Liz Balfour: Das Haus bei den fünf Weiden

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Liz Balfour: Das Haus bei den fünf Weiden
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453471269

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Hannah wusste nicht, ob sie dieses Haus nie wieder betreten oder sich monatelang darin einschließen wollte.

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Handlungsort

Stadt
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Handlungsorte
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Ein verwunschenes Haus am Rande von Cork gestapelt voll mit Büchern und Briefen: Die Anwältin Hanna soll im Auftrag ihrer Mutter, einer Antiquitätenhändlerin, den Nachlass des alten Mr. Oliver sichten. Noch ahnt die junge Frau nicht, wie tief sie hineingezogen werden wird in ein Leben von Liebe und Verrat. Es ist so schicksalhaft mit der irischen Vergangenheit verbunden, dass es auch heute noch jemanden gibt, der das Geheimnis des Hauses bei den fünf Weiden um jeden Preis wahren will.

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Ein Geheimnis und die irische Vergangenheit

Die Rechtsanwältin Hanna hat ihren Job verloren, da sie ihrem Chef die Stirn geboten und auf ihr Gewissen gehört hat, als sie von ihrer Mutter, einer Antiquitätenhändlerin, einen Auftrag erhält: sie soll den Nachlass des kürzlich verstorbenen Dr. Thomas Oliver sichten.
So begibt sich Hanna nach Cork, wo sie am Rande der Stadt - bei den fünf Weiden - das spannende Haus Olivers findet, das voller Bücher und Briefen ist. Doch nicht nur diese gilt es zu entdecken, denn schon schnell zeigt sich, dass sich ein Geheimnis in den vier Wänden verbirgt - ein Geheimnis, das noch heute große Brisanz hat... Kann Hanna mehr aus dem Leben des ehemaligen Besitzers erfahren und letztlich die Vergangenheit offenlegen?

Während sich Hanna anfangs vorgestellt hat, dass sie in Cork ein wenig Abstand zu ihrem zuletzt ziemlich aufgewühlten Leben gewinnen kann, arbeitet sie sich allmählich durch die Hinterlassenschaften Dr. Thomas Olivers und taucht in eine ihr unbekannte Welt ein.
Doch es bleibt nicht nur bei dieser einen Perspektive, da Liz Balfour auch den Arzt zu Wort kommen lässt. Sein Erzählstrang beginnt, als er ein junger Mann war und gerade in den letzten Zügen seines Medizinstudiums liegt. Er lernt seine große Liebe, Sara, kennen und gerät tiefer in die politischen Entwicklungen seines Landes...
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich Olivers Strang fesselnder fand als die Erzählung in der Gegenwart. Das lag zum einen an der Hauptperson, dem Ich-Erzähler Oliver, der ein sehr interessanter Charakter ist, der stets glaubhaft agiert, zum anderen fand ich einfach die Einbettung der Geschichte in die jüngere irische Vergangenheit sehr spannend.
Nichtsdestotrotz sind die sich abwechselnden Stränge gut erzählt, denn sie erzeugen mit zunehmendem Fortgang der Geschichte mehr Spannung und führen dann in meinen Augen gut zusammen.

Bislang kannte ich die Autorin Liz Balfour nur vom Namen, aber sie hat mich mit diesem Roman überzeugt. Ich finde, man merkt ihm deutlich an, welche Begeisterung die Autorin für die grüne Insel empfindet!
Mir hat "Das Haus bei den fünf Weiden" richtig gut gefallen, weil ich sehr kurzweilig unterhalten wurde. Nicht nur, dass es sich hier um eine gut erzählte Geschichte um ein altes Geheimnis handelt, sondern es gibt auch einen historischen Rahmen, den ich als sehr spannend und interessant empfunden habe. Ein toller Schmöker!

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Der Sound der Freiheit...

Auch wenn es bereits der vierte Roman der Autorin ist, so ist es doch mein erster von ihr. Da ich aber schon sehr viel Positives über ihre Bücher gehört habe, wollte ich dann langsam mal meine Neugierde befriedigen und begann unvoreingenommen mit der Lektüre.

