Noa C. Walker: Du, ich und die Farben des Lebens

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Noa C. Walker: Du, ich und die Farben des Lebens
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9781503933521

Informationen zum Buch

Seiten
404

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der dunkelgraue Irische Wolfshund mit seiner sagenhaften Schulterhöhe von 99 Zentimetern trabte neben dem Mountain-Bike her, dessen Lichtstrahl der Radlampe wie Blitze über die nächtlichen Schatten sprangen.

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Janica hat früh im Leben gelernt, jeden Tag als ein Geschenk anzusehen, ihn zu feiern und zu genießen. Mit ihrer besonderen und lebensbejahenden Art zieht sie Thomas in ihren Bann und eröffnet dem verschlossenen jungen Mann einen ganz neuen Blick auf die Schönheiten und die verschiedenen Farben des Lebens. Thomas verliebt sich bis über beide Ohren in die starke junge Frau, wird ein Teil ihres quirlig-verrückten Freundeskreises und ihrer liebevollen Familie. Doch schon bald trifft die beiden das Schicksal mit voller Wucht.

Eine bewegende, hoffnungsfrohe Geschichte über die Kraft der Liebe und ein vom Glück erfülltes Leben.

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Du, ich und die Farben des Lebens

Janica ist erst Mitte 20 und steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Ihre Welt ist kunterbunt, fröhlich und lebensbejahend. Dann trifft sie auf Thomas, er ist das ganze Gegenteil, verängstigt vom Leben, klammert er sich an seinen Bruder und vergisst dabei sein eigenes Glück. Sein Bruder Steffen arbeitet bei einem Sondereinsatzkommando der Polizei und hat schwere Probleme. Diese führen so weit, dass er kurz davor ist, sich das Leben zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt trifft er auf Janica, diese hilft ihm und lernt so seinen Bruder kennen.

Janica bringt Thomas Stück für Stück zurück in eine bunte Welt. Sie zeigt ihm, wie schön das Leben ist. Sie hilft ihm und so langsam fast Thomas vertrauen. Schnell wird aus anfänglicher Freundschaft Liebe. Dies könnte eine einfache wunderschöne Liebesgeschichte sein, wenn da nicht der Hintergrund von Janica wäre. Sie selbst ist als Kind an Krebs erkrankt, sie hat einen langen Weg hinter sich. Hat sich und vor allem das Leben aber nie aufgegeben. Dann trifft sie auf Thomas und ihr Leben scheint perfekt zu sein, bis das Schicksal wieder zuschlägt und ihr Kampf neu beginnt.

Diese Geschichte ist so unglaublich leise beschrieben. Die Autorin hat genau den richtigen Ton getroffen und erzählt aus einer Mischung von Fröhlichkeit und Traurigkeit dieses gemeinsame Jahr der Protagonisten. Sie zeigt vor allem wie dicht Glück und Leid beieinanderliegen. Sie gibt aber auch Hoffnung, wo keine mehr zu sein scheint. Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge im Leben, die einem weiterhelfen. Wie Freunde die immer zu einem stehen, egal wie es gerade läuft.

Ich war von dem Schicksal der Beiden tief gerührt und eigentlich kann ich gar nicht richtig in Worte fassen, wie mich dieses Buch bewegt hat. Ich habe wohl noch nie so oft während des Lesens geweint, um gleich ein paar Seiten später wieder zu lachen. Walker hat einfach den richtigen Ton getroffen, um aus diesem Leben zu erzählen. Auch wenn man diese Geschichte nicht einfach so lesen kann, ich musste des Öfteren innehalten und konnte erst am nächsten Tag weiterlesen, ist es wohl eines der besten Bücher, welche ich dieses Jahr gelesen habe. Janica hat ihre Welt in bunte Farben gepackt. Sie schafft es mit ihrer fröhlichen Art, die Menschen mitzunehmen und ihnen ein bisschen Glück und Hoffnung zu schenken. Ich möchte hier nicht näher auf den weiteren Verlauf der Geschichte eingehen, lest selber und habt Anteil an dem Leben dieser jungen Frau und ihren Freunden. Ich habe zwar einige Taschentücher gebraucht, aber ganz sicher haben diesen Menschen einen Platz in meinem Herzen gefunden. Vielen Dank an die Autorin Noa C. Walker für Du, ich und die Farben des Lebens. Diese wunderbare Geschichte, mit ihren einfühlsamen Worten, wird mich sicher noch lange begleiten.

