Heike Vullriede: Notizen einer Verlorenen

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Heike Vullriede: Notizen einer Verlorenen
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783943408225

Informationen zum Buch

Seiten
260

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Ihr Unterkörper war unversehrt, bis auf die abgeschürften Füße, doch Kopf und Brustkorb ruhten deformiert über ihrer restlichen zierlichen Gestalt.

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Im dämmrigen Licht alter Petroleumlampen in einer verlassenen Scheune entdeckt ein Unbekannter die Leiche von Sarah. Fliegen schwirren um ihren Kopf, der unter der Last eines schweren Ofens Teil einer bizarren Maschinerie zerquetscht wurde. Unter ihrem Körper findet sich ein rotes Notizbuch. Es enthält Aufzeichnungen der letzten Wochen ihres jungen Lebens: die Notizen einer Verlorenen

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Notizen einer Verlorenen

Meine Meinung:

Sowohl das Cover als auch die Inhaltsangabe erweckten in mir das Verlangen dieses Buch zu lesen. Notizen einer Verlorenen - was mag sich dahinter verbergen? Mit der Leseprobe war es dann entgültig entschieden. Dieses Buch muss ich lesen.

Dass das Ende der Geschichte im ersten Kapitel vorweggenommen wird, schmälert meinen Lesegenuss normalerweise nicht, da ja gerade die Umstände, die zu diesem Ereignis führen, sehr spannend sein können. So erfährt man zu Beginn welch fatales Ende Sarah beschieden ist. Nun möchte man herausfinden, wie es dazu kommen konnte und natürlich, wer dieser Unbekannte ist, der sie fand.
Da ich sehr früh auf die Seite Haus der Verlorenen aufmerksam wurde, kannte ich Sarahs Vorgeschichte schon etwas.

Die Überleitung vom ersten Kapitel zur eigentlichen Geschichte fand ich sehr geschickt gemacht. Die handschriftlichen Aufzeichnungen / Briefe gefielen mir recht gut. Sarah, deren Verhalten mir sehr bald nicht nachvollziehbar wurde, konnte trotz allem so existieren. Ihr nicht altersentsprechendes Gebahren mag ihrer Vorgeschichte zu verdanken sein, dachte ich.
Alexander und Buchheim, die ersten Mitglieder des Hauses der Verlorenen, die man kennenlernte, erzeugten eine geheimnisvolle Atmosphäre und hielten die Spannung kurze Zeit am Leben. Aber je mehr ich über Buchheim, Sarah und Alexander las, desto unglaubwürdiger erschienen sie mir.

Das Bild, das zum Ende hin, von Buchheim gezeichnet wird, passt nicht zu seinem vorherigen Verhalten. Sarah war mir viel zu naiv und Manuel, der in der Vergangenheit eine große Rolle spielte, wurde mir zu bemüht in die Geschichte eingebaut.
Bei fast allen Figuren gelang es mir nicht ihre Beweggründe zu verstehen oder gar ihr Verhalten nachzuvollziehen. Die Spannung, die mich so gefangen hielt, flaute recht schnell ab und war auch nicht wieder aufzubauen.

Begeistert bin ich weiterhin von der Aufmachung des Buches. Dieses Cover fasziniert mich und das Buch in der Hand zu halten war ein Genuss. So weich und anschmiegsam.

Die Idee zu diesem Buch finde ich nach wie vor spannend. Nur mit der Umsetzung habe ich erhebliche Probleme

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Benutzerkommentare

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Unglaublich spannend

Es passiert mir nicht oft, dass mich ein Buch derart fesselt. Aber was Heike Vullriede hier vorlegt, hat mich sehr gefesselt.
Erst dachte ich: Okay, gleich zu Anfang erfährst du, was mit der Protagonistin geschieht, warum sollst du das Buch eigentlich lesen? Aber weit gefehlt.
Da ist eine junge Frau, die in einen solch unglaublichen Strudel kurioser, aberwitziger Ereignisse gezogen wird, dass es nahezu phantastisch wirkt und dennoch total realistisch sein könnte und jederzeit in jeder Stadt, praktisch um die Ecke geschehen könnte.
Zu viel möchte ich vom Inhalt nicht verraten, man sollte es gelesen haben. Deshalb spreche ich hier meine absolute Leseempfehlung aus!

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Das Haus der Verlorenen

Im dämmrigen Licht alter Petroleumlampen in einer verlassenen Scheune entdeckt ein Unbekannter die Leiche von Sarah. Fliegen schwirre um ihren Kopf, der unter der Last eines schweren Ofens - Teil einer bizarren Maschinerie - zerquetscht wurde.
Unter ihrem Körper findet sich ein rotes Notizbuch. Es enthält Aufzeichnungen der letzten Wochen ihres jungen Lebens: die Notizen einer Verlorenen...

Meine Meinung:

Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, war klar, dass ich das Buch lesen musste.
Wer war Sarah? Warum war sie in der Scheune und welche Rolle spielte diese Maschine? Alle diese Fragen wollte ich beantwortet wissen.

Doch schon bald nach Beginn der Lektüre wurde mir klar, dass ich etwas völlig anderes erwartet hatte.
Sarah, die Protagonistin, war völlig anders als ich sie mir vorgestellt habe und auch ihre Handlungen waren für mich oftmals nicht nachvollziehbar. Bis zur Mitte der Geschichte hätte Heike Vullriede mich noch überzeugen können, aber dann wurde die Geschichte in meinen Augen immer absurder.

Sarah gerät in einen Kreislauf, den sie unterbrechen könnte - wäre da nicht jemand, dem sie unbedingt gefallen möchte. Nimmt man ihren Hintergrund, den man Stück für Stück erfährt, hinzu, ist alleine diese Tatsache für mich nicht nachvollziehbar gewesen. Die letzten Kapitel des Buchs wollte ich dann nur noch beenden und auch die Erklärungsansätze im letzten Kapitel konnten mich nicht überzeugen.
Die Zusammenhänge wirkten zu stark konstruiert und zu gewollt, um so in der Realität vorzukommen.

Fazit: ein interessantes Thema, was hier aufgegriffen wird, aber leider ist die Umsetzung bzw. die Darstellung der Charaktere eher mangelhaft gelungen. Leider konnte mich das Buch weder fesseln noch überzeugen oder begeistern.

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