Jenny Bünnig: Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht

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Jenny Bünnig: Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783784433448

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Pudelmütze, Badeanzug, Kniestrümpfe, Zahnbürste.

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Vier Rentnerinnen, ein VW-Bus und ein Papagei

Ein Roadtrip könnte die Lösung sein! Durch den Tod ihres Vaters ist für Ria alles aus dem Gleichgewicht geraten. Spontan schließt sie sich ihrer Oma Charlotte und deren Freundinnen Frau Lensker, Margot und Hildie auf einer ungewöhnlichen Reise an: Um etwas zurückzuholen, was unrechtmäßig den Besitzer gewechselt hat, zu einer großen Liebe, die nicht vergessen werden konnte, wegen einer schweren Schuld, die nicht beglichen wurde, und für eine süße Rache, die viel zu lange nicht in die Tat umgesetzt wurde. Mit einem VW-Bus geht es quer durch Europa, unterbrochen von zahlreichen Pinkelpausen (man ist halt nicht mehr die Jüngste), unerwarteten Hindernissen (Altersstarrsinn!) und absurden Begegnungen (wer bitte ist Signore Verdi?). Ein wunderbarer Roman über das Leben, das Alter und Freundschaft durch dick und dünn.

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Melancholisch anstatt witzig

Inhalt:

Rias Oma und ihre Freundinnen haben eine Europareise mit ihrem VW-Bus. Jeder der älteren Damen hat einen Zielort, an dem sie etwas für sich sehr wichtiges erledigen will. Kurzer Hand beschließt Ria mitzufahren, da sie ihrem momentan Leben den Rücken kehren will.

Meine Meinung:

Der Klappentext des Buches verspricht eine amüsante Geschichte über die Reise ein paar älterer Frauen. Nun ja, ich habe mir das Buch witziger vollgestellt. Vielleicht war meine Erwartungshaltung eine falsche. Vielleicht habe ich mich von dem Cover täuschen lassen, weil dieses für mich das typische Design eines lustigen Romans hat. Es ist nicht so als wäre das Buch nicht unterhaltsam. An manchen Stellen musste ich schmunzeln, aber eben viel seltener als ich gehofft hatte. Ich hätte mir auch die Geschichte mit dem Papageien viel witziger vorgestellt. Im Endeffekt hat er nur eine Nebenrolle und verbringt den Großteil der Reise in einem Küchentopf - das ist schon etwas kaltherzig, muss ich sagen.

Die Themen des Buches sind eigenlicht sehr ernste - Liebe, Verluste, Altern, Tod, Krankheit. Dementsprechend ist die Geschichte eher melancholisch, darauf musste ich mich erst einstellen. Das macht das Buch natürlich nicht schlechter, aber es entsprach nicht meiner Erwartung.

Das Buch hatte doch einige Längen, die Themen wiederholten sich. Immer wieder geht es darum, wer den Bus fahren darf, wie lange man Pause machen darf, usw. Ist ja ganz witzig am Anfang, aber irgendwann auch ein bisschen nervend und langweilend.

Ein nettes Buch für zwischendurch, aber für mich nicht überragend gut. Daher vergebe ich 3,5 Punkte.

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Eine Reisegruppe der etwas anderen Art

In Jenny Bünning’s Debütroman begibt sich eine Reisegruppe der etwas anderen Art auf Reise quer durch Europa. Vier Seniorinnen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die Studentin Ria, die erst kurz vor knapp zur Gruppe dazustößt, entdecken auf ihrer Reise nicht nur unbekannte Orte, sondern finden vor allem zu sich selbst.

Reisen ist noch immer die beste Art und Weise, sich mit sich, seinem Leben und seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Kein Wunder also, dass Romane über diese Art von Abenteuern – ob nun alleine, in der Gruppe, zu Fuß oder in diesem Fall mit Bus und einer bunt zusammengewürfelten Gruppe – ein unterhaltsames Lesevergnügen versprechen.
„Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht“ reiht sich ganz fraglos in diese Kategorie Buch ein. Die Geschichte rund um Ria und die vier mehr oder minder rüstigen Damen ist amüsant verpackt, doch gleichermaßen mit ernsten und zum Nachdenken anregenden Themen gespickt. Mit einer melancholischen Note versehen erzählt Bünning von Liebe und Freude, doch auch von Verlust, Krankheit, Alter und Tod.
Etwas fraglich allerdings ist der entführte Papagei, der den Großteil der Geschichte in einem Kochtopf zubringen muss. Bitte nicht zu Hause nachmachen!

Leider stolperte ich beim Lesen ab und an über recht langatmige und sich wiederholende Passagen. Auch die Charaktere, mit Ausnahme von Ria, blieben für mich eher schemenhaft. Schlussendlich versucht „Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht“ den schwierigen Spagat zwischen amüsantem „Roadmovie“ und ernsthaftem Entwicklungsroman zu meistern. Dies gelingt nicht zu 100%, doch unterhaltsame Lesestunden bietet der Roman allemal.

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