Marie Phillips: Götter ohne Manieren

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Marie Phillips: Götter ohne Manieren
ET (D)
2008
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Gods Behaving Badly
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783570010037

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Als Artemis morgens die Hunde spazieren führte, sah sie einen Baum, wo eigentlich kein Baum sein sollte.

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Handlungsort

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Es ist wirklich nicht einfach, unsterblich zu sein. Die griechischen Götter haben es im 21. Jahrhundert besonders schwer, denn niemand glaubt mehr an sie. Selbst die eigene Familie hat keinen Respekt mehr, man wohnt im Norden Londons unter einem Dach: Artemis, Göttin der Jagd, führt die Hunde der Nachbarschaft aus, Aphrodite, Göttin der Liebe, bietet Telefonsex an, und Apollo, der Sonnengott, moderiert eine miese Fernsehshow - da kann die Ewigkeit schon lang werden. Doch dann stellt Artemis eine Putzfrau an ...Marie Phillips holt Zeus und Co. in unsere heutige Welt, zeigt genial deren verlottertes Liebesleben und das Chaos, das sich auftut, wenn sich Apollo in eine Sterbliche verliebt.

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Das griechische Götterpantheon hat es in der heutigen Zeit nicht leicht. Irgendwie hat ihnen dieser Zimmermann aus Nazareth mit seiner neumodischen Religion den Rang abgelaufen, und nun haust die ganze Sippschaft in einem heruntergekommenen Uralthaus in London. Aphrodite verdient sich ein paar Kröten mit Telefonsex, während Apollo sich als TV-Wahrsager versucht und Artemis gegen Bezahlung die Hunde anderer Leute ausführt.. Zeus und Hera hat man schon seit Jahren nicht mehr gesehen, und Eros ist gar dabei, zum Christentum überzutreten! Athena hat so ihre Theorien, wieso sie alle so irrelevant geworden sind, nur blöd, dass ihr keiner zuhören will, weil sie es immer so kompliziert macht.

Eines Tages steht Alice vor der Tür, eine unscheinbare junge Frau, die ihre Dienste als Putzfrau in Eigenregie anbietet, nachdem sie ihre Anstellung bei einer Gebäudereinigungsfirma verloren hat. Da die versiffte Bude eine grundlegende Reinigung gut vertragen kann, wird sie angestellt und sieht sich einem Haus voller Halbverrückter gegenüber, denn als Mensch weiß sie natürlich nicht, dass es sich bei ihren neuen Arbeitgebern um Götter handelt.

Und eben jenes unauffällige Mädchen ist diejenige, die eine Kette von Ereignissen auslöst, die nicht nur für die Ex-Olympier die Welt für immer verändern könnten.

Eine witzige Idee, die ehrwürdigen Götter des alten Griechenlands ins 21. Jahrhundert zu versetzen. Etwas nervig zu Beginn die häufig verwendete Fäkalsprache und der ewige Sex (wobei sich auch da durchaus Schmunzelszenen ergeben). Zum Glück treten diese Kritikpunkte später in den Hintergrund, und es wird nicht nur immer wieder ziemlich lustig, sondern auch richtig spannend, Abstecher in die Unterwelt (die man übrigens per U-Bahn erreichen kann) und Auseinandersetzungen mit dem Höllenhund Zerberus inklusive.

Je mehr die Handlung an Fahrt gewinnt, umso unterhaltsamer liest sich diese spritzige neue „Göttersage“. Am besten im englischen Original, weil in der Übersetzung sicher einige Wortspiele verlorengehen.

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