Mia Löw: Das Geheimnis der Villa di Rossi

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Mia Löw: Das Geheimnis der Villa di Rossi
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492309752

Informationen zum Buch

Seiten
509

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Eine Wohnung, in der man selbst nicht gelebt hat, aufzulösen, ist schon eine ziemliche Herausforderung, die Wohnung eines Messies auszuräumen, ein Albtraum, dachte Lilly Haas, während sie auf dem Boden der Zweizimmerwohnung hockte und ihren Blick verzweifelt umherschweifen ließ.

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Seit Jahren wünscht Lilly sich nichts sehnlicher, als nach Italien zu reisen. Abgeschreckt von den angeblich schlechten Erfahrungen ihrer Mutter Bella, hat sie ihren Traum aber bislang stets aufgeschoben. Doch nach deren Tod findet Lilly ein altes Foto vom Comer See – und auf diesem wirkt ihre damals noch junge Mutter alles andere als unglücklich. Ob das an dem attraktiven Mann liegt, der sie darauf so liebevoll umarmt? Könnte dieser Unbekannte vielleicht sogar Lillys Vater sein? Lillys Neugier ist geweckt, und so begibt sie sich auf eine mutige Suche nach den Geheimnissen ihrer Herkunft.

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Ein spannendes Familiengeheimnis

In ihrem neuen Roman "Das Geheimnis der Villa die Rossi" entführt uns die Autorin Mia Löw nach Italien an den traumhaften Comer See. Hier lernen wir wunderbare Menschen kennen. Für mich ist dies der erste Roman, den ich von der Autorin Mia Löw gelesen habe und ich bin und war restlos begeistert.

Unser Abenteuer beginnt in Hamburg. Hier lernen wir die 33-jährige Lilly, die in einer Bank beschäftigt ist, kennen. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, einmal nach Italien zu reisen. Doch da ihre Mutter immer nur negativ über Italien gesprochen hat, das hängt mit Lillys leiblichen Vater zusammen, ist es zu dieser Reise nie gekommen. Doch als Lilly im Nachlass ihrer Mutter ein Foto findet, das sie mit einem jungen Mann am Comer See sieht, hält Lilly nichts mehr in Hamburg. Ihre Neugierde ist geweckt und sie macht sich auf nach Italien und begibt sich auf die Suche ihrer Wurzeln.

Schade, dass diese traumhafte Reise so schnell zu Ende ging. Die Autorin hat mich von Anfang an mit ihrem Schreibstil total begeistert. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich noch immer im Garten der Villa di Rossi und genieße den zauberhaften Blick auf den Comer See. Ich begebe mich mit Lilly auf diese abenteuerliche Reise und lerne sympathische und weniger sympathische Menschen kennen. Ich bewundere Lilly für ihren Mut, die Flinte nicht ins Korn zu werden, auch wenn ihr Steine in den Weg gelegt werden. Aber ab und an hätte ich sie gerne mal geschüttelt. Gut, dass die ihre Freundin Merle hat, die sie unterstützt. Denn auf der Suche nach ihrem Vater sticht Lilly in ein Wespennest. Die Villa di Rossi mit dieser Privatklinik ist ja wirklich etwas ganz besonderes, denn Ricardo di Rossi hat sich damit einen Lebenstraum verwirklicht. Doch auch ihn scheint ein Geheimnis zu gebeben. Und die blonde Lilly bringt das Herz mancher Italiener zum Pochen. Doch sie ist von Anfang an von einem ganz bestimmten Mann verzaubert, doch wird dieser ihre Liebe erwidern und ist es überhaupt möglich, nach der Entdeckung des Familiengeheimnisses hier am Comer See zu leben?

Eine Wahnsinnsgeschichte, ein absolutes Lesehighlight, das für unterhaltsame und spannende Lesestunden gesorgt hat. Das herausragende Cover ist für mich ein echter Hingucker. Genau so stelle ich mir die Gegend um den Comer See vor. Am liebsten würde ich sofort meine Koffer packen und mich auf Reisen gegeben. Selbstverständlich vergebe ich für dieses tolle Buch 5 Sterne.

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Für mich ein absolutes Highlight

Inhaltsangabe:
Lillys größter Wunsch wäre es, mit ihrer Mutter nach Italien zu verreisen. Doch immer wenn Italien zur Sprache kommt, blockt ihre Mutter ab, da sie nur unschöne Erinnerungen mit dem Land verbindet.
Doch nach ihrem Tod findet Lilly ein Foto vom Comer See, auf dem ihre Mutter mit einem jungen Mann sehr glücklich ist. Da Lilly ihren Vater niemals kennengelernt hat, vermutet sie, dass dies der Mann auf dem Foto sein könnte. Daher beschließt sie endlich nach Italien zu fahren und Nachforschungen anzustellen, verbunden mit der Hoffnung, endlich mehr über ihren Vater zu erfahren.

