Melanie Metzenthin: Die Stimmlosen

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Melanie Metzenthin: Die Stimmlosen
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9782919801343

Informationen zum Buch

Seiten
528

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wie oft hatte Paula sich in den letzten Jahren das erste Weihnachtsfest nach dem Ende des Krieges ausgemalt.

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Handlungsort

Stadt
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Hamburg, 1945: Der Krieg ist zu Ende und die Naziherrschaft endlich vorbei. Doch in der Familie von Richard und Paula Hellmer kommt an diesem ersten Weihnachtsfest im Frieden keine rechte Freude auf. Zu beengt sind die Wohnverhältnisse, zu groß der Mangel an Lebensmitteln und warmer Kleidung. Vor allem Richard macht sich Sorgen – nicht nur um seine Familie. Er, der im Dritten Reich als Psychiater immer wieder sein Leben aufs Spiel gesetzt hat, um Menschen zu retten, muss feststellen, dass die alten Seilschaften sich nahtlos in die neuen Machtverhältnisse eingegliedert haben. Überzeugt, das Richtige zu tun, sagt er in einem Prozess gegen seinen Erzfeind Chefarzt Krüger aus und muss sich zu seinem Entsetzen plötzlich für sein eigenes Tun rechtfertigen. Unterdessen stellen seine Frau Paula und sein bester Freund Fritz eine medizinische Versorgung ganz eigener Art auf die Beine – gefährlich und nicht immer legal …

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Tolle Fortsetzung von „Im Lautlosen“

Der Zweite Weltkrieg ist endlich zu Ende, jedoch ist das Leben in Hamburg und damit in der britischen Besatzungszone alles andere als leicht: durch die viel zu niedrige Kalorienzuteilung droht den Menschen der langsame Hungertod. Auch die Arztfamilien Hellmer und Ellerweg sind davon betroffen und so entscheiden sich Paula Hellmer und ihr bester Freund Fritz Ellerweg, einen illegalen Rettungsdienst einzurichten, der ihre enge Freundschaft mit dem britischen Arzt Dr. Arthur Grifford auf eine harte Probe stellen könnte, sollte er davon erfahren. Währenddessen warten Richard Hellmer und Arthur Grifford auf den Prozess gegen Richards ehemaligen Kollegen Krüger, bei dem plötzlich Richard derjenige ist, der sich rechtfertigen muss.

Auf die Fortsetzung von „Im Lautlosen“ habe ich mich sehr gefreut, vor allem auf das Wiedersehen mit den sympathischen Familien Hellmer und Ellerweg samt ihrem britischen Freund Arthur Grifford.
Zuerst war ich nur froh, dass der Krieg endlich vorüber war und keine weiteren Opfer mehr fordern konnte. Jedoch ist die Versorgungslage in den ersten Nachkriegsjahren im britischen Besatzungssektor so katastrophal, dass viele Menschen in dieser Zeit verhungerten. Auch die Protagonisten dieses Buches sind nicht von der prekären Situation ausgenommen und so ist es kein Wunder, dass sich Paula und Fritz dazu entschließen, ungewohnte Wege zu gehen, um die Versorgung ihrer Familien einigermaßen aufrechterhalten zu können.

Wie auch Richard war ich sehr gespannt auf den Prozess gegen Krüger, der u.a. wegen der Ermordung von mehr als zwanzig Kindern angeklagt werden soll, die während seiner Tätigkeit als Psychiater seine Patienten waren. Leider waren damals viele Posten gerade im Bereich der Justiz weiterhin von ehemaligen Nazis besetzt, so dass sich die deutsche Justiz damals nicht unbedingt mit Ruhm bekleckerte.

Wie schon im ersten Band geht es auch in diesem Buch um Hoffnung,Träume und vor allem tiefe Freundschaft – eine Freundschaft zwischen den Helllmers und Fritz, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen basiert und die die Freunde auffängt und aufrichtet, wenn sie an den Gegebenheiten zu verzweifeln drohen.
Aber auch die Freundschaft zwischen Richard, Fritz und dem britischen Arzt Arthur Grifford vertieft sich zunehmend und zeigt, dass wahre Freundschaft keine Grenzen kennt, auch wenn sie weder von deutscher noch von britischer Seite allzu gerne gesehen wird. Wer das erste Buch kennt, weiß, wie ungewöhnlich das Zustandekommen dieser deutsch-britischen Freundschaft war.

