Veronica Henry: Nachts nach Venedig

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Veronica Henry: Nachts nach Venedig
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
A Night on the Orient Express
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783453357983

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Erster Satz
Die Uhr schlägt Mitternacht, und kurz vor Calais, auf einem Nebengleis, wartet ein Zug auf seinen Einsatz.

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Handlungsort

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Imogen hält nichts mehr in London. Von Bekannten hat die Galeristin ein verlockendes Angebot aus New York erhalten, und die Beziehung zu ihrem Freund Danny steht kurz vor dem Aus. Sie hat die Taschen schon fast gepackt, da bekommt Imogen zu ihrem dreißigsten Geburtstag von ihrer Großmutter ein außergewöhnliches Geschenk: eine Fahrt im Orientexpress – bis nach Venedig. Doch die Fahrt in dem berühmten Zug ist nicht alles. Sie soll in der Lagunenstadt ein geheimnisvolles Bild abholen. Neugierig lässt Imogen sich auf das Abenteuer ein.

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Nachts nach Venedig

„Nachts nach Venedig“ entführt den Leser auf eine zauberhafte Reise mit dem Orientexpress nach Venedig. Anders als es der Klappentext des Buches suggeriert, geht es hier nicht nur um die Geschichte von Imogen, die im Auftrag ihrer Großmutter ein rätselhaftes Bild in Venedig abholen soll. Vielmehr trifft der Leser auf wesentlich mehr Reisende und erlebt eine kurze Momentaufnahme aus deren jeweiligen Leben. So verschlägt es Archie und Emma in den Orientexpress, weil sie die Reise bei einem Preisausschreiben gewonnen haben. Auch der berühmte Fotograf Riley und seine langjährige Lebensgefährtin Sylvie besteigen wie jedes Jahr diesen bezaubernden Zug, doch diesmal plant Riley eine Abweichung vom normalen Reiseablauf. Auch Simon, dessen Kinder und seine Freundin Stephanie gehen mit auf Reisen.

In Rückblicken erfährt der Leser zusätzlich, was es mit dem Bild auf sich hat, das Imogen in Venedig abholen soll und darf Einblick nehmen in die außergewöhnliche Vergangenheit der Großmutter und die Entstehung der heutigen Galerie, die von Imogen geführt wird.

Die stetig wechselnde Szenerie stört den Verlauf der Geschichte keineswegs, vielmehr ist es sehr reizvoll, wenn die Autorin immer hin und her springt und der Leser so nach und nach mehr Einblick nehmen darf in das Leben der unterschiedlichen Charaktere. Dieser ganz besondere Zug ist eine tolle Kulisse um Geschichten zu erschaffen. Es ist als gleite man beim Lesen selbst im Orient Express dahin und erwarte eine ganz besondere Nacht auf dem Weg „Nachts nach Venedig“.

Diese Geschichte lädt zum Träumen ein, egal ob im Sommer oder Winter. Trotz der darin auch beschriebenen Probleme überwiegt das positive Gefühl beim Lesen und lässt den Leser träumen und gedanklich verreisen. Vielleicht wird auch der Wunsch geweckt einmal selbst diesen ganz besonderen Zug für sich zu entdecken. Interessant ist das bestimmt und nach dem Lesen dieses Buches sicher umso mehr.

Eine lockere Lektüre für schöne Stunden der Muße und Geruhsamkeit.

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Die perfekte Strandlektüre

Nach dem Lesen des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass das Buch von Imogen, der jungen Galeristin handelt, die im Auftrag ihrer Großmutter ein Bild in Venedig abholt. Doch das ist nur ein Teil des Handlungsspektrums, denn auf den ersten 100 Seiten werden fünf verschiedene Pärchen vorgestellt. Man erfährt etwas über ihre Vorgeschichte und wie es dazu kommt, dass sie eine Reise im Orient Express machen.
Durch die Vielfalt der Personen ist die Handlung kurzweilig und abwechslungsreich.

Zuerst ist da Adele, die Großmutter von Imogen, die vor 50 Jahren nach einer neuen Aufgabe sucht und dabei Jack über den Weg läuft, der ihr hilft ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Nun schickt sie ihre Enkeltochter mit dem Orient Epress nach Venedig um ein Bild bei Jack abzuholen. Was ist damals in der Vergangenheit passiert?

Imogen ist gerade dabei ihr Leben neu zu überdenken und zu planen und sie ist sich nicht sicher, ob und wie ihr Freund Danny in diese Pläne passt.

Ganz anders sieht das bei Emmie und Archie aus, welche die Reise bei einer Partnervermittlung gewonnen haben. Beide sind unfreiwillig in dem Zug, denn sie sind eigentlich gar nicht auf der Suche nach einer Beziehung.

Aber ich möchte nicht zu viel verraten und alle Pärchen beschreiben. Auf jeden Fall wird diese Reise das Leben dieser Menschen auf die ein oder andere Weise verändern.

Liebevoll beschreibt die Autorin den Zug mit seinen Abteilen, wie es ist so luxuriös zu reisen und einfach die Seele baumeln zu lassen, während draußen vor dem Fenster die unterschiedlichsten Städte und Landschaften vorbeiziehen.
Beim Lesen bekommt man Lust darauf selbst so eine Reise zu unternehmen und sich richtig verwöhnen zu lassen.

