Nell Leyshon: Die Farbe von Milch

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Nell Leyshon: Die Farbe von Milch
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Colour of Milk
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783961610006

Informationen zum Buch

Seiten
208

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Wir schreiben das Jahr achtzehnhundertunddreißig nach der Geburt unseres Herrn.

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Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.

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Eine glasklare Leseempfehlung!

Die fünfzehnjährige Mary lebt mit ihren Eltern und Schwestern in sehr ärmlichen Verhältnissen. Der entbehrungsreiche Alltag auf dem Hof ist geprägt von harter Arbeit, der auch die Jüngste, Mary, nicht entkommt. Statt zur Schule gehen, muss sie bei schwerer körperlicher Arbeit mit anpacken und in der teilweise mehr als rauen Atmosphäre zurechtkommen. Doch dann ändert sich alles - der Dorfpfarrer bittet um Hilfe für seine Frau und die Wahl des Vaters fällt auf Mary, da sie aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung und einem verhältnismäßig gutem Selbstbewusstsein sowieso ein Dorn im Auge ist. Das Mädchen soll die Schwerkranke pflegen, ihr Gesellschaft leisten und im Haushalt helfen - dafür erhält ihr Vater entsprechenden Lohn vom Pfarrer. Auch wenn es so wirkt, als solle Mary verkauft werden, so verändert sich für das Mädchen nun einiges zum Positiven: ganz plötzlich erfährt sie Beachtung und Gutmütigkeit. Doch dann stirbt die Pfarrersfrau und Marys Leben nimmt eine dramatische Wendung…

Der Roman ist aus der Sicht Marys geschrieben - einem jungen Mädchen im Jahre 1831, das bis vor kurzem weder Lesen noch Schreiben beherrschte. Entsprechend einfach ist die Sprache, entsprechend schlecht die Zeichensetzung. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, empfand ich dieses Stilmittel der Autorin als geglückt, da es die Geschichte noch ein Stück authentischer gemacht hat. Überhaupt empfinde ich den Roman als sehr feinsinnig - vor allem was die Hauptfigur Mary angeht. Nicht selten hätte ich die Fünfzehnjärige gerne getröstet, ihr Mut zugesprochen, um dann immer mehr festzustellen, dass Mary eine echte Persönlichkeit ist, die durchweg geraderaus, mutig und selbstsicher und vor allem mit ihrer wissbegierigen und ehrlichen Art richtig sympathisch ist.

„Die Farbe von Milch“ hat mich aufgrund des ungewöhnlichen Erzählstils, einer realistischen Geschichte und der überraschend zielstrebigen Heldin beeindruckt. Nell Leyshon hat einen erschütternden Roman vorgelegt, der gleichzeitig auch voller Hoffnung ist. Eindringlich und berührend kommt die Geschichte daher - und klingt noch lange nach.

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