Peter Carey: Oscar und Lucinda

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Peter Carey: Oscar und Lucinda
Verlag
ET (D)
1991
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Oscar and Lucinda
ET (Original)
1988
ISBN-13
9783499134692

Informationen zum Buch

Seiten
581

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Wenn ein Bischof in der Gegen war, lud meine Mutter ihn zum Tee ein.

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Eine englische Gouvernante in der australischen Provinz geht eben ihre Liste indiskutabler Verehrer durch, als sie eine gläserne Kirche erblickt, die von zwei Männern den Fluß hinaufgezogen wird. Es ist keine Halluzination, sondern eine kunstvoll aus Glas und Stahlgewebe gebaute Miniaturkathedrale, zwölf Tonnen schwer. Dieses Symbol der Zivilisation des australischen Kontinents ist Gegenstand einer Wette zweier Liebender, die sich 1865 an Bord der "Leviathan" unterwegs von Southhampton nach Sydney kennenlernten: Oscar Hopkins, ein englischer Pfarrer, der die "Wilden" Australiens missionieren will, und Lucinda Leplastrier, eine reiche australische Glasfabrikantin, die in der industriellen Revolution eine Chance für die Emanzipation der Frau sieht. Zwischen diesen Außenseitern der viktorianischen Gesellschaft entspinnt sich eine skandalöse Liebesgeschichte, die nur tragisch enden kann.

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Oscar Hopkins wird Mitte des 19. Jahrhunderts in einem kleinen englischen Städtchen geboren. Nach dem frühen Tod der Mutter wächst er als Einzelkind bei seinem puritanisch-strenggläubigen Vater auf, einem begeisterten Naturforscher, der sich jegliche weltlichen Freuden versagt und auch seinem Sohn sogar den Genuss eines Weihnachtspuddings verbietet.

Als junger Mann sucht Oscar sein Glück unter der Obhut eines anglikanischen Pfarrers und beschließt, selbst Theologie zu studieren. Und entdeckt während der Studienzeit seine Leidenschaft fürs Glücksspiel, ob Pferdewetten oder Kartenspiel.

Auf der anderen Seite des Globus betrauert die australische Einwandererstochter Lucinda Leplastrier den Unfalltod ihres Vaters und hat nur kurze Zeit später auch den Verlust ihrer Mutter zu beklagen; doch überraschend hält sie plötzlich ein beträchtliches Erbe in Händen –- und kauft eine Glashütte, ohne jegliche Ahnung von der Materie zu haben.

Bei der Rückreise von einem Besuch in London trifft Lucinda, auch sie begeisterte Kartenspielerin, auf dem Schiff einen merkwürdigen rothaarigen jungen Mann aus England, der panische Angst vor Wasser zu haben scheint und im Begriff ist, nach Australien auszuwandern, sein Name ist natürlich Oscar Hopkins. Und so nimmt eine schicksalhafte Beziehung ihren Lauf, die in dem wahnwitzigen Projekt gipfelt, eine gläserne Kirche zu bauen.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, was ich eigentlich von diesem Buch halte. Die Handlung springt zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her, und nicht immer konnte ich den zahlreichen Orts- und Personennamen und den versteckten Anspielungen folgen.

Die Sprache ist der damaligen Zeit angepasst: blumig und ein wenig altertümelnd, was die heute verstaubt erscheinenden Moralvorstellungen jenes Zeitalters widerspiegelt, die beide Hauptpersonen immer wieder einschnüren, und zu einer authentischen Atmosphäre beiträgt. Manchmal allerdings wurden die ausschweifenden Schilderungen fast zuviel des Guten und der Autor versteigt sich in Nebensächlichkeiten.

Wenn man über die eine oder andere Länge hinwegliest und nicht zwanghaft versucht, jede einzelne Anspielung begreifen zu wollen, kann man als Leser mit langem Atem, der sich auf eine außergewöhnliche Geschichte einlassen möchte, an diesem Buch durchaus seine Freude haben.

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