Grégoire Delacourt: Die vier Jahreszeiten des Sommers

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Grégoire Delacourt: Die vier Jahreszeiten des Sommers
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Les quatre saisons de l'été
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783455600414

Informationen zum Buch

Seiten
192

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Übersetzer/in
Erster Satz
In jenem Sommer sang Francis Cabrel Hors Saison, und alle sangen Cabrel.

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Ein Sommer am Strand in Nordfrankreich: Sonne, Meer, Dünen und Bars. Hier treffen vier Paare ganz unterschiedlichen Alters aufeinander: zwei Teenager im Rausch der ersten Liebe, eine 35-Jährige auf der Suche nach einem neuen Glück, eine gelangweilte Hausfrau , die sich ins Abenteuer stürzt, und ein altes Ehepaar, das sich noch genauso liebt wie am ersten Tag. All diese Menschen begegnen sich, ohne zu wissen, dass ihre Geschichten eng miteinander verwoben sind und ihre Schicksale sich gegenseitig beeinflussen. Bis es während des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag zu einem dramatischen Höhepunkt kommt. Delacourt hat eine Hommage an die Liebe und an den Sommer geschrieben, die einmal mehr zeigt, dass die großen Gefühle ganz unabhängig von Alter und Lebensphase sind.

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Viel Herz und Gespür für zwischenmenschliche Emotionen

Sommer in Le Touquet, einem Seebad mit feinsandigem Strand an der nordfranzösischen Atlantikküste. Wir lernen vier Paare unterschiedlichen Alters kennen, deren Wege sich unabsichtlich kreuzen und deren Schicksale sich verweben... Bis es am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, beim großen Feuerwerk zu einem dramatischen Höhepunkt kommt.

Vier Geschichten schildern das Leben der Menschen, deren Lebenssituation unterschiedlicher nicht sein könnte: da ist der Teenager, der ein zwei Jahre jüngeres Mädchen liebt und sich in einem regelrechten Rausch befindet, dann eine nicht mehr ganz junge Frau, die keine besonders guten Erfahrungen mit Männern gemacht hat und deshalb noch immer auf der Suche nach der großen Liebe ist, aber auch eine frustrierte Ehefrau, die nichts gegen ein kleines Abenteuer einzuwenden hätte, um der Monotonie ihres Alltages zu entkommen oder ein altes Paar, das sich in den Wirren des Krieges kennengelernt hat und deren Liebe in all der Zeit nur größer und tiefer wurde.

Grégoire Delacourt erzählt mit einer solch eleganten, teilweise auch melancholischen Sprache und einem enormen Feingefühl für seine Figuren, dass ich nahezu von der ersten Seite an vollkommen beeindruckt war. "Die vier Jahreszeiten des Sommers" ist ein schmaler Roman - keine 200 Seiten, der sich mit viel Herz seinen Charakteren vor sommerlicher Strandkulisse widmet. Die vier Geschichten erzählen von den unterschiedlichen Protagonisten und zeigen dennoch einen gemeinsamen, sehr wichtigen Nenner auf: die Liebe an sich. Es sind keine außergewöhnlichen Personen, aber es zeigt sich, dass die Liebe immer besonders ist und der Blick auf die Welt unterschiedlich und bereichernd.

Der Autor hat mich mit dieser wunderbaren Atmosphäre eingefangen und ich konnte an den sommerlichen Tagen an der Küste schwelgen, mit dem Fokus auf wunderbar getroffene Charaktere, die in meinen Augen direkt aus dem Leben gegriffen waren. So blieb zum Ende, als ich das Buch zugeklappt habe, ein Hauch von Wehmut - wie nach einem wunderschönen Urlaub, wenn man abreisen muss und noch einen kurzen Blick über die Schulter zurück wirft.

