Nina George: Das Lavendelzimmer

 
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Nina George: Das Lavendelzimmer
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783426509777

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wie konnte es nur passieren, dass ich mich dazu überreden ließ?

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Handlungsort

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Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.

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Eine ganz besondere Reise durch Südfrankreich

"Wie konnte es passieren, dass ich mich dazu überreden ließ?" Jean Perdu ist seit 20 Jahren in seinem Leben erstarrt; warum, das erfährt der Leser erst nach und nach. Durch den überraschenden Einzug einer neuen Nachbarin wird eine Reihe von Ereignissen in Gang gesetzt, die Jean aus seiner Versteinerung heraus holt. Er begibt sich auf eine Reise, die sein Leben von Grund auf verändert.

Schon alleine das Reisefahrzeug wird jeden Buchliebhaber in Verzücken versetzen; es handelt sich nämlich um eine schwimmende Buchhandlung! Jean Perdu hat einen alten Frachter instand gesetzt, der seit 20 Jahren in Paris auf der Seine liegt und von wo aus er seinen Kunden immer das zu ihrem Seelenzustand passende Buch empfiehlt. Als sich der Anker lichtet und die Lulu ihren jahrelangen Stammplatz verlässt, ist auch Max, ein junger Schriftsteller mit an Bord, der seiner Schreibblockade entfliehen möchte.

Die Reise geht Richtung Süden und die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen am Rande des Ufers sind wirklich etwas für Genießer. Und da sich später auch noch ein Koch zu der Männertruppe gesellt, wird dieser Eindruck auch noch durch kulinarische Beschreibungen untermalt. Damit alleine schön wäre mir sicher nicht langweilig geworden, aber Nina George bringt auch noch ganz andere Aspekte in die Geschichte ein; ein Bücherdorf, ein verbotener Tangoabend, ein geheimnisvolles Autorenpseudonym, das alles ist dicht mit der Reise verwoben, und darüber hinaus bildet Jeans Entwicklung und Erleben den Rahmen.

Es geht um große Gefühle, um Trauerarbeit, um vergebene Chancen und neue Lebensentwürfe. Ein Buch, dass an manchen Stellen zuckersüß, an anderen tieftraurig und dann wieder einfach nur melancholisch-schön wirkt. Die Autorin versteht es geschickt, die unsichtbare Grenze zum Kitsch zwar hart zu streifen, aber niemals zu überschreiten. Das ist sehr gekonnt gemacht und deswegen war ich mit diesem Buch rundum glücklich. Ein klare Empfehlung an alle, die gerne emotionale Lektüre lesen, und für Frankreichfans ein echtes Schmankerl.

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