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Ein Schloss aus bunten Perlen

Steffen hat in seinem Beruf als SEK Beamter etwas Schreckliches erlebt und steht eines Abends auf einem Brückengeländer. Noch bevor er sich entscheiden kann, ob er wirklich bereit ist, seinem Leben ein Ende zu setzen, wird er von Janica, einer jungen Frau in Begleitung eines riesigen Wolfshundes, gesehen und sie verwickelt ihn in ein Gespräch und holt ihn von der Brücke. Anschließend bringt sie ihn nach Hause und lernt dort seinen Bruder Thomas kennen. Janica will Steffen helfen und kommt so auch weiter in Kontakt mit Thomas. Die beiden wirken zuerst sehr gegensätzlich. Janica ist ein lebensfroher Wirbelwind voller Emotionen und Farben, Thomas ein eher zurückhaltender Mensch, der auf den ersten Blick beinahe etwas langweilig und grau wirkt. Die beiden verlieben sich und Thomas verändert sich zu einem ganz anderen Menschen. Alles könnte so wunderbar sein, doch dann schlägt das Schicksal hart zu.

Ich habe das Buch gelesen, da ich wusste, wer hinter dem Pseudonym steckt und da ich diese Autorin sehr gerne lese und ihre historischen Romane immer sehr mochte. Mit diesem Buch erzählt sie eine ganz andere Geschichte, wagt sich an ein anderes Genre und hat dafür ein Pseudonym gewählt.

Zu Beginn der Handlung liegt der Fokus auf Steffen und seinen Erlebnissen sowie dem Versuch, diese zu verarbeiten. Doch bald merkt man, dass nicht er die zweite Hauptfigur neben Janica ist, sondern Thomas.
Außerdem gibt es eine ganze Reihe weiterer Personen, die mehr oder weniger wichtige Rollen spielen. Ich muss gestehen, mir waren es teilweise zu viele Figuren, die ich nicht alle sicher auseinanderhalten konnte.
Auch werden viele unterschiedliche Themen angesprochen, wodurch die Geschichte für mich fast ein wenig zu „dicht“ wurde.
Die Gedanken, Emotionen und das Verhalten der Personen wirken aber immer sehr glaubwürdig und man kann sie so gut nachvollziehen.

Für den Leser ist das Buch eine ziemliche emotionale Achterbahnfahrt und nach der ersten Hälfte hatte ich beinahe Angst, weiterzulesen, da sich abzeichnete, was passieren wird und dass es ziemlich traurig und schmerzhaft werden wird. Dennoch gibt es auch im weiteren Verlauf immer wieder Szenen voller Hoffnung, Humor und vor allem Freundschaft und Liebe, die auch durch sehr schwere Zeiten hindurchhelfen. Immer wieder wird gezeigt, dass es in fast jeder Situation auch positive Aspekte zu entdecken gibt, man muss eben danach suchen und sich dann darauf konzentrieren, manche Dinge muss man aber auch einfach akzeptieren, annehmen und das Beste daraus machen, solange es geht!

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Das Leben ist nicht fair

Das Leben ist nicht fair

Janica strotzt vor Lebensfreude, obwohl - oder gerade, weil? - sie als Kind eine schwere Krebserkrankung besiegt hat. Auf Umwegen lernt sie Thomas kennen, der auch einen Schicksalsschlag zu verarbeiten hat. Er kommt nicht gut mit dem Tod seiner Eltern klar, zieht sich zurück. Er möchte keine neue Freundschaft, geschweige denn eine Liebesbeziehung anfangen. Die beiden werden ein Paar, alles ist gut. Bis das Schicksal mit aller Härte zuschlägt....

Noa C. Walker hat mit „Du, ich und die Farben der Welt“ einen wunderbaren, sehr berührenden Roman geschrieben. Der Leser erfährt eine emotionale Achterbahnfahrt! Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt ist alles dabei. Und in allen Situationen fühlt man sich, als wäre man mittendrin. Ich habe in einem Kapitel Tränen gelacht, im nächsten geweint.
Die Protagonisten sehr sympathisch und so authentisch beschrieben, dass man sie persönlich zu kennen meint.

