Stephen Fry: Geschichte machen

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Stephen Fry: Geschichte machen
Verlag
ET (D)
1997
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Making History
ET (Original)
1996
ISBN-13
9783499224102

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

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Handlungsort

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Wie wäre die Geschichte verlaufen, wenn Hitler nie geboren worden wäre? Den jungen Cambridge-Historiker Michael Young und den Physik-Professor Leo Zuckermann quält diese Frage und der Wunsch, den Holocaust ungeschehen zu machen. Sie lassen dem Traum Taten folgen. Auf wunderbare Weise schaffen sie den Zeitsprung nach Braunau ins Jahr 1888, und als Folge einer Brunnenvergiftung bekommt Alois Hitler keinen Sohn und das deutsche Volk keinen Führer geschenkt. Bleibt der Menschheitsgeschichte ihr finsterstes Kapitel erspart? Zurück in der Gegenwart, erwacht Michael in einer anderen Welt....

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(Aktualisiert: 01 März 2012)
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Geschichte machen

Was passiert, wenn man Filme wie "Butterfly Effect" und "Zurück in die Zukunft" in einen Topf wirft, zusammen mit ernster Realität und einer Prise britischem Humor? Es würde wahrscheinlich genau dieses Buch dabei heraus kommen!

In Geschichte machen geht es um den Studenten Michael Young, der auf dem Weg seine fertige Dissertation über Hitlers Kindheit abzugeben auf den Physik-Professor Leo Zuckermann trifft. Als Zuckermann das Thema von Michaels Doktorarbeit sieht, zeigt er merkliches Interesse und beide schmieden schnell Pläne die Vergangenheit so zu ändern, dass ein gewisser Adolf Hitler nie zur Welt kommt. Nachdem dies den beiden sogar gelingt, erwacht Michael in einem anderen Land und findet heraus, dass es zwar nie einen Adolf Hilter gegeben hat, die Welt sich aber trotzdem nicht gerade zum Besseren verändert hat...

Stephen Fry hat mich mit diesem Roman auf ganzer Linie beeindruckt! Einerseits mit seinem Wissen, woraus er diese Geschichte spinnt und andererseits mit seinen großartigen Ideen und Einfällen, denn bis zur letzten Seite konnte ich mir nicht vorstellen, was nun als nächstes passieren wird. Dazu verwendet er neben der Erzählung aus Sicht von Michael auch Zeitsprünge, wie ins Geburtsjahr von Adolf Hitler und zum Ersten Weltkrieg, und auch "Drehbuchfassungen" dann, wenn es besonders spannend wird.

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Den Cambridge-Geschichtsdoktoranden Michael Young treibt die Frage um, ob es nicht besser wäre, wenn Hitler niemals geboren worden wäre.

Zusammen mit dem Physiker Leo Zuckermann, dessen persönliche Vergangenheit vom Holocaust überschattet ist, schafft er die Zeitreise nach Braunau im Jahre 1888 und vergiftet dort einen Brunnen. Somit wird Hitlers Vater zeugungsunfähig, und Adolf kommt nicht zur Welt. Die dadurch veränderte Geschichte schlägt natürlich auch auf Michael zurück - er findet sich urplötzlich in den USA wieder, und alles ist ganz anders.

Die eigentliche Zeitreise nimmt erst die zweite Hälfte des Buches ein, doch der Auftakt ist in keinster Weise langatmig. Michael kämpft mit seiner Dissertation, mit der Beziehung zu seiner Freundin, macht sich Gedanken über Gott und die Welt ... und brachte mich dadurch abwechselnd zu brüllendem Gelächter und zum Nachdenken. Über den zweiten Teil des Buches möchte ich noch gar nicht viel verraten, nur soviel, dass man die Vergangenheit nicht "ungestraft" verändern kann.

Ein geniales Buch, auch wenn ich mir noch mehr Infos über die Gegenwartswelt nach der Zeitreise gewünscht hätte. Ich finde diese Alternate-History-Szenarien einfach faszinierend. Und mir wurde klar, wie sehr auch ganz alltägliche Dinge doch von der geschichtlichen Entwicklung abhängen, selbst so was Banales wie Popbands, Filmplots, Umgangssprache und Kleidungsstil.

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#1 Rezensent
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Dieses Buch behandelt ein sehr ernstes Thema und setzt dieses absolut verrückt um. Man erhält die Nachricht, daß alles noch viel schlimmer kommen kann.

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