Meine Meinung:
Von der Autorin kenne ich bereits "Das Haus der verlorenen Wünsche". Da dies damals ein Jahreshighlight von mir war, hatte ich natürlich hohe Erwartungen an das neue Buch von Mia Löw.
Und sie hat es wieder geschafft, auch diese Geschichte kommt auf meine Jahresbestenliste.
Die Autorin konnte mich auch hier wieder mit ihrem fesselnden Schreibstil und ihren hervorragend ausgearbeiteten Protagonisten begeistern.
Die Figuren haben alle ihre Ecken und Kanten und man kann richtig gut mit ihnen mitgehen, was ich ja sehr mag, denn so wird eine Geschichte nie langweilig.
Lilly hat mich öfters sehr genervt, sie ist unfreundlich und wankelmütig und badet viel in Selbstmitleid.
Riccardo di Rossi hat sich seinen Lebenstraum erfüllt und auf dem eigenen Grundstück eine Rehaklinik für Betuchte errichtet. Er war mir eigentlich sehr sympathisch bis auf die Tatsache, dass er sich von seiner Frau total unterdrücken läßt nur weil sie das meiste Geld und das Anwesen in die Ehe eingebracht hat.
Seine Frau Carlotta ist der Teufel in Person und erpresst ihren Mann, dass er im Falle einer Scheidung seinen Lebenstraum vergessen kann.
Auch die vielen Nebencharaktere und Lillys Suche nach ihrem Vater konnten mich überzeugen und gaben der Geschichte erst die richtige Würze.

Was ich ja liebe, wenn Tiere in Büchern vorkommen. Hier spielt die Golden Retrieverdame Emma eine sehr große Rolle und die Autorin erweist sich als sehr Tierlieb, was ein großes Plus bei mir ist.

Ich fühlte mich von der ersten Seite an wohl in der Geschichte, habe mitgefiebert, mitgelitten, mich geärgert aber auch gefreut und konnte gar nicht anders, als das Buch innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.

Von Mia Löw gibt es noch zwei andere Bücher, mit denen werde ich mir die Zeit vertreiben, bis hoffentlich bald eine neues Werk der Autorin erscheint.

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La Familia in Bella Italia

Nach dem Tod ihrer Mutter (Isa)Bella erfährt Lilly, dass ihr Vater kein namenloser italienischer One-Night-Stand war, sondern jeden Monat über ein Notariat in Como eine größere Summe Alimente gezahlt hat. Als dann auch noch die Beziehung zu ihrem Freund und Chef Alex zerbricht und die ihren Job kündigt, fliegt Lilly spontan an den Comer See um ihren Erzeuger zu finden.Dies erweist sich als eher schwierig. Aber wie von ihrer besten Freundin Merle vorausgesagt, trifft Lilly sehr schnell auf nicht wenig an der hübschen Blondine interessierte Männer in Como. Unter anderem auch auf den attraktiven Luca Dabei, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht.Nach einem kleineren Unfall kommt Lilly in eine Privatklinik, von den Einheimischen "Villa di Rossi" genannt.Ihr "Unfallgegner" ist der charmante Matteo, Sohn des Kinikleiters Riccardo di Rossi, der Lilly zur Erholung für ein paar Tage in sein Haus einlädt.Und tatsächlich kommt Lilly da plötzlich ihrem Vater auf die Spur.

Das Geheimnis der Villa di Rossi ist ein Roman, der einen mit auf die Reise in die wunderschöne Lombardei nimmt. Die Beschreibungen von Land und Leuten sind so anschschaulich, man möchte direkt den nächsten Urlaub dorthin buchen.
Schon das Cover, ein kleines, typisch italienisches Paradies, ist eine Einladung.

Lilly trifft während ihrer Suche auf sehr unterschiedliche Menschen und nicht alle sind ihr wohlgesonnen. Sie steht vor einigen Hindernissen, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Und auch der freundliche Ricardo di Rossi, der sich mit der Klinik einen Lebenstraum verwirklicht hat, und ihr eigentlich helfen wollte, scheint etwas zu verschweigen.
Als Lilly Näheres über Bellas Aufenthalt in Como von vor über 30 Jahren erfährt, kommt nicht nur ein Geheimnis ans Tageslicht und das Leben von einigen Menschen wird gehörig durcheinandergewirbelt.
Ist der Traum von einem Leben am Comer See jetzt noch möglich?

Der Schreibstil der Autorin hat mich echt begeistert.
Ich war von Anfang an in der Geschichte, sodass ich das Buch in zwei Tagen quasi durchgelesen habe.
Man ist jederzeit an Lillys Seite und kann dadurch ihre Gefühlswelt hautnah miterleben. Auch die Nebencharaktere werden sehr gut und anschaulich beschrieben.
Es werden ein paar italienische Klischees bemüht, aber das ist in diesem Roman in und um "Bella Italia" eigentlich ganz schön.

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