Fritz Ellerweg gehört zu meinen Lieblingsfiguren der beiden Bücher: ich liebe einfach seinen pragmatischen Humor, sein großes Herz und schätze seine Ehrlichkeit, mit der auch im zweiten Band den einen oder anderen Charakter zum Nach- und Umdenken bringt.

Die Autorin entwirft mit diesem Buch ein spannendes Zeitzeugnis der Nachkriegszeit in Hamburg, nicht nur am Schicksal der beiden Arztfamilien, sondern auch der Hamburger, die von Trümmer und Hunger betroffen sind.
Und natürlich war ich gespannt darauf, ob Richard und Paula ihre Träume, die sie sich am Ende von „Im Lautlosen“ vorgenommen haben, verwirklichen werden.

Dieses Buch ist eine tolle Fortsetzung des ersten Bandes und ich bedaure es sehr, die lieb gewonnenen Charaktere nun ziehen lassen zu müssen.

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Träume und Hoffnungen, die Kraft des Lebens

Richard, Paula und deren Familien haben den Krieg überstanden und sind glücklich sich noch zu haben. Waren sie der Hoffnung, alles würde nach dem Krieg besser werden, mussten sie schnell erkennen, dass es wohl noch Jahre dauern wird um einigermaßen über die Runden kommen zu können.

Aber sie haben ein Dach über den Kopf und müssen nicht im zertrümmerten Hamburg in einem Keller oder einer Ruine hausen. Auch Fritz, der gemeinsame Freund von Paula und Richard lebt mit seinem Sohn Harri in der Wohnung, wie auch die Eltern und Schwiegereltern von Richard. Alles ist sehr beengt und doch haben sie einen Weg gefunden, am Tag über eine Arztpraxis zu führen.

Dies hilft der Familie, zusammen mit Fritz seiner Arbeit in der Klinik, die Familien über die Runden zu bringen. An allem herrscht großer Mangel, Nahrung, Heizmaterial für den Winter und auch Medikamente, die dringend benötigt werden, sind kaum aufzutreiben.

Die Lebensmittel -Karten alleine reichen nicht zum Überleben und so ist es dem Einfallsreichtum alle zu verdanken, sich einigermaßen über Wasser zu halten.

Die Verbrechen der Nazis werden in den verschiedenen Besatzungszonen vor Gericht verhandelt. Richard, der im Krieg alles unternommen hat, seine Patienten vor der Euthanasie zu retten, hofft nun ebenfalls, dass sein ehemaliger Vorgesetzter Dr. Krüger, zur Rechenschaft gezogen wird und seine gerechte Strafe bekommt.

Kann es Hoffnung auf Gerechtigkeit geben? Die Nürnberger Prozesse haben es gezeigt, aber viele kleine Lichter im Naziregime haben einen Weg nach dem Krieg gefunden, weiterhin in gehobenen Positionen ein Amt zu bekleiden.

Oft verlieren Richard, Paula und Fritz den Glauben am Rechtssystem in einem Deutschland welches von den Besatzungsmächten regiert wird.



Nur der unerschütterliche Glaube an eine neue Zukunft, bei denen die Protagonisten an ihren Träumen festhalten und nicht verzweifeln, sondern immer nach vorne schauen und sich ihren Optimus bewahren, nur so ist es ihnen gelungen, Jahre später zufrieden und glücklich zu sein.

Richards und Paulas Kinder, Emilia und Georg, die in den ersten Nachkriegsjahren so viel entbehren und zu schnell ihre Kindheit hinter sich lassen mussten, können nun, auch Dank ihrer liebevollen Eltern, ein eigenes Leben führen.

Aber bis dahin, war es ein beschwerlicher und oftmals auch gefährlicher Weg.



Meine Meinung:

"Die Stimmlosen" von Melanie Metzenthin, ist eine Fortführung von " Im Lautlosen", in der die Geschichte der Familie Hellmer und deren Freunden erzählt wird. Beide sind in sich abgeschlossene Bücher und es stellt kein Problem dar, die Stimmlosen alleine zu lesen. Doch möchte ich empfehlen auch "Im Lautlosen" zu lesen, da es eine interessante Geschichte der Protagonisten ist.

Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet, um zu erfahren wie es allen nach dem Krieg ergangen ist. Wie schon mit dem ersten Band, bin ich nicht enttäuscht worden und bin glücklich, dass ich am Schicksal der Protagonisten teilhaben durfte.

Es ist zu merken, diese beiden Romane sind ein Herzensprojekt von Melanie Metzenthin, wie sie es auch im Nachwort erwähnt. Ich hatte das Glück, dass Buch in einer Leserunde mit mit der Autorin zu lesen, in der sie uns Lesern alles ausführlich erläuterte und all die Fragen die wir gestellt hatten, beantwortete.

So viel Herzblut steck im Inhalt, der mich so manches Mal an meine Grenzen der Gefühle gebracht hat. Der Schreibstil ist einfühlsam, sehr bildhaft und so berührend, dass mir an manchen Passagen die Tränen kullerten. Wenn ein Autor/in das schafft, spricht es für das Können des Schreibens und verdient ein großes Lob.

Nicht nur die Hauptprotagonisten mit ihren besonderen Charaktere, sonder auch alle anderen Angehörigen und Freunden der Familie Hellmer sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Besonders habe ich mich auch über die Rückkehr nach Hamburg von Horst ( Melanie Metzenthin's Vater) gefreut, dessen Erlebnisse so geschehen sind, wie sie hier geschildert werden.

Ich kann nicht anders, ich gebe fünf Sterne, eine absolute Leseempehlung.

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Bewegende Nachkriegsgeschichte

Inhalt:
1945 - der Krieg ist vorbei. Paula und Richard samt ihrer Familie sind froh, dass sie überlebt haben. Zusammen mit ihren Freunden Fritz und Arthur kämpfen sie in der schweren Nachkriegszeit ums Überleben. Die Methoden sind nicht immer ganz legal - aber wie sagt man so schön? Der Zweck heiligt die Mittel. Dann ist da noch die ungesühnte Schuld von Dr. Krüger. Richard macht es zu schaffen, dass der Kinderarzt unzählige Kinder getötet („erlöst“) hat. Wird er jetzt endlich seine gerechte Strafe bekommen?

Meine Meinung:
Die Fortsetzung von „Im Lautlosen“, das ich mit Begeiserung gelesen habe, ist Melanie Metzenthin mehr als gelungen!
Der Krieg ist endlich vorbei, aber leider kann von Entspannung keine Rede sein. Die Lebensmittel sind knapp und ein sehr harter Winter macht den Alltag zum Überlebenskampf.
Richard, Paula, Fritz und Arthur, unsere Haupt-Protagonisten, schaffen es - teilweise mit unkonventionellen Mitteln - einigermaßen gut über die Runden zu kommen. Trotz aller Not gibt es Träume und Ziele für die Zukunft. Das ist es, was ihnen hilft, nicht aufzugeben. Ob sie alle Ziele erreichen? Lest selbst!
Die Protagonisten sind allesamt überzeugend und authentisch gezeichnet. Mit jedem einzelnen konnte ich mich identifizieren. Mein Highlight ist eindeutig Fritz! Er ist ein toller, optimistischer Mann, der trotz seines schweren Verlustes den Lebensmut nicht verliert. Auch die „Bösen“ sind glaubhaft charakterisiert. Allen voran Dr. Krüger, der für seine Gräueltaten letzten Endes seine Strafe erhält.
Melanie Metzenthin ist es perfekt gelungen, ein authentisches Bild der Nachkriegszeit zu zeichnen. Ein intensiver, emotionaler und tiefgehender Roman. Das bedrückende Szenario ist dadurch leichter zu ertragen, dass die Autorin es versteht, immer wieder humorvolle Szenen einfließen zu lassen. Es gibt aber auch viele Dialoge, die zum Nachdenken anregen und die mich noch lange nach der Lektüre des Buches beschäftigen. Besonders deutlich wird, wie wichtig und wertvoll in dieser schweren Zeit richtige, tiefe Freundschaft ist. Richard, Fritz und Arthur halten immer zusammen, egal was passiert. So manches Mal habe ich damit gerechnet, dass die Freundschaft zwischen den Deutschen und dem Briten zerbricht, aber sie hat alle Wirren der schlimmen Zeit überdauert.
Ich hatte das Glück, dieses Buch in einer Autoren-begleiteten Leserunde lesen zu dürfen. Das war eine tolle Erfahrung, da es noch viele Hintergrundinformationen von der Autorin gab.