Die beiden Hauptfiguren, Janica und Thomas, sind sehr unterschiedlich. Sie machen sich gegenseitig Mut. Vor allem Thomas profitiert von Janica, die dem Leben in allen, auch den allerschlimmsten Situationen etwas Positives abgewinnen kann. Bei hrer ehrenamtlichen Arbeit im Kinderhospiz gibt sie Hoffnung und Liebe - und bekommt sie zurück.

Besonders gut gefallen hat mir Noa C. Walkers Schreibstil: Dinge, Orte, Personen, Handlungen und Farben sind so wunderbar und einfühlsam beschrieben, man ist vom ersten Satz an mittendrin.
Vieles ging mir beim Lesen sehr nah - es ist ratsam, immer Taschentücher griffbereit zu haben.

Wer einen Liebesroman mit Happyend erwartet, der ist hier falsch. „Du, ich und die Farben der Welt“ ist ein tiefgreifendes, emotionales, trauriges, aber auch Hoffnung machendes Buch. Absolute Leseempfehlung!

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Das Leben ist nicht fair

Das Leben ist nicht fair

Janica strotzt vor Lebensfreude, obwohl - oder gerade, weil? - sie als Kind eine schwere Krebserkrankung besiegt hat. Auf Umwegen lernt sie Thomas kennen, der auch einen Schicksalsschlag zu verarbeiten hat. Er kommt nicht gut mit dem Tod seiner Eltern klar, zieht sich zurück. Er möchte keine neue Freundschaft, geschweige denn eine Liebesbeziehung anfangen. Die beiden werden ein Paar, alles ist gut. Bis das Schicksal mit aller Härte zuschlägt....

Noa C. Walker hat mit „Du, ich und die Farben des Lebens“ einen wunderbaren, sehr berührenden Roman geschrieben. Der Leser erfährt eine emotionale Achterbahnfahrt! Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt ist alles dabei. Und in allen Situationen fühlt man sich, als wäre man dabei. Ich habe in einem Kapitel Tränen gelacht, im nächsten geweint.
Die Protagonisten sehr sympathisch und so authentisch beschrieben, dass man sie persönlich zu kennen meint.

Die beiden Hauptfiguren, Janica und Thomas, sind sehr unterschiedlich. Sie machen sich gegenseitig Mut. Vor allem Thomas profitiert von Janica, die dem Leben in allen, auch den allerschlimmsten Situationen etwas Positives abgewinnen kann. Bei hrer ehrenamtlichen Arbeit im Kinderhospiz gibt sie Hoffnung und Liebe - und bekommt sie zurück.

Besonders gut gefallen hat mir Noa C. Walkers Schreibstil: Dinge, Orte, Personen, Handlungen und Farben sind so wunderbar und einfühlsam beschrieben, man ist vom ersten Satz an mittendrin.
Vieles ging mir beim Lesen sehr nah - es ist ratsam, immer Taschentücher griffbereit zu haben.

Wer einen Liebesroman mit Happyend erwartet, der ist hier falsch. „Du, ich und die Farben des Lebens“ ist ein tiefgreifendes, emotionales, trauriges, aber auch Hoffnung machendes Buch. Absolute Leseempfehlung!

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Vanillemilchshakegelb und Kletschereisblau ....

Als Janica nachts mit ihrem Hund Balou die letzte Runde mit dem Rad dreht, fällt ihr ein Mann auf, der auf dem Brückengeländer steht. Warum steht jemand nachts auf einem Brückengeländer? Der wird doch nicht runterspringen wollen? Doch, er will ....

Steffen ist Beamter beim SEK und bei seinem letzten Einsatz ist etwas so fürchterliches passiert, dass er seinem Leben ein Ende setzen und sich von der Brücke stürzen möchte. Da kommt diese junge Frau mit ihrem Hund vorbei......

Janica kann Steffen in ein Gespräch verwickeln, zudem wickelt Balou ihn um seine Pfote und so steigt er wieder vom Brückengeländer herunter. Nach seiner Rettung fühlt sich Janica verantwortlich für Steffen und nachdem sie einige Zeit auf dem Boden gesessen und geredet haben, bringt sie ihn nach Hause. Dort lernt sie seinen Bruder Thomas kennen.

Die beiden verlieben sich ineinander, doch das Schicksal gibt ihnen nicht viel gemeinsame Zeit bis Janica eine niederschmetternde Diagnose erhält.

