Jostein Gaarder: Maya oder Das Wunder des Lebens

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Jostein Gaarder: Maya oder Das Wunder des Lebens
Verlag
ET (D)
2000
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Maya
ET (Original)
1999
ISBN-13
9783446198982

Informationen zum Buch

Seiten
429

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Handlungsort

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Auf dem Rückflug von einer Forschungsreise legt der Biologe Frank Andersen einen Zwischenstopp auf der Fidschi-Insel Taveuni ein. Nach dem Tod seiner Tochter spürt er die Sehnsucht, die Zeit anzuhalten und dem Leben eine zweite Chance zu geben. In den Gesprächen mit den übrigen Inselgästen klammert er sich nur mühselig an die Evolutionstheorien, die er selber vertritt. Kann die Entwicklung des Lebens auf der Erde tatsächlich nichts als eine sinnlose Laune der Natur sein und endet das Leben spurlos im Nichts? Immer mehr glaubt er zu spüren: Nur aus der Liebe zu uns selbst und aus der Hinwendung zu einem anderen Menschen hält sich die Schöpfung, halten wir uns selbst am Leben - und zwar im doppelten, d. h. im biologischen und emotionalen Sinne.

Dabei verwirrt ihn ein spanisches Paar, José und Ana. Er ist sich sicher, Ana schon früher begegnet zu sein. Aber wo? Irritiert reist Frank wieder ab. Erst im Prado in Madrid begreift er: Anas Gesicht ist mit dem der nackten Maja aus Goyas berühmtem Bild identisch. Es heißt, eine Zigeunerin habe dem Maler Modell gestanden. Ana ist Zigeunerin. Aber das Bild ist 200 Jahre alt. Die Gesetze der Biologie schließen die Möglichkeit einer derartigen Übereinstimmung über Generationen aus. Ana kann also keine ferne Nachfahrin jener Zigeunerin Maja sein. Was aber dann? Von José, den er im Prado wiedertrifft, erfährt er eine mystische Familienlegende. Sie handelt von einem Zwerg, dem Joker, der - an kein Gesetz der Wissenschaft gebunden - beliebig in der Zeit vor- und zurückspringen kann. War er es vielleicht, durch den Goya ein Bild von Ana erhielt? Ein fantastischer Gedanke, zu dem nur der denkende Mensch fähig ist. Frank erkennt, so wie die Liebe schafft es auch die Fantasie, der ganzen Schöpfung und unserem eigenen Leben einen Sinn zu geben und uns selbst in der Evolutionsgeschichte als Wunder des Lebens zu begreifen.

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Ich fand dieses Buch wirklich gut. Am Anfang habe ich mich gefragt, was das werden soll, weil man nicht wirklich weiß, worauf das alles herauf laufen soll, aber es gibt von Anfang an ein paar Fragen, deren Antwort man unbedingt wissen möchte. Doch ab einem bestimmten Punkt im Buch, habe ich das Buch nur noch verschlungen und war nicht mehr davon wegzubekommen. Viele Dinge darin haben mich sehr zum Nachdenken angeregt und viele Sätze aus diesem Buch sind für mich mit die wichtigsten und schönsten Sätze, die ich kenne. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen, es ist wie viele Gaarder-Bücher sehr philosophisch, aber gerade das habe ich zumindest sehr genossen. Am Anfang braucht man, wie gesagt, eine gewisse Disziplin weiterzulesen, aber ich kann wirklich nur sagen, dass es sich lohnt.

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Ich bin zwiegespalten: Das Kartengeheimnis, Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort, Der Geschichtenerzähler und Das Weihnachtsgeheimnis zählen zu meinen Lieblingsbüchern - Vita Brevis und Sophies Welt fand ich nicht besonders gelungen und leider gehört auch Maya dazu: ich habe mich durch dieses Buch hindurch gequält. Die Gespräche mit dem Reptil waren philosophisch ganz gut, aber die Handlung zieht sich wie Kaugummi in die Länge ohne spannend zu werden. Sehr schade.

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