Marcel Magis: Mein Leben mit Mitsu. Eine Geschichte von Liebe, Sehnsucht und Nudelsuppe

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Marcel Magis: Mein Leben mit Mitsu. Eine Geschichte von Liebe, Sehnsucht und Nudelsuppe
ET (D)
2005
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783938703007

Informationen zum Buch

Seiten
120

Sonstiges

Erster Satz
Manchmal höre ich einen Vogel, der mitten in der Nacht anfängt zu schreien.

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"Mein Leben mit Mitsu" ist eine Liebeserklärung an das Leben, die perfekte Nudelsuppe, an japanische Literatur und das asiatische Kino - skurril, komisch und sexy. Die detailreichen Illustrationen erschließen dem Leser eine weitere Dimension von Mitsus geheimnisvoller Welt.

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Mein Leben mit Mitsu war für mich ein ganz besonderes Buch. In kurzen Episoden erfährt man von einem Ich-Erzähler über seine Beziehung mit Mitsu. Diese Geschichte ist sehr melancholisch, vor allem der Teil "Geschichten aus Mitsus Welt", die ich als Erinnerungssplitter an die vergangene Beziehung mit Mitsu interpretiert habe. Dieser Teil hat mich teilweise traurig gemacht, ließ mich an eigene gescheiterte Beziehungen denken, hat mich aber auch zum lachen gebracht.

In diesem kleinen Büchlein stecht so viel Weisheit, so viele interessante Gedanken über die Liebe und das Leben, ich bin überzeugt davon, dass man immer wieder etwas neues entdecken kann, egal wie oft man es liest. So geht es mir übrigens auch mit den Illustrationen, ich finde sie sehr gelungen und auch auf diesen Bildern von Mitsu kann man immer wieder ein kleines Detail entdecken, das man zuvor übersehen hat.

Leider hat man das Buch viel zu schnell durchgelesen, ich war direkt traurig, als ich umgeblättert habe und entdecken musste, dass ich schon beim Epilog angelangt bin. Allerdings werde ich es sicher nochmal lesen und ich habe auch richtig Lust auf japanische Literatur bekommen.

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Was mir an "Mitsu" gefallen hat:

- Mitsu natürlich

- der Erzähler

- die brillante Sprache mit ihren wunderschönen Sprachbildern

- die melancholische Grundstimmung

- die Illustrationen mit sämtlichen Details

- das Gespräch mit der Wand (meine Lieblingsstelle)

- dass das Essen nie zu kurz kommt

- die Anspielungen auf Japan bzw. Marcels Parallel-Japan, obwohl ich sie nicht immer verstanden habe

- dass viele Tiere vorkamen (der Leguan, immer wieder Vögel, Delphine, Pinguine, Schafe, Fische...hab ich jemanden vergessen?)

- das Wort "Wolkenzieherin" - eine tolle Erfindung!

- dass mich das Buch zum Nachdenken gebracht hat und mich immer noch zum Nachdenken bringt

- dass mir manche Situationen, Episoden und Gedanken sehr vertraut vorkamen

- dass ich mich auch mit den Situationen, Episoden und Gedanken wohl gefühlt habe, die mir eher fremd vorkamen

- dass ich jedesmal, wenn ich das Buch aufschlage, etwas Neues entdecke, was ich bisher überlesen habe

Was mir an "Mitsu" nicht gefallen hat:

- dass ich trotz einer geschlagenen Stunde Nachdenkens über diese Frage nichts gefunden habe, was ich hier anführen könnte

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#1 Rezensent
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Es gibt große Bücher und kleine, es gibt wichtige und unwichtige. "Mein Leben mit Mitsu" ist klein, aber bei weitem nicht unwichtig, denn genausogut könnte man sagen, dass Gänseblümchen, der Duft des Waldes nach einem Frühlingsregen und Vogelgezwitscher unwichtig seien - und wer wollte darauf schon verzichten?

Marcel Magis' "Held" erzählt episodenhaft aus seinem Leben, das sich vor allem um Mitsu, die verrückte, liebenswerte Mitsu, dreht. Dabei spart er nicht mit den ganz kleinen philosphischen Gedanken, über die man nie nachdenkt, die man aber ständig selbst fühlt. Mitsu ist so normal und besonders wie jeder von uns mit all den Eigenheiten, die uns so bemerkenswert machen.

Unser Held, der uns auf den 120 Hochglanzseiten begleitet, ist ein melancholischer Tagträumer, der mich mit Gedanken über Vögel, deren Schreie die Welt um wenige Millimeter nach links verschieben, von Anfang an in den Bann zog. Abgerundet wird die durch und durch schöne Geschichte mit wunderbaren Illustrationen aus Mitsus Leben - gezeichnet von Iris Luckhaus. Wer an einem regnerischen Tag etwas Sonne in sein Herz bringen möchte, sollte zu diesem Büchlein greifen.

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