Lucinda Riley: Die Sturmschwester

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Lucinda Riley: Die Sturmschwester
Untertitel
Die sieben Schwestern, Band 2
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Storm Sister
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783442313952

Informationen zum Buch

Seiten
576

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Nie werde ich vergessen, wo ich war und was ich tat, als ich hörte, dass mein Vater gestorben war.

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Handlungsort

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Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie zu ihrem Beruf gemacht hat: Sie ist Seglerin und hat bei manch riskanter Regatta auf den Meeren der Welt ihren Mut unter Beweis gestellt. Eines Tages aber stirbt völlig überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis auf ihre Vorgeschichte – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben die junge Sängerin Anna Landvik eine schicksalhafte Rolle spielte. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violonisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war...

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So gut wie Band 1

Inhalt

Nachdem im ersten Buch der Serie die Geschichte von Maia im Mittelpunkt stand, geht es nun um die zweite Tochte Ally. Auch sie macht sich nach dem Tod ihres Vaters auf die Suche nach ihrer Herkunft.

Meine Meinung

Da mir bereits der erste Teil sehr gut gefallen hat, musste ich auch den zweiten unbedingt lesen. Anfangs war ich etwas enttäuscht, weil sich doch sehr viel aus dem ersten Band wiederholt. Ally erfährt vom Tod ihres Vaters und kehrt nach Hause zurück. Somit liest der Leser zum zweiten Mal wie es dann für die Schwestern weitergeht, erst als Ally sich wieder auf den Weg macht, beginnt auch für den Leser ein neues Abenteuer.
Mich persönlich hat das schon etwas gestört, weil es mich auch gelangweilt hat. Es hat aber natürlich auch den Vorteil, dass man der ersten Teil nicht zwingend gelesen haben muss. Man kann den zweiten Teil ohne Probleme als eigenständiges Buch lesen.

Abgesehen vom etwas schwierigen Einstieg hat mir das Buch dann aber sehr gut gefallen. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Einmal wird Ally in der Gegenwart begleitet und zusätzlich wird ein Blick zurück in die Zeit des Nationalsozialismus geworfen. Beides wird sehr gut beschrieben und ich war sofort im Bann und konnte mich in beide Geschichten gut einfinden. Der Wechsel zwischen den beiden Ebenen ist manchmal nicht ganz einfach, aber mich hat das nicht gestört.

Ein Buch, das viele Themen behandelt - Verlust, Trauer, Liebe, Freundschaft, Familie, Narionalsozialismus, Musik, Kultur - und das ich so schnell sicher nicht vergessen werde. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Siebengestirn.2

