Marc Levy: Das Geheimnis des Schneemädchens

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Marc Levy: Das Geheimnis des Schneemädchens
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Un sentiment plus fort que la peur
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783764505301

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Erster Satz
Flughafen von Bombay, 23. Januar 1966, drei Uhr morgens.

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Handlungsort

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Im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Mont-Blancs gefangen ist, findet Suzie Backer den Beweis dafür, dass ihre Familie zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stilman ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern er ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch dabei wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …

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Spannend und interessant

Suzie Baker (Walker) will unbedingt das Ansehen ihrer Großmutter wieder herstellen, die vor 40 Jahren des Landesverrats angeklagt werden sollte, aber kurz davor verschwand.
Der Journalist der New York Times Andrew Stilman wittert hier die Chance für die Geschichte seines Lebens...


Gleich im Prolog erfahre ich von einem Flugzeugabsturz im Montblanc Felsmassiv vom Januar 1966. Bereits hier setzt die erste Spannung ein.

Dann lerne ich Suzie Baker kennen, die zusammen mit ihrem Bergführer und Freund Shamir im Montblanc Massiv klettert und in einer Höhle nach dem 1966 abgestürzten Flugzeugwrack sucht. Bei dieser Suche kommt ihr Freund ums Leben. Hier habe ich mit den Beiden mitgefiebert und mit gelitten. Ich war mit ihnen im Eis gefangen.

In einer Bücherei beginnt dann die eigentliche Geschichte, in der Suzie und Andrew die Hauptrollen spielen. Beide haben ihre Vergangenheit, die ich hier Schritt für Schritt kennenlerne. Ich kann aber nicht sagen, dass sie mir ans Herz wachsen. Sympathie ja, aber beide bleiben für mich irgendwie unnahbar. Besonders bei Suzie geht es mir so, dass ich keinen Zugang zu der emotional sehr starken jungen Frau finde.

Die Geschichte selbst ist äußerst spannend aufgebaut, wobei der Autor immer wieder Wendungen einbaut, die meine Gedanken in eine falsche Richtung laufen lassen. Allerdings lässt hier für mich die Spannung merklich nach, als sich die Sache zu einem politisch hoch brisanten Thema auswächst. Auch die verschiedenen Perspektivwechsel in denen andere Personen zur Sprache kommen und sich des Themas annehmen, lösen die Spannung etwas auf.

Der Schreibstil an sich gefällt mir gut und ich kann dem Geschehen, bis auf die hoch politischen Diskussionen, gut folgen.

Insgesamt habe ich ein spannendes Buch gelesen, dass gerade zum Schluss mit einer interessanten Auflösung aufwartet, mit der ich nicht gerechnet hatte.

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Anders als gedacht, aber gut…

Marc Levy ist mir bekannt durch diverse Liebesgeschichten, die ich schon von ihm gelesen habe und die mir sehr gut gefallen haben, so dass ich den neuen Roman von ihm nur zu gern lesen wollte.

In der Geschichte geht es um Suzie Backer, die unbedingt das Unrecht, welches ihrer Familie angetan wurde, aus der Welt schaffen möchte. Dafür schreckt sie auch nicht davor zurück den Mont- Blanc zu besteigen, der ihr mehr abverlangt als ihr lieb ist. Wird es ihr gelingen, dass Ansehen ihrer Familie wiederherzustellen? Und wird sie den Verlust jemals verwinden können?

Marc Levy nimmt den Leser mit einer Szene im ewigen Eis des Mont- Blancs direkt gefangen. Auch wenn wir gerade Sommer haben, konnte ich den eisigen Wind und die Kälte, die jeden Punkt des Körpers erfasst, förmlich selbst spüren.

Die Handlung wird uns aus mehreren Perspektiven nahe gebracht, so dass man als Leser vielschichtige Eindrücke erhält, die zwar anfänglich verwirren, aber im Verlauf der Geschichte immer mehr Sinn ergeben.

Der Autor legt zudem nicht nur den Fokus auf seine Hauptfigur, sondern lässt auch Nebendarsteller zu Wort kommen, so dass ich der Ansicht bin, dass jeder Leser eine Figur finden wird, mit der er sich identifizieren kann.

Völlig unerwartet las sich der Roman für mich eher wie ein Thriller oder Krimi, da der Autor hier mit diversen Spannungselementen aufwartet, die für Gänsehaut pur sorgen. Das hat mir gut gefallen.

Das was Suzie da aufdeckt, kann man nur als Skandal bezeichnen und mich wunderte es nach der Offenbarung kaum, dass sie dafür so viel riskiert.

In meinen Augen ist dieser Roman anspruchsvoller als andere Bücher des Autors, einfach weil man unheimlich aufpassen muss und oft in die Irre geführt wird. Da glaubt man nun endlich etwas zu wissen und dann erfährt man später, dass es doch ganz anders war.

Ich bin durch diesen Roman jedenfalls wieder total auf den Geschmack gekommen, was diesen Autor betrifft.

