbewohner sehr wohl daran gedacht hat und nun statt ihm die gewünschte Blitzkarriere im Konzern hinlegt. Gemeinsam mit der ebenfalls ausgebooteten 6 (ja, das ist ein Name) will er es Sneaky Pete heimzahlen, doch mit Intrigen ist ihm nicht so leicht beizukommen, er hat für jeden Angriff schon die passende Gegenoffensive bereit.

Scat ist ein Loser, unorganisiert und meistens reichlich naiv, irgendwie hat man nicht das Gefühl, dass er bereits erwachsen geworden wäre. 6 hingegen wirkt äußerst diszipliniert und dadurch reichlich unterkühlt, was sie eher unsympathisch macht, während man von Scat pubertierender Art etwas genervt ist, er einem aber schon fast wieder Leid tut. Mit den Figuren kann der Autor hier nicht punkten, sie sind schon ziemlich stilisiert.

Fukk ist ein extrem schnelles Buch, mit kurzen Kapiteln, die teilweise wirklich nur ein paar Zeilen lang sind. Dazwischen sind sogar immer wieder Marketingweisheiten eingefügt. Der Stil passt aber zum Inhalt, so dass das Buch schon einen Zug entwickelt, der einen beständig weiterlesen lässt – auch um zu erleben, welche Intrige Scats neuester Marketingoffensive denn diesmal den Garaus machen wird. Sein chaotisches Privatleben war zwar ein wesentlicher Bestandteil der Figur, störte aber manchmal in der dargestellten Übertriebenheit.

Ich kannte vom Autor bereits Logoland und Chefsache, die mir allerdings beide deutlich besser gefallen haben. In Fukk macht Barry sich einfach nur über das Marketingbusiness lustig, das ist zwar ganz nett zu lesen, aber von der Gesellschaftskritik, die die anderen beiden Büchern so wunderbar böse machte, ist hier nichts zu merken. Schade.

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