Lucinda Riley - Die Sturmschwester - Goldmann

Der 2.Teil aus Allys Sicht, getauft nach Alkyone, eine der Schwestern im Siebengestirn, bekannt auch als die Plejaden.
Genfer See, 2007
Die Schwestern folgten immer gerne einer Einladung nach Atlantis, aber das es einmal eine Zusammenkubft geben würde, wo kein Lachen durch das beliebte Domizil am Genfer See schallt, hätten sie nie für möglich gehalten, ihrer aller Adoptiv-Vater hat das Zeitliche gesegnet und niemand kann sich von ihm verabschieden, ein Bleisarg versenkt, ins griechische Meer, die letzte Fahrt auf seiner großen Yacht..
6 Schwestern, alle verschiedenen Blutes, vom gleichen Mann adoptiert, gefunden auf allen Erdteilen, benannt nach dem Siebengestirn: Maia, Alkyone, Asterope, Kelaino, Taygete und Elektra. Sechs von Sieben, der Plejaden. Merope wurde nie gefunden.. Aus aller Welt kommen sie angereist um das Leben ihres Vaters, genannt Pa Salt, zu feiern, er hatte viele Talente und viele Geheimnisse. Jetzt nach seinem Tod, fordert er, die zu Frauen herangewachsenen Schwestern auf, nach ihren Wurzeln zu suchen, die er behutsam in seinen Händen hielt.
Jede von ihnen bekommt einen Brief, der dabei helfen soll, ihr Wesen zu vervollständigen, mit mysteriösen Hinweisen gespickt, weit in die Vergangenheit reichend. Maia, die inzwischen ihr Glück in Brasilien gefunden hat machte den Anfang, jetzt ist Ally an der Reihe..
Während sich alle schon auf Atlantis versammelt haben, erlebt Ally schöne Liebesnächte auf einer Yacht in der Ägäis, die Profisegler Ally und Theo sind frisch verliebt, traumhafte Tage und Sternennächte in ihrem Liebesnest auf einer kleinen Insel. Alles wäre perfekt, bis Ally ihr Handy wieder einschaltet, alle Schwestern haben versucht sie zu erreichen, der Anruf von CeCe bringt Klarheit, Pa Salt ist tot. Mit Schuldgefühlen fliegt Ally nach Genf.
Wie im ersten Teil bekommt jede Tochter einen Brief mit Koordinaten und Hinweisen ihrer Herkunft. Da Pa Salt schon auf jeden Kontinent heimisch war, sind diese weitgestreut.
Allys Geschichte startet, als sie die Übersetzung eines geheimnisvollen Buches erhält, das sie von Pa Salt erhalten hat, wenig später macht sie sich auf nach Norwegen, eine lange Linie von Halvorsens bestückte Norwegens beste Komponisten und Musiker. Das Buch hat den Titel: "Grieg, Solveig und ich." Im "Grieg-Museum" trifft sie auf Thom Halvorsen, er verspricht zu helfen den es betrifft auch seine Vorfahren..
Zusammen mit Thom recherchiert sie und erfährt Unglaubliches. Könnte es wirklich noch lebende Verwandte von Ally geben?
Auch aus ihrer Vergangenheit nimmt sie etwas mit in die Gegenwart, der einzige Weg zeigt nach vorn, in die Zukunft, mit tapferen Schritten geht Ally darauf zu.
Große Gefühle, dramatisch, und spannend, gute Unterhaltung mit Lucinda Riley, die sich hiermit erneut ihr eigenes "Siebengestirn" schafft.
Der "Trip" in die griechische Mythologie macht ein wahres "Spekulationabenteuer" daraus.
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Allys Suche

Über das Buch
Al Ally erfuhr, dass Pa Salt gestorben war, befand sie sich gerade bei Theo. Ihn hatte sie beim Segeln kennen und lieben gelernt. Und auf seinem Schiff befand sie sich, als Pa Salt auf See bestattet wurde. So wurde ihr auf jeden Fall erzählt….
Wie auch ihren Schwestern hatte Pa Salt auch ihr die Koordinaten ihres Herkunftsortes hinterlassen. Doch Ally wollte zunächst die Regatta mit Theo bestreiten. Aber nachdem Theo sie von Bord geschickt hatte geschah etwas Furchtbares…
Ally raffte sich auf und beschloss nun doch ihrer Herkunft nachzuforschen. Doch das von Pa Salt erwähnte Buch war in norwegischer Sprache. Sie musste es übersetzen lassen. Und bei dieser Übersetzung tauchte sie ein in die Welt von Anna und Jens Halvorsen, und ihren Nachkommen. In Bergen lernte sie einen Mann kennen, der ihr näherstand als sie ahnte….
Sie hörte eine Geschichte über Hitlers Judenverfolgung…
Und sie erfuhr, wer mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ihr Vorfahre war….

Warum erfuhr Ally erst so spät von Pa Salts Tod? Warum hatte Theo sie von Bord geschickt? Was geschah, das so furchtbar war? Wer waren Anna und Jens Halvorsen, und wer ihre Nachkommen? Wer war der Mann in Bergen und wie nahe stand er ihr? Was hatte die Judenverfolgung Hitlers damit zu tun? Und wer war nun wirklich der Vorfahre von Ally? Alle diese Fragen und noch viel mehr beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert, es tauchen keine Fragen aufm, was die Autorin mit diesem oder jenem Wort/Satz gerade gemeint hat. In der Geschichte war ich sehr schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich freute mich mit ihr, als sie Theo fand und bekam einen Schrecken, als das Furchtbare geschah. Und doch fragte ich mich immer wieder, ob Pa Salt wirklich tot ist. Denn ich fragte mich warum die Titan, von der Pa Salt der See übergeben worden sein soll, praktisch flüchtete und keine Antwort gab, als sie von Theos Yacht angefunkt wurde! Doch warum sollte er seinen Tod vortäuschen? Und genau weil ich das wissen möchte, warte ich ungeduldig auf das nächste Buch. Dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich es so schnell gelesen habe, wie es mir möglich war. Es hat mir super gefallen.

