Marlon James: Eine kurze Geschichte von sieben Morden

Marlon James: Eine kurze Geschichte von sieben Morden

 
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Marlon James: Eine kurze Geschichte von sieben Morden
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
A Brief History of Seven Killings
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783453270879

Informationen zum Buch

Seiten
864

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Erster Satz
Aufgepasst.

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Handlungsort

Kontinent
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Jamaika, 1976: Sieben bewaffnete Männer dringen in das Haus des Reggae-Musikers Bob Marley ein und eröffnen das Feuer. Marleys Manager wirft sich schützend über ihn und erleidet dabei lebensgefährliche Verletzungen. Marleys Frau Rita wird ebenfalls schwer verwundet, er selbst bleibt mit leichteren Verletzungen an Armen und Brust zurück. Wer waren die Täter? Was waren ihre Motive? Ausgehend von dem Attentat und den Spekulationen, die sich darum ranken, entwirft Marlon James ein vielseitiges Stimmungsbild Jamaikas in den 70er und 80er Jahren voll Gewalt, politischer Willkür, Drogen und Intrigen, ausgestaltet bis ins kleinste Detail.

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Brutal, deprimierend, beeindruckend

Eine kurze Geschichte von sieben Morden erzählt eine mir bis jetzt unbekannte Geschichte. Ich wusste weder vom Attentat auf Bob Marley etwas, noch kannte ich die Situation auf Jamaika in dieser Zeit.

Die Sprache ist deutlich. Knappe Sätze, mit Schimpfworten und Verwünschungen gespickt. Selbst, wenn sich die Menschen normal unterhalten, klingen sie oft noch wütend. Ihre Lage ist mehr als schlecht: Armut, Drogen, Bandenkriege und Korruption. Selbst wenn jemand versucht aus dem Elend zu entkommen, holt es ihn immer wieder ein.

Die Handlung wird von vielen unterschiedlichen Personen erzählt. Ihren Platz in der Geschichte konnte ich nicht immer zuordnen. Manchmal wusste ich nicht einmal, ob sie tot oder lebendig sind. Das und die Sprache haben das Lesen schwierig gemacht und ich war mehr als einmal froh, dass ich das Buch nicht auf englisch gelesen habe.

Wirklich gefallen hat mir Eine kurze Geschichte von sieben Morden nicht. Dazu war sie mir zu brutal und auch zu deprimierend. Beeindruckt hat sie mich allemal.

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