Hannah ist Anwältin und soll den Nachlass eines gewissen Mr. Oliver verwalten. Sie findet ein mysteriöses Haus vor, das mit Briefen und Büchern förmlich auf sie wartet. Als sie mit der Arbeit beginnt, stellt sie sehr schnell fest, dass dieser Job völlig anders ist als das, was sie bisher gemacht hat. Wird sie das Geheimnis des Hauses lüften können, das hinter fünf Weiden verborgen ist?

Im Buch finden wir zwei Handlungsstränge vor. Der Eine spielt in der Gegenwart, wird uns von einem beobachtenden Erzähler näher gebracht und handelt von Hannah, die ihren Job verloren hat und als Ablenkung den Auftrag ihrer Mutter angenommen hat. Zum Anderen werden wir in die Vergangenheit entführt zu Thomas, der in diesen Abschnitten als Ich- Erzähler agiert. An die unterschiedlichen Erzählperspektiven musste ich mich erst gewöhnen, da der Wechsel zum Ich- Erzähler anfänglich ein wenig den Lesefluss bei mir gestört hat.

Der Part um Thomas sticht hervor und konnte mich etwas mehr begeistern, was aber gewiss auch damit zu tun hat, da ich leidenschaftlich gern historische Romane lese und Frau Balfour hier sehr interessant die Geschichte Irlands beleuchtet.

Die Autorin verwendet eine bildhafte Sprache, die dafür sorgt, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Ich mag es, wenn diverse Adjektive im Gebrauch sind.

Gelungen fand ich die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge, die im Lüften eines Geheimnisses münden. Dadurch liest man auch den Gegenwartspart lieber, weil man einfach wissen will, was Hannah entdeckt.

Normalerweise kann ich mich eher mit weiblichen Charakteren identifizieren, da aber Hannah doch um einiges anders ist als ich, habe ich mich eher bei Thomas wiedergefunden und konnte mich mehr mit ihm und seinem Handeln identifizieren.

Fazit: Ein toller Roman, der einen Teil von Irlands Geschichte beleuchtet und lebendig werden lässt. Ich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen, gelungen!

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Vergangenheit

Hanna soll im Auftrag ihrer Mutter, die Antiquitätenhändlerin ist, den Nachlass des alten Mr. Oliver sichten. Eigentlich war Hanna Anwältin, sie wurde aber kurz zuvor aus einer grüßen Anwaltskanzlei raus geworfen. Ihre Mutter weiß das sich Hanna gut mit den alten Dingen auskennt und überredet daher ihre Tochter zu der Reise nach Irland.
So kann Hanna wenigstens mal auf andere Gedanken kommen und Abstand zu ihren früheren Leben, in dem sie auch noch ihr Freund betrog und mit ihr Schluss gemacht hat, halten.

Hanna ahnt noch nicht, wie tief sie in die Geschichte mit rein gezogen wird, in der es um Liebe und Verrat geht.

Die Geschichte wird in 2 Erzählsträngen erzählt, der eine aus Hannas Sicht in der Gegenwart und der andere von Dr. Thomas Oliver in der Vergangenheit.
Das Haus von Mr. Oliver bei den fünf Weiden ist voll mit Büchern und Papieren und Hanna weiß gar nicht wo sie anfangen soll.

Der Schreibstil von Liz Balfour ist wie immer flüssig zu lesen und es ist mir nicht schwer gefallen, das Buch in kurzer Zeit zu beenden.
Hier wird eine geheimnisvolle Geschichte über eine Familie erzählt, die sich über Generationen erstreckt und es geht um Liebe und Verrat. Die Verknüpfung der fiktiven Geschichte mit realen historischen Hintergründen der irischen Vergangenheit ist der Autorin seht gut gelungen, dennoch war es nicht immer wirklich leicht der Geschichte in der Vergangenheit zu folgen. Es waren mir einfach zu viele Personen aus zu vielen Generationen, die ich manchmal nur sehr schwer auseinender halten konnte.

Die Geschichte an sich hätte ein bisschen mehr Spannung vertragen, aber an sich eine schöne Geschichte über die Vergangenheit und ihre Folgen.

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