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Eine musikalische Reise nach Norwegen

Die Sturmschwester ist der zweite Teil um die sechs Adoptivschwestern, die am Genfer See gemeinsam ihre Kindheit und Jugend verbracht haben. Nun, als alle Erwachsen sind und ihrer Wege gehen, stirbt ihr Adoptivvater "Pa Salt" und hinterlässt jeder Schwester die Koordinaten, die sie auf die Suche ihrer jeweiligen Herkunft bringen können. Dazu gab es für jede einen persönlichen Abschiedsbrief, die es ihr freistellt diesem Hinweis nachzugehen.
Im ersten Buch durften die Leser Maia nach Brasilien begleiten, nun geht die Reise mit Ally (Alkyone) nach Norwegen.
Nachdem nicht nur ihr Vater, sondern nur zwei Monate später ihr Geliebter Theo verstirbt, begibt Ally sich auf die Suche nach ihrer Herkunft. Schnell merkt sie durch die Übersetzung einer alten Biografie, dass ihre Herkunft in Norwegen zu finden ist. Dort trifft sie auf viele Menschen, die ihr weiterhelfen können und tatsächlich auch mit ihr in einem verwandtschaftlichen Verhältnis stehen.
Dabei erfährt der Leser sehr viel über die historische Geschichte von Allys Ahnen, die sehr eng mit dem norwegischen Komponisten Edvard Grieg in Zusammenhang stehen. Besonders sein Werk "Peer Gynt" nimmt sehr viel Raum in diesem Buch ein.

Die Autorin hat es geschafft mich direkt in den zweiten teil hinein zuziehen. Gerade die kurze Wiederholung vom Tod des (Adoptiv)Vaters und die eigene Sicht, die Ally auf die Geschehnisse hat, haben mir diesen Einstieg erleichtert.
Das Buch ist flott und zügig, weil logisch zu lesen. Spannung wird besonders dadurch aufgebaut, dass es verschiedene Handlungsstränge zum einen in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit gibt. Sie verleiten immer wieder zum interessierten Weiterlesen.
Auch der Ausblick auf Buch 3 am Ende "Der Sturmschwester" hat mir gefallen und er veranlasst mich natürlich dazu, auf dieses dritte Buch zu warten.

Ich vergebe gerne
5ratten

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Gelungene Fortsetzung

Zum Inhalt:
Ally ist eine leidenschaftliche Seglerin und hat bei diesem Sport Theo kennen und lieben gelernt. Gerade als das Paar das erste Mal sich alleine besser kennenlernt, erhält Ally die Nachricht, dass ihr Adoptivvater Pa Salt verstorben ist. Nachdem sie Hals-über-Kopf nach Hause gefahren ist, erhält sie die Koordinaten von ihrem Herkunftsort und ein Buch, das auf norwegisch geschrieben wurde, das sie zunächst übersetzen lassen muss. Nachdem sie ein weiterer Schicksalsschlag ereilt, beginnt ihre Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit.

Der erste Satz:
Nie werde ich vergessen, wo ich war und was ich tat, als ich hörte, dass mein Vater gestorben war

Meine Meinung:
Der zweite Teil der “Sieben Schwestern” – Reihe von Lucinda Riley reiht sich mühelos an den vorangegangenen Teil an. Hier ist der Fokus der Erzählung zunächst auf der zweitältesten Schwester Alkyone, die von allen Ally genannt wird. Die Autorin entführt einen zunächst in die Welt der Segler und schafft es auch den Laien von der Faszination des Segelns anzustecken. Ally ist ganz anders als die nachdenkliche und ruhige Maia, die im ersten Teil die Protagonistin war, sie ist abenteuerlustig und geht optimistisch durch das Leben. Im Verlaufe der Geschichte lernt man sie immer besser kennen, sodass der Zugang zu ihr, mir recht leicht fiel. Ihre Recherche nach ihrer Herkunft ist spannend und macht Lust auf klassische Musik aus Norwegen aus dem 19. Und 20. Jahrhundert.

Auch in diesem Band entführt die Autorin den Leser durch einen zweiten bzw. einen dritten Handlungsstrang in die Vergangenheit. Der Wechsel aus dem 20. Jahrhundert in das ländliche norwegische 19. Jahrhundert war zunächst gewöhnungsbedürftig, da es so anders ist. Jedoch war es spannend mit Anna das städtische Leben in Norwegen zu der Zeit kennenzulernen und zu ergründen, welche Verbindung zwischen ihr und Ally besteht.

