Julie Lescault: Rosalie und der Duft der Provence

Julie Lescault: Rosalie und der Duft der Provence

 
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Julie Lescault: Rosalie und der Duft der Provence
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442485321

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die harte Frühlingssonne warf ihr grelles Licht auf den kleinen Marktplatz von Brillon-de-Vassols.

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
Handlungsorte
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Das Leben in dem provenzalischen Städtchen Vassols ist der temperamentvollen Friseurin Rosalie ein wenig zu beschaulich. Aber dass die Idylle durch den Mord an dem Winzer Rivas gestört wird, sorgt schon bald für mehr Unruhe als gewünscht. Zwar ist rasch ein Verdächtiger gefunden, der Algerier Bashaddi, der für Rivas gearbeitet hat, aber von ihm gefeuert wurde. Doch Rosalie ist von dessen Schuld nicht überzeugt – der Commissaire hingegen schon. Also beginnt Rosalie selbst zu ermitteln. Dabei findet sie Unterstützung durch den schüchternen Apotheker Vincent und den charmanten Gemüsehändler Rachid.

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Charaktere 
 
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Ein Genuss in jeder Hinsicht

Die Friseurin Rosalie kehrt notgedrungen in ihre Heimat, das kleine Städtchen Vassols in der Provence, zurück. Eigentlich hatte sie sich geschworen dorthin nicht mehr zurück zu kommen, doch eine Erbschaft und ihre finanzielle Lage zwingen sie dazu und so muss sie sich vor Ort notgedrungen ein neues Leben einrichten und sich ihrer Vergangenheit und dem alten Familienstreit mit Vater und Brüdern stellen.

Zum Glück trifft Rosalie vor Ort auf Vincent, einen zurückhaltenden Apotheker, den sie noch aus Kindertagen kennt. Auch er ist erst vor kurzem in die alte Heimat zurück gekommen und richtet sich dort seine Apotheke und seinen neuen Lebensmittelpunkt ein.

Beide machen auch Bekanntschaft mit dem neu im Ort lebenden Gemüsehändler Rachid und seiner Familie. Rachid ist ein netter Kerl, als Ausländer aber immer auch Anfeindungen aus der Bevölkerung ausgesetzt.

So beginnt die Geschichte rund um Rosalie erst recht beschaulich, gemütlich und einladend als perfekte Wohlfühlgeschichte. Doch dann geschieht ein Mord, Rechtsradikale machen den Ort unsicher und das beschauliche Vassols wird zum Schauplatz unangenehmer Ereignisse.

Rosalie kann nicht anders: Sie muss hier ermitteln und das erst recht, als ihr Bruder auftaucht, der als Commissaire zwar große Reden schwingt, aber scheinbar kein allzu großes Interesse an der Aufklärung der Ereignisse zu haben scheint.

Julie Lescaut hat mich mit diesem ersten Band rund um die Friseurin Rosalie überzeugt. Ihre Protagonistin ist eigenwillig, aber überaus sympathisch und passt perfekt in die so schön beschriebene Landschaft der Provence, in die man sich beim Genuss der Geschichte gleich aufmachen möchte.

Dieses Buch ist nicht in erster Linie ein Krimi, sondern auch Familiengeschichte, Liebesgeschichte, Wohlfühlgeschichte und schöne Unterhaltung. Und die Mischung ist hier einfach perfekt gelungen. Ein Genuss in jeder Hinsicht.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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Rosalie und der Duft der Provence

Die Friseurin Rosalie kehrt aufgrund einer Erbschaft in ihren Heimatort Vassols in der Provence zurück. Eigentlich möchte sie gleich weiter nach Paris, aber an die Erbschaft ist eine Bedingung geknüpft, so dass sie doch in Vassols bleibt. Da wird der Winzer Rivas tot aufgefunden; es sieht nach Mord aus. Der Täter ist schnell gefunden, aber Rosalie hat Zweifel und macht sich gemeinsam mit dem Apotheker Vincent und dem Gemüsehändler Rachid daran, den wahren Täter zu suchen...

Mein Leseeindruck:

Wer regionale Krimis mag, wird dieses Buch sicherlich mögen. Es ist allerdings kein "typischer" Krimi, sondern eher ein Wohlfühlkrimi. Die Geschichte ist daher eher ruhig; der Mord geschieht erst nach gut 100 Seiten. Mich hat das nicht gestört; ich fand die Handlung trotzdem fesselnd und mochte auch die Charaktere sehr.

Rosalie ist eine sehr starke und eigensinnige Persönlichkeit. Sie ist Mitte 30, frisch getrennt und hat Ärger mit ihrer Familie.

Vincent ist gerade aus Paris zurückgekehrt in seine Heimat Vassols. Er sucht Ruhe, denn er leidet unter verschiedenen Ängsten.

Rachid ist der Cousin des Mordverdächtigen. Er ist Algerier und muss sich mit dem Fremdenhass einiger Einwohner auseinandersetzen.

Mir hat sehr gut gefallen, dass diese drei Protagonisten alle ihre ganz eigene Geschichte mitbringen. So wirken sie auf den Leser viel authentischer.

Auch waren die Figuren für mich fast sogar noch interessanter als der eigentliche Kriminalfall.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich konnte mich in die Geschichte fallenlassen und mich ein bisschen wie in Frankreich fühlen.

Ich weiß nicht, ob es weitere Bände mit Rosalie geben wird, aber es würde mich sehr freuen. Mir hat dieses Buch viel Lesefreude geschenkt.

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