Obwohl die Handlung ständig vom einen zum anderen Paar springt, sind mir die Menschen nach und nach ans Herz gewachsen und ich habe sie gerne auf ihrer Reise begleitet, was sicher auch dem angenehm zu lesenden und ruhigen Schreibstil zu verdanken ist.

Der Aufkleber auf dem Buch „ Die perfekte Strandlektüre“ trifft es auf den Punkt. Hier kann man abschalten und sich unterhalten lassen.

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Einfach mal die Seele baumeln lassen…

Ich wollte schon immer mal eine Reise mit dem Orient Express machen, also warum nicht mal durch ein Buch? Das bildhübsche Cover und der Klappentext des Buches hatten mich direkt angesprochen, aber man bekommt als Leser deutlich mehr geboten.

Natürlich steht im Vordergrund die Geschichte von Imogen, die für ihre Großmutter ein Gemälde aus Venedig abholen soll. Aber es werden noch zahlreiche andere Personen in die Geschichte eingeführt, die ebenfalls mit dem Orient Express unterwegs sind.

Über jeden Einzelnen erfährt man etwas aus der Vergangenheit und wie es zu der Reise in unserem besonderen Zug gekommen ist. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass so viele kleine Geschichten, denn so kam es mir beim Lesen vor, in dieses unter 400 Seiten Buch passen würden.

Jedes beschriebene Schicksal weiß für sich allein zu fesseln, daher kann ich gar keinen Lieblingsdarsteller festmachen.

Die Vielzahl der Personen hat mich persönlich gar nicht gestört, denn es zog sich immer ein roter Faden durch die Geschichte. Und gerade die unterschiedlichen Charaktere haben die Handlung erst lebendig gemacht, so dass sich das Buch in einem Rutsch lesen ließ.

Zudem haben mir die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gut gefallen. Ich mag es mit Büchern auch mal in anderen Zeiten unterwegs zu sein.

Der Autorin gelang es hier dem Leser ein genaues Bild von diesem besonderen Zug und dieser spannenden Reise zu geben, fast hatte man selbst das Gefühl so luxuriös unterwegs zu sein.

Wer einfach mal abschalten und seine Seele baumeln lassen möchte, der ist mit diesem Buch gut beraten, denn es bietet einem genau das. Man darf nur nicht traurig sein, wenn man es allzu fix ausgelesen hat.

Fazit: Ein kurzweiliger Schmöker, der mich begeistern konnte. Ich kann nur meine Leseempfehlung aussprechen.

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(Aktualisiert: 22 April 2015)
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Liebe im Orient Express

Veronica Henry - "Nachts nach Venedig" - Diana Verlag

Der Orient Express, der legendärste Zug aller Zeiten:
Die Fahrt von Calais nach Venedig, mit Zwischenstop Paris, Zürich, Innsbruck hat einen Hauch von Sehnsucht und Dramatik, Lachen und Tränen liegen nah beieinander. Eine Reise, die man nie vergisst. Der Orient Express mit all seinen exklusiven Abteilen, war schon immer ein Statussymbol, das vor allem von den "Reichen und Schönen" gepflegt wurde und sich immer noch größter Beliebtheit erfreut, wer die "Mittel" nicht hat, muß ein Glückspilz sein..
Da ist die Galeristin Adele, die ihrer Enkelin Imogen ein famoses Geschenk macht, die Reise im Orient Express soll sie nach Venedig bringen, wo sie ein Gemälde bei einem mysteriösen Mann abholen soll. Einst teilten Adele und Jack eine große Leidenschaft, niemand weiß von diesem Geheimnis..
Ein bekannter Fotograf und sein Model, beide schon etwas in die Jahre gekommen, unternehmen diese Reise jedes Jahr. Sylvie steigt erst in Paris zu, so hat Riley Zeit einen Plan mit Robert, dem Schaffner, auszuhecken. Er zeigt ihm den Diamantring.. Robert wird sich etwas einfallen müssen, aber dies tut er gern, persönlicher Service ist sein Markenzeichen, der Orient Express sein Zuhause.
Eine Familie, die ein Preisausschreiben gewann belegt zwei Abteile, die "Kinder" sind anfangs nicht begeistert, ein gewisser Dresscode ist einzuhalten, Beth, die sonst in "funky-punky" herumläuft, muß erst überzeugt werden. Für ihren Bruder Jamie kein Problem, aber etwas anderes lastet auf seiner Seele..
Ein Gewinner widerwillens ist auch dabei, sein kürzlich verstorbener bester Freund meldete ihn zu einem Blind Date an. Die Partnervermittlung "Nie mehr allein" ist begeistert von dem "zuküftigem" Paar. Archie ist nicht wohl, als er die liebenswerte Emmie trifft, was soll er tun, falls sie romantische Hoffnungen hegt? In Burberry und Cord versucht der schüchterne Farmer, der "legeren Eleganz" gerecht zu werden.
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Die perfekte Strandlektüre, entspannen und verträumt loslesen, romantisch und sehnsuchtsvoll erzählt.
Typisch Diana-Verlag!

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