Spannend war, dass einige Fragen aus dem ersten Teil der Reihe beantwortet worden sind, jedoch sind auch einige neue Fragen aufgetaucht, da wie zu erwarten war, es relativ offen endet. Beim Lesen haben mich zu jeder Zeit gut unterhalten gefühlt und konnte ich mich, wahrscheinlich weil ich die groben Gegebenheiten bereits kannte, gut auf das Geschehen einlassen.

Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der den ersten Teil mochte, die Bücher von Lucinda Riley gerne mag oder gerne Romane liest, die Familiengeheimnisse aus zwei zeitlichen Perspektiven erzählen.

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Mitreißend und einfühlsam

Zum Inhalt:

Ally d'Aplièse ist die zweitälteste der Schwestern aus Lucinda Rileys 'Die Sieben Schwestern' Romanreihe.

Wir erleben aus ihrer Perspektive wie sie mit der Nachricht vom Tod ihres geliebten Pa Salt umgeht.

Eigentlich hatte sie sich gerade frisch verliebt, und war glücklich, aber die Nachricht, die sie nach Hause ruft, ändert zunächst mal alles.

Auch sie bekommt kryptische Hinweise auf ihren Ursprung, und letztendlich entschließt sie sich, ihre Herkunft zu erforschen.

Dazu reist sie nach Norwegen, wo sie tatsächlich der Vergangenheit auf die Spur kommt.

Das Leben ihrer Vorfahren führt uns zunächst ins ausgehende 19. Jahrhundert, nimmt den zweiten Weltkrieg mit, und endet schließlich im Norwegen des Jahres 2007.



Meine Meinung:

Wie schon in im ersten Band Die Sieben Schwestern, gelingt es Lucinda Riley, einen sofort in den Bann zu schlagen.
Ihre Beschreibung der Trauer beim Verlust eines geliebten Menschen ist sehr einfühlsam. Da ich kürzlich selbst den Verlust eines geliebten Menschen erfahren musste, hat es mir arg zugesetzt, denn es fühlte sich sehr real an.

Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass es sich hier um Fiktion handelt. Ich vermute, dass die Autorin wohl schon mal selbst so etwas erlebt hat, denn sonst könnte sie vielleicht nicht so treffend darüber schreiben.



Die beschriebenen Schicksale sind sehr verschieden, aber sie alle berühren einen sehr. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet, und die Recherchen müssen sehr intensiv gewesen sein (was auch aus der Danksagung am Ende des Buches hervorgeht).

Zugegeben, am Ende weiß man als Leser schon früher als Ally, was los ist, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Mir persönlich hat der Schluss sehr gut gefallen, auch wenn es vielleicht ein bisschen zuviel der glücklichen Fügungen ist -- aber nach all den Schicksalsschlägen, die ich im Buch mit den Charakteren durchlebt habe, kam mir das gerade recht. Ich mag es, wenn etwas positiv und hoffnungsvoll endet. Man bekommt auch einen kleinen Einblick wie und mit welcher Schwester es im nächsten Buch weitergehen wird, und ich freue mich schon darauf.

Vielleicht werde ich das nächste Buch aber im Original lesen, denn wie schon im ersten Band taucht hier beständig das Wort 'Schmunzeln' auf, und ehrlich gesagt hat es mich genervt. Im heutigen Sprachgebrauch ist es doch eher selten anzutreffen, und wenngleich wir im deutschen nicht so viele Synonyme haben wie die englische Sprache sie aufweist, hätte man doch etwas variieren können. Wieder einmal frage ich mich, ob die Autorin auch nur immer ein und das selbe Wort benutzt, aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Das ist aber der einzige Tropfen der das Lesevergnügen etwas getrübt hat. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Wie schon der erste Band, ist auch dieser in sich abgeschlossen, und man braucht kein Vorwissen zu haben, um zu verstehen, was vor sich geht. Ich kann allerdings den ersten Band sehr empfehlen.

Wer gerne gute Unterhaltung mag, ein bisschen was historisches, ein bisschen was fürs Herz und Gemüt, und Spannung ohne Mord- und Totschlag, sollte sich das Buch auf jeden Fall besorgen. Es ist absolut empfehlenswert.

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