„Probleme, Schmerz und Leid gehören zum menschlichen Dasein dazu. Nicht nur, damit wir überhaupt Freude und Glück erfahren können, sondern weil es die Menschen formt, sie verändert, sie sehr vieles lehrt.“ (Seite 45)

Noa C. Walker ist das Pseudonym einer Schriftstellerin, die normalerweise im Genre der historischen Romane zu finden ist. Mit "Du, ich und die Farben des Lebens" hat sie ein sehr schönes Debüt auf dem Gebiet der Gegenwartsliteratur vorgelegt.

Als Janica Steffen nach der erfolgreichen Verhinderung seines Selbstmordes nach Hause begleitet, dachte ich (wie vermutlich viele andere Leser an der Stelle auch), dass sich Steffen und Janica ineinander verlieben werden. So ist es nicht, aber Steffen ist wichtig, dass Janica und Thomas sich überhaupt erst kennenlernen können. Im Verlauf der Geschichte wird Steffen jedoch zu einem (wichtigen) Nebencharakter.

Thomas ist Lehrer und im Gegensatz zu Janica eher ein farbloser Typ. Zu einer Frau würde man vermutlich "graue Maus" sagen. Thomas selbst findet sein Leben eigentlich nicht langweilig oder farblos, aber seit dem Tod seiner Eltern hat er sich verändert. Als er Janica kennenlernt, ist er von ihrer Lebensfreude und ihrer Leichtigkeit fasziniert. Er fühlt sich sofort zu ihr hingezogen und auch Janica findet nach und nach Gefallen an Thomas.

Janica genießt scheinbar jeden einzelnen Augenblick ihres Lebens und mit Farben verbindet sie Erinnerungen. So ist gelb für sie nicht einfach gelb sondern "vanillemilchshakegelb" und blau ist "kletschereisblau". Für sie hat jeder Tag etwas positives und schönes und bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit in einem Kinderhospiz kommt ihr diese Eigenschaft zu Gute. Sie hat einen ganz besonderen Draht zu diesen Kindern.

Neben Thomas, Steffen und Janica werden sehr viele Nebencharaktere beschrieben. Janicas Freundeskreis, in dessen Mitte ich mich ganz sicher auch wohlfühlen würde. Janicas Eltern, ihre Schwester, die Kinder und deren Eltern im Kinderhospiz.

Alle Charaktere wurden von der Autorin liebevoll angelegt und authentisch fortgeführt. Bei einigen Szenen hat man das Gefühl mittendrin zu sein, so realistisch werden sie erzählt.

Es gibt keinen negativen Charakter in diesem Buch. Bis der Antagonist die Bühne betritt: Krebs!

Ich habe beim Lesen dieses Buches gelacht, aber auch viel geweint. Die Geschichte ist fiktiv - aber sie kann jedem von uns morgen passieren oder ist sogar schon passiert.

Man sollte sich - wie Janica - an den Schönheiten des Lebens orientieren. Jeden einzelnen Tag genießen und jede Sekunde in sich aufsaugen. Wir sollten unser Augenmerk auf die schönen Dinge des Lebens legen und nicht auf das, was uns runterzieht und deprimiert. Wir wissen nicht, was morgen ist.

Wieder einmal hat mich ein Buch zum Nachdenken angeregt. Darüber, dass ich mir vornehme, mein Leben mehr zu genießen und die wichtigen Dinge im Leben stärker zu betonen. Aber - leider - bin ich ein Mensch und der Mensch ist ein Gewohnheitstier ....

Auch wenn dieses Buch wirklich traurig ist, hat es mir sehr gut gefallen. Genau das wünsche ich mir von einem Buch - ich möchte mitgerissen werden von dem was passiert. Ich möchte mit den Protagonisten lachen, weinen, hoffen, bangen, mich freuen und mich ärgern. Wenn ein Buch mich so berührt, hat der Autor/die Autorin in meinen Augen alles richtig gemacht.

Dankeschön dafür, liebe Noa C. Walker!

Für mich ist übrigens Thomas in diesem Buch der Held - warum? Lest es selbst......

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Im Leben scheint leider nicht immer die Sonne!

Durch Zufall kann die lebensfrohe Janica Steffen davon abzuhalten sich das Leben zu nehmen. Diese Begegnung löst wiederum eine ganze Reihe von Ereignissen aus. Sie sorgt dafür, dass Steffen die Hilfe bekommt, die er braucht, und lernt dabei dessen Bruder Thomas kennen. Janica und Thomas sind allerdings in ihrem Charakter so unterschiedlich, dass es etwas dauert bis Thomas in ihrer Gegenwart auftaut und Janica erkennt, welch besonderer Mensch hinter der zurückhaltenden Fassade steckt. Doch dann kommt alles anders als man denkt, und die beiden müssen sich einem schweren Schicksal stellen.