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Facetten der Liebe

Delacourt hat eine Hommage an die Liebe und an den Sommer geschrieben, die einmal mehr zeigt, dass die großen Gefühle ganz unabhängig von Alter und Lebensphase sind.
„Die vier Jahreszeiten des Sommers“ sind ein schmales Büchlein. Sein Cover verlockt zum Kauf vor allem jetzt, wo man selber am Strand liegt, wo man sich auf das Meer freut und den Sommer genießt. Der Titel des neuen Buches von Grégoire Delacourt hätte nicht treffender gewählt sein können. Mit dem Sommer ist allerdings vor allem die Liebe gemeint. Es ist auch kein durchgängiger Roman sondern hier werden vier unterschiedliche Liebesgeschichten erzählt. So unterschiedlich wie die Jahreszeiten.


Den Frühling der Liebe erlebt ein Junge, der in die gerade erblühende Nachbarstochter verliebt ist und nach Möglichkeiten sinnt, um ihr Herz zu gewinnen. Den Sommer der Liebe erlebt man mit einer alleinerziehenden jungen Frau, die zufällig nach Jahren der Einsamkeit ihre Jugendliebe wiedertrifft. Der Herbst der Liebe ist ein langjährig verheiratete Ehefrau, die den brennenden Wunsch verspürt auszubrechen und noch einmal die junge leidenschaftliche Liebe zu erleben. Und zu guter Letzt ein altes Ehepaar zeigt den Winter der Liebe.

Der Autor schreibt lyrische Prosa, gibt seinen Erzählungen eine Wärme und Tiefe, die auch in den kurzen Geschichten schnell zum Leser durchdringt. Melancholie und eine leicht bittere Süße verspürt man beim Genuss dieses Büchleins. Keine der Liebesgeschichten kommt leicht und banal daher. Vielmehr sind sie etwas sperrig und erwarten, dass man sich damit intensiver beschäftigt, darüber nachdenkt. Erst dann entfalten sie ihre ganze Sinnlichkeit und Intensivität.

Ein schönes Leseerlebnis über die verschiedenen Facetten der Liebe.

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Facetten der Liebe

Delacourt hat eine Hommage an die Liebe und an den Sommer geschrieben, die einmal mehr zeigt, dass die großen Gefühle ganz unabhängig von Alter und Lebensphase sind.
„Die vier Jahreszeiten des Sommers“ sind ein schmales Büchlein. Sein Cover verlockt zum Kauf vor allem jetzt, wo man selber am Strand liegt, wo man sich auf das Meer freut und den Sommer genießt. Der Titel des neuen Buches von Grégoire Delacourt hätte nicht treffender gewählt sein können. Mit dem Sommer ist allerdings vor allem die Liebe gemeint. Es ist auch kein durchgängiger Roman sondern hier werden vier unterschiedliche Liebesgeschichten erzählt. So unterschiedlich wie die Jahreszeiten.


Den Frühling der Liebe erlebt ein Junge, der in die gerade erblühende Nachbarstochter verliebt ist und nach Möglichkeiten sinnt, um ihr Herz zu gewinnen. Den Sommer der Liebe erlebt man mit einer alleinerziehenden jungen Frau, die zufällig nach Jahren der Einsamkeit ihre Jugendliebe wiedertrifft. Der Herbst der Liebe ist ein langjährig verheiratete Ehefrau, die den brennenden Wunsch verspürt auszubrechen und noch einmal die junge leidenschaftliche Liebe zu erleben. Und zu guter Letzt ein altes Ehepaar zeigt den Winter der Liebe.

Der Autor schreibt lyrische Prosa, gibt seinen Erzählungen eine Wärme und Tiefe, die auch in den kurzen Geschichten schnell zum Leser durchdringt. Melancholie und eine leicht bittere Süße verspürt man beim Genuss dieses Büchleins. Keine der Liebesgeschichten kommt leicht und banal daher. Vielmehr sind sie etwas sperrig und erwarten, dass man sich damit intensiver beschäftigt, darüber nachdenkt. Erst dann entfalten sie ihre ganze Sinnlichkeit und Intensivität.

Ein schönes Leseerlebnis über die verschiedenen Facetten der Liebe.

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