Marianne Deinert: Das geheimnisvolle Haus

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Marianne Deinert: Das geheimnisvolle Haus
Untertitel
oder Wo ich meine Wurzeln fand
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9781519739964

Informationen zum Buch

Seiten
318

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Tut mir leid, dass Sie so lange warten mussten, Frau Schumann, aber wir sind erst vor drei Tagen aus Hawaii zurückgekommen und der Jetlag hatte mich so umgeauen, dass ich erst heute Morgen die Maschine von München nach Berlin nehmen konnte.

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
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Viktoria Schumann ist selbständige Innenarchitektin und ist mit Clemens seit sieben Jahren verheiratet. Er ist Statiker und arbeitet in einem renommierten Architekturbüro. Sie wohnen im Süden Berlins in einem Einfamilienhaus zur Miete. Clemens möchte kein Eigentum, da sie keine Kinder haben die es erben könnten. Vicky sieht die Sache etwas anders. Sie hätte gern ein eigenes Haus. Als Vicky gerade ihren ersten großen Auftrag bravourös abgeschlossen hat, geht es für sie beruflich aufwärts. Privat dagegen, sieht es nicht so gut aus. Sie müssen in sechs Monaten aus ihrem Haus ausziehen. Eigentum oder nicht, das ist die große Frage.

Als Clemens ein altes Haus besichtigen und fachlich begutachten soll, nimmt er Vicky mit. Als sie vor diesem Objekt stehen, geschieht mit Vicky etwas, was sie nicht genau beschreiben kann, aber Clemens in Angst und Schrecken versetzt. Sie behauptet, dass dieses Haus ihres ist, obwohl sie sich ganz sicher ist, es vorher noch nie gesehen zu haben und zudem von dessen Existenz nichts wusste. Als dann auch noch innen an einer Wand ein großes Ölgemälde hängt, auf dem ihre Mutter mit ihrer Zwillingsschwester als Kinder am Strand entlanglaufen, fühlt sie sich bestätigt. Irgendetwas muss sie mit diesem Haus verbinden, doch was? Das muss sie herausfinden!

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Das geheimnisvolle Haus

Die Innenarchitektin Victoria Schumann träumt vom eigenen Haus – zumal sie und ihr Mann Clemens die Kündigung des Mietvertrages für ihr aktuelles Domizil erhalten haben. Als Clemens beruflich ein altes Haus begutachten soll, begleitet ihn seine Frau. Schon beim Anblick des Hauses spürt Victoria eine faszinierende Anziehungskraft und als sie im Haus noch ein Gemälde von ihrer verstorbenen Mutter und deren Schwester entdeckt, ist ihre Neugier endgültig geweckt. Welche Verbindung besteht zwischen ihr und diesem Haus bzw. der kürzlich verstorbenen Besitzerin?

Die Autorin nimmt den Leser mit auf die Suche nach Victorias familiären Wurzeln – und nach ihren eigenen Wurzeln. Denn Martha, die das Haus bis zu ihrem Tod bewohnt hat, gab es wirklich. Über Marthas Tagebuch bekommen wir einen Einblick in das Leben von Martha, welches durch frühen Verlust, Demütigung und harte Arbeit gekennzeichnet ist. Nur das zarte Pflänzchen der Liebe zaubert etwas Farbe in ihren tristen Alltag. Aber genau diese Liebe wird ihr zum Verhängnis.

Die Geschichte von Martha und Johann ist sehr traurig und macht immer wieder fassungslos, wie übel vor allem Martha mitgespielt wurde. Man braucht sehr viel Kraft, um so ein Leben durchzustehen.

Da geht es Victoria und Clemens in der heutigen Zeit deutlich besser, auch wenn Clemens die erste Begeisterung seiner Frau für das Haus eher unheimlich ist. Wie in jeder Beziehung gibt es auch bei den beiden Konflikte, die sie aber gemeinsam meistern. Mir waren sie sehr sympathisch: sie sind sensibel, mitfühlend und herzlich-offen.

Während in Marthas Leben ein Unglück dem anderen folgt, läuft es für die Schumanns relativ glatt – manchmal sogar etwas zu glatt. Aber wenn man Marthas Geschichte vor Augen hat, tut ein umfassendes Happy End gut. Zumal das Ende des Buches mich nochmal überrascht hat.

Es werden nicht alle Fragen abschließend beantwortet, einige Dinge konnte trotz intensiver Recherche nicht herausgefunden werden. Auch wenn mir anfangs manche Beschreibungen fast zu detailliert waren, las sich das Buch sehr flüssig.

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