Susan Elliot Wright: Ich habe dich immer geliebt

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Susan Elliot Wright: Ich habe dich immer geliebt
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
The Things we never said
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783352006890

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Die Vorhänge sind zugezogen, doch am Rauschen der Autos, die auf der Küstenstraße vorüberfahren, erkennt sie, dass es immer noch regnet.

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Handlungsort

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Die eine Liebe, die uns ein Leben lang begleitet Eine junge Frau erwacht eines Morgens in einer Klinik. Sie weiß weder, wer sie ist, noch wo sie sich befindet. Nur langsam setzt sich das Bild der vergangenen Monate zusammen, und sie beginnt zu begreifen, dass ihr etwas Schreckliches zugestoßen ist. Ein junger Mann erfährt nach dem Tod seines Vaters von einem dunklen Geheimnis, das seine Familie über Jahrzehnte gehütet hat. Er muss sich mit den Schatten seiner Vergangenheit auseinandersetzen, denn diese drohen sein eigenes Familienglück zu zerstören. Ein hochemotionaler Roman über die Suche nach der eigenen Identität.

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Ein lange gehütetes Geheimnis

Die Idee des Romans klingt vielversprechend, denn es soll um die eine Liebe gehen. Die eine Liebe, die ein ganzes Leben prägt, ja, für immer begleitet. Dazu erzählt die Autorin Susan Elizabeth Wright die Geschichte auf zwei zeitlichen Ebenen als auch aus zweierlei Perspektiven.

Eine junge Frau erwacht 1964 in einer Klinik und kann sich an nichts mehr erinnern. Sie begreift, dass ihr körperlich nichts fehlt, doch sie weiß nicht wer sie ist, noch warum sie in einer Klinik liegt. Doch sie fürchtet sich schrecklich vor Stürmen und nach Wochen kehren winzige Erinnerungsfetzen zurück - an einen Mann namens Jack, ein schreiendes Baby und einen Sturm... Sind das alles Dinge, die Maggie eigentlich vergessen wollte?
2008 stirbt der Vater von Jonathan und seine Mutter lüftet ein lange gehütetes Geheimnis. Ein Geheimnis, dass Jonathan nun zu zerreißen droht - und nicht nur das: auch seine Ehe mit der nun schwangeren Fiona und seine berufliche Karriere als Lehrer sind davon bedroht.

Die Geschichte hält ein paar Überraschungen bereit, aber im Großen und Ganzen plätscherte sie mir zu sehr dahin. Für mich war dies leider enttäuschend, denn ich bin überzeugt, dass die Grundidee noch mehr Potential gehabt hätte. Ohne zu viel verraten zu wollen, geht es in "Ich habe dich immer geliebt" um Vergewaltigung, psychische Erkrankungen, Enttäuschungen und falsche Vorwürfe... Alles keine einfachen Themen, aber die Autorin hat es gemeistert, vor allem die emotionalen Konsequenzen daraus zu schildern und eine Versöhnung aufzuzeigen. Gerade Maggies Geschichte hat mich sehr berührt - es gab nicht selten Stellen, da hätte ich sie gerne in den Arm genommen! Jonathan war mir nicht unsympathisch, auch wenn ich gestehen muss, dass ich ihn an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu selbst-fokussiert fand.

Selten habe ich mich mit einer Rezension so schwer getan! Einerseits mag ich die Idee der Autorin, finde es gelungen, wie sie die beiden Hauptpersonen miteinander verwoben und eine Möglichkeit für eine Art Aussöhnung mit sich selbst geschaffen hat. Andererseits fand ich die Figuren (ausgenommen Maggie) irgendwie einen Tick zu flach und die eigentlich doch so interessante Geschichte letztlich zu dröge erzählt. Vielleicht ist es ein absichtlich gewählter Stil, der zum Erzählten passen soll, aber ich muss sagen, dass es mir dann unterm Strich "zu wenig" war. Susan Elliot Wright kann sicherlich erzählen - zumindest meine ich das unterschwellig erkannt zu haben -, aber hier konnte sie mich nicht komplett überzeugen.

Fazit: Vor allem aufgrund der Grundidee lesbar, aber man muss Geduld aufbringen, da sich die Geschichte nicht wirklich flüssig lesen lässt. Etwas mehr Tiefgang hätte zudem nicht geschadet, aber zum Ende war ich halbwegs versöhnt.

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