Fazit: Unterhaltsame Lektüre für jede Jahreszeit. Wer einen Levy mal mit anderen Facetten erleben will, der sollte hier zugreifen. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus. Prädikat gut!

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Fesselndes Buch mit kleinen Schwächen

Bei dem Roman „Das Geheimnis des Schneemädchens“ von Marc Levy handelt es sich um ein sehr fesselndes Buch, das mich immer wieder überraschen konnte. Aber ich war trotzdem nicht 100%ig überzeugt.

Die Story dreht sich um Suzie Backer, die im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Mont-Blancs gefangen ist, den Beweis dafür findet, dass ihre Familie all die Jahre zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stilman ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern er ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch dabei wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …

Vor allem der Anfang des Buches hat mich vollends gefesselt. Der dramatische Aufstieg des Mont-Blanc und der tragische Unfall haben mich nicht mehr losgelassen. Danach ging es zwar spannend weiter, aber vor allem gegen Ende wurde es zu einem regelrechten Politik-Thriller mit Verschwörungstheorien, der mich nicht mehr ganz so fesseln konnte wie am Anfang. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Der Schreibstil von Marc Levy sagt mir sehr zu. Und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Der Autor versteht dabei, Fakten und Fiktion toll miteinander zu vermischen. Das hat mich fasziniert – und er hat es auch immer wieder geschafft, mich auf falsche Fährten zu schicken!

Was jetzt nicht ganz mein Fall war, sind die verschiedenen Perspektiven, die ständig gewechselt haben. Das hat mich etwas verwirrt, denn die Geschichte wird nicht nur aus der Sicht von Suzie und Andrew erzählt, sondern auch von dem ein oder anderen Nebencharakter. Das gibt der Story zwar eine gewisse Tiefe, aber die doch sehr plötzlichen Wechsel haben mich eher verwirrt als dass sie mir weitergeholfen haben. So konnte ich mich auch mit keiner Figur wirklich identifizieren. Vor allem Suzie war mir eher unsympathisch in ihrem Handeln.

Zum Ende gibt es dann die große Auflösung des Geheimnisses, die vom Autor sehr gut durchdacht ist und auch sehr überraschend daherkommt.

Fazit:
Ein fesselndes Buch mit einigen kleinen Schwächen!

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Anfangs war es mir zu verwirrend, die Spannung baute sich daher sehr langsam auf !!

Klappentext:
"Im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Mont-Blancs gefangen ist, findet Suzie Backer den Beweis dafür, dass ihre Familie zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stilman ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern er ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch dabei wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …"

Meine Meinung:
Das Cover ist recht schlicht gestaltet. Mich hat es leider in diesem Fall nicht so angesprochen, wobei es durchaus zum Inhalt des Buchs passt. Man sieht einen Teil des Körpers von einer Frau, die auf einem Baum sitzt. Der Boden ist schneebedeckt und man kann Fußspuren erkennen.
Das Thema, das Marc Levy hier anspricht, ist wirklich spannend gewählt. Alles dreht sich um ein Geheimnis eines Menschen, der sehr viel Macht besitzt. Mittels des Geheimnisses wäre er erpressbar, was auf keinen Fall geschehen darf und so werden in seinem Auftrag unheimlich viele Dinge erledigt, Menschenleben sind ihm nicht viel wert. Ich finde es immer wieder erschreckend zu sehen, zu welchen Taten manche Menschen ohne mit der Wimper zu zucken, fähig sind. Oftmals werden solche Taten für eine geringe Summe an Geld durchgeführt, was ich in manchen Ländern unserer Welt gar nicht abwegig finde :-(. Der Autor baut die Handlung langsam auf, teilweise fand ich die verschiedenen Erzählstränge leider verwirrend. Ich glaube in diesem Falle wäre weniger mehr gewesen, wie man so schön sagt. Es hätte mir gereicht, wenn die Perspektiven zwischen den beiden Protagonisten gewechselt hätten. Die ersten paar Kapitel fand ich super fesselnd, danach war ich erstmal raus. Ich wusste zwischenzeitig nicht wirklich, worum es geht. Dadurch hat es für mich auch einige Zeit gedauert, bis die Geschichte wirklich spannend und fesselnd wurde. Marc Levy versteht es den Leser falsche Spuren zu legen und oftmals hat er mich mit den Wendungen sehr überrascht. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht so wirklich anfreunden oder gar identifizieren. Mir erschienen sie beide ein wenig unnahbar. Beide haben sie ihre Vergangenheit, die sie mehr oder weniger gut bewältigen oder verdrängen. Sowohl Suzie als auch Andrew sind interessant gestaltet worden, haben sich aber keinen Platz in meinem Herzen erobern können.

Da ich für meinen Geschmack zu lange gebraucht habe, um einen Einstieg in die Handlung zu finden und die Spannung daher auf sich warten lässt, kann ich leider in diesem Fall nur 3,5 von 5 Sternchen geben.

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