Garth Stein: Im Licht des Augenblicks

Garth Stein: Im Licht des Augenblicks

 
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Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
A sudden light
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783426281444

Informationen zum Buch

Seiten
432

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Erster Satz
In meiner Jugend im ländlichen Connecticut hieß es, der Name Riddell habe bei den Leuten im Nordwesten Gewicht.

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Handlungsort

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Der 14-jährige Trevor besucht mit seinem Vater das heruntergekommene Familien-Anwesen in der Nähe von Seattle, in dem sein Großvater und seine Tante wohnen. Trevor stöbert durch längst verlassene Zimmer, in Geheimgänge hinter Tapetentüren, immer auf der Suche nach Antworten, vor denen die Erwachsenen zurückscheuen: Warum verletzt man immer wieder die, die man am meisten liebt? Wie kann man Schuld wiedergutmachen? Wie schwer wiegt ein Geheimnis, das man anderen vorenthalten hat? Seit Generationen scheint ein Fluch auf Trevors Familie zu lasten. Doch nun macht sich der gewitzte Trevor auf, die Wahrheit zu entdecken und auszusprechen.

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Die Geister der Vergangenheit

Seit Generationen ist Ridell House in Familiensitz. Aber Jones ist als Jugendlicher dort weggegangen und nie zurückgekommen. Aber reist er mit seinen 14jährigen Sohn Trevor an und wird von seiner Schwester in Empfang genommen. Serena kümmert sich dort um den Großvater, der mit Demenz zu kämpfen hat. Trevor ist fasziniert von dem alten Haus und macht sich daran, das riesige Haus zu entdecken. Er findet versteckte Gänge und Zimmer sowie alte Tagebücher und Briefe. Trevor will mehr wissen, doch sein Vater ist ständig abwesend, seine Tante gibt merkwürdig unklare Antworten und von seinem Großvater ist krankheitsbedingt auch nicht viel zu erfahren. Doch es scheint Geheimnisse in der Familie zu geben und Trevor will diese aufdecken.
Was sind die Geheimnisse der Familie? Warum flüchtet Jones vor der Vergangenheit? Warum will Serena das Haus unbedingt loswerden?
Die Geschichte verläuft sehr ruhig, ist aber so atmosphärisch dicht, dass sie mich von Anfang an gepackt hat. Berichtet wird das Ganze von dem erwachsenen Trevor, der auf die Zeit zurückblickt, als er sich mit seinem Vater in Riddell House aufhielt. Diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart wird geschickt kombiniert mit Übersinnlichem.
Die Riddells waren im Holzgeschäft tätig, das ihnen zu Reichtum und Ansehen verhalf. Aber es gab auch immer wieder tragische Ereignisse. Alle Personen, sei es die lebenden oder die toten, sind sehr gut und vielschichtig beschrieben. Jones ist von Schuldgefühlen getrieben und Serena fühlt sich vom Leben benachteiligt. Aber besonders gut gefallen hat mir Trevor, der viel erwachsener wirkt. Beharrlich versucht er die Familiengeheimnisse zu ergründen und weiß sehr genau, wann er einen Vorstoß wagen kann oder wann er besser auf eine günstigere Gelegenheit wartet. Vorbehaltslos geht er auch mit seinem Großvater um. Auch die Geister, die im Haus warten, schrecken ihn nicht.
Das Ende ist dramatisch, aber es klärt sich alles schlüssig.
Ein außergewöhnliche Geschichte, die mir gut gefallen hat.

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