Lars Simon: Elchscheiße

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Lars Simon: Elchscheiße
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783423215084

Informationen zum Buch

Seiten
288

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Ich nippte an meinem Cappuccino und dachten nach.

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Handlungsort

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»Was machst du denn hier?«, fragte Tanja. »Ich habe gekündigt, Häschen.« Es gab Riesenkrach. Ist ja auch nicht leicht für eine Frau, wenn sie ihrem Ur-Mann wiederbegegnet. Ich hingegen wirkte auf mich ruhig und selbstbewusst. Echte Männer sind so.Freundin weg, Job weg, Therapeut weg – doch Torsten Brettschneider (35) lässt sich nicht unterkriegen. Er kauft sich einen gebrauchten VW-Bus, tauft ihn Lasse und fährt mit ihm gen Schweden, wo er einen Bauernhof geerbt hat. Die Postkartenidylle lässt jedoch auf sich warten … Älgskit! Was für eine Elchscheiße! Ob Torsten aus der Schwedennummer je wieder rauskommt?

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Lustig und absurd: Leichte Sommerlektüre für die ganz heißen Tage

Torsten Brettschneider sucht den Ur-Mann in sich, um seine Freundin Tanja wieder mehr an sich zu binden. Dass dies funktionieren soll, weiß er jedenfalls von seinem besten Freund und Therapeuten Ferdinand. Außerdem will er ein Buch schreiben. Eines über Midlife-Crisis-geplagte Männer. Doch dann erbt er von seiner ihm unbekannten Tante Lillemor einen Hof im schwedischen Gödseltorp. Kurzerhand entschließt sich Torsten, einige Wochen dort zu verbringen. Sehr zum Verdruß von Tanja - die läuft schnurstracks mit Ferdinand davon, aber Torsten hält an seinem Plan fest und dann beginnt das Durcheinander erst recht.

"Elchscheiße" verspricht von Titel und Cover vor allem eines: Lustige Unterhaltung, eventuell ein paar platte Lacher und damit auch im Hochsommer bei 50 Grad im Schatten mit Matschbirne les- und verstehbar. Inhaltlich wird das Buch dem auch gerecht. Als anspruchsvoll kann man diesen ersten Teil der Tierkot-Trilogie also nicht nennen, aber das hat man sich darauf eingestellt, bietet es ein paar kurzweilige Stunden.

Zielsicher trifft Lars Simon diverse Klischees. Sei es der hanfrauchende ewige Soziologiestudent, der keines Satzes ohne "krass" fähig zu sein scheint, sei es der subtil verschlagene türkische Gebrauchtwagenhändler oder die gummibestiefelten Landbewohner.

Ist das Buch anfangs noch unterhaltsam und lustig, entwickelt sich das Ende leider zu einer absurden und hanebüchenen Handlung, die meine Augäpfel etwas strapazierte.

Trotz der Kritik hat mir das Lesen Spaß gemacht. Man sollte sich nur darauf einstellen, sein Hirn auszuschalten.

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