Matt Haig: Ich und die Menschen

Hot
 
5.0
 
0.0 (0)
2376   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Matt Haig: Ich und die Menschen
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
The Humans
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783423260145

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Hallo, Mensch. Wie geht es dir?

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

Autoren-Bewertungen

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0  (1)
Charaktere 
 
5.0  (1)
Sprache & Stil 
 
5.0  (1)
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Warum es einfach schön ist ein Mensch zu sein

Der Ich-Erzähler in diesem Buch ist eine außerirdische hoch intelligente Lebensform, der in den Körper des mittlerweile toten Andrew schlüpft, um sicherzustellen, dass der das Geheimnis, wegen dem er sterben musste, nicht an andere Menschen weiter gegeben hat. Hat das überlegene Ich am Anfang noch eine sehr schlechte Meinung von den Menschen, ändert sich diese im Laufe der Zeit und er fängt an seinen Auftrag immer weiter hinaus zu zögern.

Dieses Buch war für mich mal eine ganz andere Lektüre. Der Ich-Erzähler stolpert zuerst trotz seiner hohen Intelligenz etwas verloren durch die Welt und muss erstmal auch lernen, sich auf der Erde zurecht zu finden. Viele Szenen und Gedanken haben mich dann aber auch zum Teil herzhaft zum Lachen gebracht, da es höchst amüsant ist viele Dinge durch die Augen von jemandem zu betrachten, der das alles nicht gewohnt ist und auch einfach nicht versteht. Wie z. B. die Tatsache, warum diese Menschen so ein Aufhebens darum machen, immer angezogen sein zu müssen. ;-)

So wie aber das Wesen vieles von den Menschen lernt, verändert sich auch seine Sichtweise auf diese und das Buch hat mir schön gezeigt, was wirklich wichtig ist im Leben und warum es sich lohnt auf dieser Erde und so ein "komischer" Mensch zu sein. Es war einfach schön zu beobachten, wie das Ich die Familie von Andrew Martin wieder zusammenbringt und dabei sehr viel über Menschlichkeit und das Menschsein selber lernt, aber auch weiter gibt. Am Berührendsten fand ich dann kurz vor Ende des Buches die Liste mit den 97 Ratschlägen für einen Menschen, die ich mir wohl immer mal wieder ansehen werde, weil sie einfach genau die richtigen Dinge anspricht.

Alles in allem ein sehr berührendes Buch, dass ich innerhalb kürzester Zeit gelesen hatte und das ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht zugeklappt habe. Ein toller Appell an uns Menschen uns darauf zu besinnen, was wichtig ist im Leben und was uns eigentlich ausmacht.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

In dieser Liste gibt es noch keine Bewertungen.
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue