Jerôme Colin: Ich warte auf dich am Ende der Straße

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Jerôme Colin: Ich warte auf dich am Ende der Straße
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Eviter les péages
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783455600506

Informationen zum Buch

Seiten
176

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Es war Mai.

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Wann genau verwandelt sich die Liebe in eine To-do-Liste? Was sind die wichtigsten Momente im Leben? Und was die Schönsten? Mit vierzig ist alles festgelegt, dann gibt es kein Zurück mehr. So denkt er, bis er eines Nachmittags in einer Bar Marie kennenlernt und sie ihn anlächelt. Er ist Taxifahrer in Brüssel, lauscht bereitwillig den Sorgen und Nöten seiner Passagiere oder hört Leonhard Cohen und Lou Reed. Er ist glücklich verheiratet, hat ein kleines Haus und drei Kinder. Doch mit Marie gerät alles durcheinander. Soll er den walk on the wild side wagen? Soll er seine Frau für eine andere verlassen, die er kaum kennt? Ein Roman über den scheinbar natürlichen Lauf der Dinge, die Einsamkeit in der Großstadt und die Sehnsucht, alles anders zu machen.

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Endlosgejammer eines 38-jährigen Familienvaters in der Midlife-Crisis

Der Klappentext und das interessante Cover von Jerôme Colins kleiner Erzählung haben mich auf Anhieb neugierig gemacht. Eine Lektüre ließ sich also nicht vermeiden.

Worum geht's?
Die Ehe eines dreifachen Familienvaters, der als Taxifahrer in Brüssel arbeitet, ist eingeschlafen. Man funktioniert nur noch für die gemeinsamen Kinder. Infolge stürzt sich der frustrierte 38-Jährige in eine Affäre mit der viel jüngeren Marie, die ihm an seinem bisherigen Lebensentwurf (ver-)zweifeln lässt...

Meinung
Die Umsetzung dieser typischen Midlife-Crisis-Geschichte hat mich allerdings von Anfang an nicht mitreißen können. Dies lag zum einen an dem drögen und sich häufig selbst beweinenden wie hypochondrischen Hauptcharakter, der bis zum Schluss stets nur sich selbst und sein ach so verkorkstes Leben im Blick hatte. Diese monotone Endlosspirale aus männlichem Gezeter empfand ich weder originell noch realistisch, sondern nur ausnahmslos langweilig. Zum anderen nervte mich der oft recht ordinäre Sprachstil des Autors, der mir jegliche Freude an der Lektüre vergällte. Daher konnte ich mich weder inhaltlich noch sprachlich für Jerôme Colins Geschichte erwärmen. Bei aller persönlicher Dramatik wurde mir der 38-jährige Hauptprotagonist, dessen Name innerhalb des Plots nicht ein einziges erwähnt wird, zu eindimensional angelegt. Positive Wendungen bzw. eine zufriedenstellende Lösung seiner Lebenskrise suchte man vergebens. Zuversicht blitzte nur sporadisch am offenen Ende der Story auf, sonst dominierte Melancholie und Hypochondrie. Auch die kleine, kaum erwähnenswerte Affäre kurbelte den Spannungsbogen nicht an.

Fazit
Eine alles in allem enttäuschende Lektüre, von der ich mir plottechnisch wie sprachlich mehr versprochen hatte.

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