John Irving: Garp und wie er die Welt sah

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John Irving: Garp und wie er die Welt sah
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The World According To Garp
ISBN-13
9783499150425

Informationen zum Buch

Seiten
643

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Handlungsort

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Die Welt des Schriftstellers Garp ist bevölkert von Lehrern und Huren, Spießern und Randexistenzen, Verlagslektoren und Mördern, Transsexuellen und Sittenstrolchen, Männern, Frauen und Kindern - grotesk, brutal, banal, perfide. Ein Pandämonium: unsere Welt. Diese Geschichte ist so absurd, so komisch, so tränentreibend, so kühl und sachlich, so wirklich und genau, daß man das Buch nicht mehr los wird.

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Garp ist das vierte Werk von Irving, das ich kenne. Den Film "Gottes Werk und Teufels Beitrag" fand ich klasse, daraufhin las ich "Witwe für ein Jahr" und fand ihn zumindest nicht schlecht. "Laßt die Bären los" habe ich abgebrochen, ich fand einfach keinen Zugang und hab danach erstmal eine Irving-Pause eingelegt, hatte aber noch "Garp" im Schrank stehen. Wenn man die Massstäbe des fiktiven Agenten / Lektors des fiktiven Autors Garp an Irving selbst anlegen würde, wäre "Garp" ein eher schwacher Roman, denn ich hatte den Eindruck "der Autor schreibt eher über sich selbst als über die Welt". Trotzdem gefiel "Garp" mir am besten *g* und wenn ich mir Kritiken ansehe stehe ich nicht alleine mit dieser Meinung. Der Roman ist interessant, politisch, skurril, liebevoll, grotesk, melancholisch und regt immens zum Nachdenken an - über die Welt und das was in ihr wirklich wichtig ist.

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Garp und wie er die Welt sah. Er sieht sie in Extremen, doch unsere Welt wird auch immer extremer. Eigentlich liegt Garp gar nicht falsch mit seiner Sicht der Dinge. Sie ist nur unbequem und vor allem auch oft unfreundlich! Eigentlich sollte es mich stören, daß es so viele Todesfälle in diesem Buch gibt. Nicht, weil ich soetwas nicht mag, sondern weil es unlogisch erscheint. Außer Garps Frau Helen scheint niemand einfach alt zu werden und zu sterben. Sie sterben alle auf eigenartige Weise. Was auch eigenartig ist, daß einem einzigen Menschen so viele Dinge passieren können. Aber es paßt einfach alles! Nicht mal die grotesken Punkte kann man als Kritik verwenden. Das Buch ist oberflächlich und tiefgründig zugleich, weil es in die Tiefen unserer Gesellschaft dringt und uns zeigt, wie oberflächlich sie doch eigentlich ist. Garp und wie der die Welt sah ist einfach "wahr", wie die Putzfrau Jillsy im Buch über ein Werk von Garp sagt. Und so ist es auch! Und das ist herrlich! Vielleicht sieht der Leser die Welt nach diesem Buch auch etwas anders: Extremer, schärfer, in klaren Konturen.

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