Das Buch fängt unmittelbar an, wodurch man sich als Leser ziemlich schnell inmitten des Geschehens befindet. Das Buch hat verschiedene Abschnitte, die alle von einem Monolog von Janica eingeleitet werden, die zum Teil sehr lustig sind, aber sich auch mit ernsten Gedanken beschäftigen. Und da bin ich schon bei Janica, sie ist dem Leben gegenüber sehr positiv eingestellt und kostet jeden Tag voll aus. Sie ist eine Figur, die man eigentlich von Anfang an lieb gewonnen hat.
Auch Thomas war mir sofort sehr sympathisch auch wenn er erst etwas verschlossen ist, aber im Laufe der Geschichte schließt man ihn immer mehr ins Herz.
Janica hat für jeden Farbton einen ganz speziellen Namen, wie "Johannisbeer-Marmeladekochen-Rosa". Als Leser erhält man dadurch auch eine ganz andere Einstellung zu Farben und nimmt diese auch im normalen Leben ein bisschen intensiver wahr.
Es ist wunderschön zu lesen wie Janica und Thomas sich langsam näher kommen. Allerdings kommt es dann ein wenig anders als man es den beiden wünscht. Beim Lesen muss man sich mit vielen Fragen auseinandersetzen und man muss sich auch mit sehr ernsten, traurigen Themen auseinandersetzen, auf die es oft keine zufriedenstellende Antwort gibt.
Es gibt wirklich sehr viele lustige Stellen, die einen als Leser mehr als einmal zum Lachen bringen. Das Buch zeigt dabei das Leben und da ist eben nicht immer alles so, wie man es sich wünschen würde.

Fazit:
Das Buch nimmt den Leser auf eine Reise mit, wobei es so viele Gefühle vermittelt, wie das Spektrum Farben hat. Es ist traurig und wunderschön zugleich!

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Gefühlvolle Geschichte

Janica sprüht vor Lebenslust. Sie trägt bunte Kleidung, beschreibt ihre Umwelt in den schillernsten Farben und geniesst das Leben.
Auf einem Ausflug mit ihrem Hund Balou sieht sie einen Mann auf dem Geländer einer Brücke stehen. Sie spricht ihn an und bringt ihn dazu, sein Vorhaben aufzugeben. Als sie Steffen zuhause abliefert, lernt Janica seinen Bruder Thomas kennen...

"Du, ich und die Farben des Lebens" ist ein Roman, der mich sehr bewegt hat.

Janica erhält als Kind eine erschütternde Diagnose. Sie überwindet die Krankheit und beginnt das Leben in all seiner Vielfalt zu leben. Als jetzt junge Frau lernt sie durch den potenziellen Selbstmörder Steffen seinen Bruder Thomas kennen und verliebt sich. Thomas ist Lehrer, zurückhaltend, leicht farblos und lebt ziemlich zurückgezogen. Janica überschüttet ihn mit Lebensfreude und zeigt ihm die Farben ihrer Welt.

Durch ihre Tätigkeit in einem Kinderhospiz sieht Thomas, wieviel Stärke und Lebensmut Menschen besitzen, die keine lange Lebenserwartung mehr haben.

Als Janica eine erschütternde Diagnose erhält, verändert sich alles.

Noa C. Walker versteht es mit einfühlsamen Worten, die furchtbare Krankheit von Janica in all ihren Folgen zu beschreiben. Janica verliert nie ihren Lebensmut, Thomas ist an ihrer Seite und zusammen erleben sie eine wunderschöne intensive Zeit. Der inzwischen gemeinsame Freundeskreis unterstützt die Beiden auf ihrem Weg.

Für mich persönlich war das Buch nicht leicht zu lesen. Die heiteren Passagen habe ich sehr genossen, während der traurigen Abschnitte sehr mitgelitten.
Ich werde dieses Buch auf jeden Fall erneut zur Hand nehmen, weil es alle Arten von Gefühlen anspricht. Die Autorin hat alle Emotionen in einer wunderbaren Weise und einem schönen Schreibstil miteinander vereint. Vielen Dank für dieses wunderbare Buch.

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