Fazit:
Ein wunderbarer Roman, der mich tief berührt hat. Es ist zu hoffen, dass noch viele Menschen ihn lesen. Das Grauen von damals darf nicht in Vergessenheit geraten und vor allem - es darf sich nicht wiederholen! Was in der heutigen Zeit passiert, macht mir Angst.

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berührend und informativ

Hamburg 1945: der Krieg ist vorbei. Aber das Leben in der Nachkriegszeit ist schwer, es mangelt an allem: zu wenig Nahrung, zu wenig Kleidung, keine Medikamente, wenig Heizmaterial, wenig Wohnraum in der zerbombten Stadt.

In dieser Zeit kämpfen die Ärzte Richard und Paula, deren Familien sowie deren Freunde Fritz und Arthur um ihr Überleben. Sie sind zwar in durchaus privilegierten Stellungen, haben Arbeit, Einkommen und Wohnung, aber einfach ist es für sie trotzdem nicht, ganz im Gegenteil! Auch sie sind manchmal gezwungen am Rande der Legalität zu agieren, um überleben zu können. Verständlich, denn Lebensmittelmarken, die den Bezug von 5gr (!) Fleisch erlauben, sind oft sinnlos, da es kein Fleisch gibt – der Schwarzmarkt blüht. Jeder muss irgendwie überleben.

Melanie Metzenthin beschreibt wirklich spannend und authentisch die Zustände, die die Menschen in den ersten Jahren der Nachkriegszeit meistern mussten. Darüber hinaus greift sie zahlreiche Themen der Zeit auf, wie zum Beispiel die Diskussion um die Euthanasie von Behinderten im Krieg, die Art wie die Prozesse diesbezüglich geführt wurden und die Tatsache, dass die Seilschaften aus der Nazi-Zeit auch in der Nachkriegszeit perfekt funktionierten. Viele der wichtigen Posten nach dem Krieg wurden von jenen besetzt, die im Krieg überzeugte Nazis waren und dann versicherten, dass sie sowieso immer im Widerstand waren. Außerdem wird die Beziehung zu den alliierten Besatzungsmächten immer wieder beschrieben, die Verbote, die Vorurteile, die auf allen Seiten herrschten und das Zusammenleben bestimmten.

Alle Themen zu nennen, würde den Rahmen dieser Besprechung sprengen. Aber in diesem Zusammenhang möchte ich auf die Facebook- Autorenseite von Melanie Metzenthin verweisen. Dort findet man noch viele geschichtliche und private Hintergrundinformationen und Fotos!

Soviel sei verraten: die Protagonisten meistern diese schwere Zeit mit viel Lebensmut, Mitgefühl, einer guten Portion Humor und einer Freundschaft, die Rückhalt gibt und es ermöglicht, von einer besseren Zukunft zu träumen. Mehr noch: die es ermöglicht, alles zu tun, damit diese bessere Zukunft Wirklichkeit wird.

Die Autorin versteht es, die einzelnen Protagonisten in allen ihren Facetten lebensnah und glaubwürdig zu charakterisieren. Ihr Kampf ums Überleben, ohne dabei die eigenen Überzeugungen über Bord zu werfen, ist so detailreich und informativ beschrieben, dass die knapp 500 Seiten rasend schnell gelesen sind, ohne auch nur einen Moment der Langeweile.
Sie beschreibt emotional berührend und historisch fundiert, welch grausame Folgen Nationalsozialismus und der Krieg für alle Menschen hatte. Ein Buch, das zu denken gibt – nicht nur als Roman, der in der Vergangenheit spielt, sondern als wichtiges Buch in Zeiten wo Rechtsextremismus und Menschenverachtung wieder salonfähig gemacht werden!
Unbedingt lesenswert!

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