Frank Jöricke: Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage

Frank Jöricke: Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage

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Frank Jöricke: Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783932927331

Informationen zum Buch

Seiten
248

Sonstiges

Erster Satz
Als ich neun Jahre alt war, wusstes ich, wie die Welt funktioniert.

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"Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam."Frank Jörickes Roman ist eine launige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte. Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandtschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung "um viele schöne getrennte Jahre" gebracht haben ...

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Klasse Buch, das uns Herr Jöricke da abliefert - Jahr für Jahr katalogisiert er anhand persönlich prägender Erlebnisse aus Kindheit und Jugend bis ins Erwachsenenalter die letzten 40 Jahre deutscher Geschichte und das mit mehr Talent als all die weinerlichen Vergangenheitsbetrachter der neuen deutschen Popliteratur - hier is nix langweilig, schon mal geschrieben oder pseudo-psychoanalytisch .

Goße Empfehlung, auch wenn 19,90 im Hardcover natürlich heftig sind - aber hej - junger Autor kriegt ne Chance und ohne Verlage die sich das noch traun sabbern wir alle im Mainstream rum.

meine amazon-Rezension dazu:

Ich hätte es erst nicht gedacht, weil das Cover mir gar arg schräg in die Linse gefahren ist, aber dieses Buch fesselt wirklich irgendwie - nicht zuletzt weil ziemliche Weisheiten in banale Geschichten gewickelt daherkommen wie die saftige Pflaume im Speckmantel - tolle Sache das, leider viel zu schnell vorbei. [in diesem Punkt muss ich dem einen sehr unbegeisterten Leser wirklich beipflichten, würde den Autor nicht aber an John Irving verweisen um dort eine Lehrstunde zu nehmen was das ausfeilen von Geschichten ahgeht, sondern ihn im gegenteil ermutigen, weiter so herrlich prägnant zu bleiben, dafür aber ruhig den ein oder anderen atz mehr zu verlieren - nach hinten raus, da wo scheinbar die Zeit etwas knapp geworden ist ;) ]


Als spätes Ostkind bekam mir der flockige Umgang mit vergangenem Gedriese viel besser als weinerlicher Retroschranz - und macht Lust auf mehr. Mehr Guildo, mehr Meckern über die Benzinpreise und vor allem mehr meckern in schräger Familiensatire - denn mal im Ernst; worüber lässt es sich schöner lamentieren als über das Verwandschaftsvolk?

Nix ist ergiebiger, als ne krumme Sippschaft und das hat FJ hier gut recherchiet bewiesen. Erinnert mich an meine Lieblingsautorin Rita Mae Brown. Familie zum Feichsen. Empfehlenswert!

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