Madeleine Reiss: Mit meinem ganzen Leben

Madeleine Reiss: Mit meinem ganzen Leben

 
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Madeleine Reiss: Mit meinem ganzen Leben
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
This Last Kiss
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783959670548

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Sie wusste, dass er drüben im Haus auf sie wartete, und deshalb packte sie schnell, nahm ihr altes Leben auseinander - oder was davon übrig war, nachdem Fremde hier gewohnt und dem Haus ihren Stempel aufgedrückt hatten.

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Rora kehrt gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter in das idyllische Hastings zurück, um ihren Vater zu pflegen. Dort sieht sie Carl wieder, den ersten Mann, der ihr jemals etwas bedeutet hat. Ein schicksalhafter Tag vor vielen Jahren hat das junge Paar damals auseinandergerissen. Seitdem ist das einzige, was die beiden noch verbindet, ein grausames Geheimnis. An der Klippe in Hastings, an der Roras Leben eine dramatische Wende nahm, zeigt sich nun, ob es für sie beide noch einen Weg geben kann.

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Das Leben ist hart

Als Aurora mit ihrer kleinen Tochter nach Hastings zurückkommt, um ihren Vater zu pflegen, begegnet sie Carl, ihrer ersten großen Liebe, wieder. Das Schicksal hat dafür gesorgt, dass sie getrennt wurden. Wird es auch dafür sorgen, dass sie wieder zueinander finden?
Dieses Buch ist wahrlich kein Wohlfühlroman, denn eine Reihe von Themen, die nicht besonders schön sind, werden angesprochen.
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat ist der schöne, fast ein wenig poetische Schreibstil. Sehr ausführlich werden Landschaft und dort lebende Menschen beschrieben. Die Geschichte allerdings hat mich nicht so ganz überzeugt.
Rora kommt nur wegen ihres schwerkranken Vaters, der Pflege benötigt, ins idyllische Hastings zurück. Lange hat sie es vermieden, wieder hierher zu kommen und der Kontakt zum Vater war auch abgebrochen. Sie hat sich schuldig am Tod der Mutter gefühlt und mit dem Vater konnte sie nicht reden. Zu Carl hatte sie eine enge Verbindung, den auch er hat schon einiges mitgemacht. Rora zieht sich zurück in ihre eigene Welt und nur wenigen Menschen gelingt es, ihr nahe zu kommen. Umso inniger liebt sie später ihre Tochter Ursula.
Das Leben kann manchmal sehr hart sein. Rora ist eine sympathische Person und daher konnte ich gut mit ihr fühlen. Es gibt jedoch so viele Schicksalsschläge, dass es schon zu viel wird und sehr bedrückend ist. Carl jedoch blieb mir fremd. Vielleicht lag es daran, dass die Protagonisten ein wenig blass blieben.
Stückchen für Stückchen erfahren wir, was in der Vergangenheit geschehen ist und was die Gegenwart immer noch beeinflusst. Immer wieder passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Auch das Ende war für mich unerwartet.
Ein tiefgründiger Roman, der mich dennoch nicht richtig packen konnte.

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Gefühlvoll - aber das gewisse Etwas hat gefehlt

Ich muss ehrlich sagen, dass ich leider ein wenig enttäuscht bin, nachdem ich das Buch „Mit meinem ganzen Leben“ fertig gelesen habe. Laut dem Klappentext hatte die Story wirklich Potenzial, aber so richtig überzeugt war ich dann leider doch nicht – wobei ich natürlich schon schlechtere Bücher gelesen habe.

Die Story dreht sich um Rora, die gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter in das idyllische Hastings zurückkehrt, um ihren Vater zu pflegen. Dort sieht sie Carl wieder, den ersten Mann, der ihr jemals etwas bedeutet hat. Ein schicksalhafter Tag vor vielen Jahren hat das junge Paar damals auseinandergerissen. Seitdem ist das einzige, was die beiden noch verbindet, ein grausames Geheimnis. An der Klippe in Hastings, an der Roras Leben eine dramatische Wende nahm, zeigt sich nun, ob es für sie beide noch einen Weg geben kann…
In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls sehr zugesagt und die Seiten sind regelrecht dahingeflogen. So habe ich das Buch auch nach nur zwei Tagen fertig gelesen.

Die Hauptfigur Rora ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Das Gegenteil war aber bei ihrer großen Liebe Carl der Fall. Seine Charakterzüge haben es mir schwer gemacht, dass ich Mitleid mit ihm hatte. Dafür war er mir dann einfach zu übermütig und sogar teilweise unsympathisch. Deshalb konnte ich mit den Beiden nicht wirklich mitfiebern, was ich aber sehr wichtig finde bei solch einer Story. Emotionaler fand ich dagegen die Beziehung zwischen Rora und ihrem Vater.

Die Geschichte selbst war jetzt nicht unbedingt schlecht. Es lag auch immer eine gewisse Spannung in der Luft, was zwischen Rora und Carl denn vorgefallen ist, dass so dramatisch ist, dass sie sich trennen mussten – und sich so viele Jahre aus dem Weg gingen. Die Auflösung war überraschend und man konnte das Handeln der Figuren dann auch nachvollziehen.

Das Ende war nochmal sehr dramatisch und kam auch überraschend. Doch irgendwie war es mir auch etwas zu übertrieben. Trotz allem ist die Geschichte gefühlvoll geschrieben und ich habe in meinem Leben schon wahrlich Schlimmeres gelesen. Wer kurzweilige Unterhaltung sucht ist hier aber richtig.

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