Owen Sheers: I saw a man

 
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Owen Sheers: I saw a man
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
I saw a man
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783421046697

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Der Vorfall, der ihrer aller Leben veränderte, ereignete sich an einem Samstagnachmittag im Juni, kurz nachdem Michael Turner – in der Annahme, es sei niemand da – das Haus der
Nelsons durch die Hintertür betreten hatte.

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
Handlungsorte
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Ein atemberaubendes Drama über die Last von Geheimnissen


Nach dem tragischen Tod seiner Frau Caroline, die als Journalistin bei einem Auslandsdreh in Afghanistan ums Leben gekommen ist, erträgt Michael es nicht länger im gemeinsamen Heim in Wales. In dem Versuch, ein neues Leben zu beginnen, zieht er nach London, wo er auf die Nelsons trifft: Josh, Samantha und ihre zwei Töchter wohnen im Haus nebenan, und aus einer Zufallsbekanntschaft wird schnell – allzu schnell? – eine intensive Freundschaft. Michael geht bei den Nelsons wie selbstverständlich ein und aus, bis er eines Samstagnachmittags ihre Hintertür halb offen stehend vorfindet. In dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt, betritt er das augenscheinlich leere Haus ... und setzt damit eine Folge von Ereignissen in Gang, die ihrer aller Leben schlagartig und auf immer verändern wird.


Ein tiefgreifender, packender Roman über Verlust, Schuld und die heimtückische Natur von Geheimnissen.

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Autoren-Bewertungen

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.8
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.5  (2)
Charaktere 
 
3.5  (2)
Sprache & Stil 
 
4.5  (2)
Gesamtbewertung 
 
2.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
2.0
Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Deutlich weniger spannend als erwartet

Michaels Frau Caroline ist bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen. Sie war als Journalistin in Afghanistan unterwegs und wurde durch einen Drohnenangriff irrtümlich getötet.
Michael ist verzweifelt. In ihrem gemeinsamen Haus hält ihn nichts mehr und er zieht in eine Wohnung in London. Obwohl er eigentlich keinen Kontakt zu anderen Menschen sucht, freundet er sich mit der Familie Nelson, seinen Nachbarn, an. Josh, Samantha und ihre beiden kleinen Töchter bieten ihm Freundschaft ohne Vorbelastungen und er fühlt sich wohl in ihrem Kreis. Doch eines Tages geschieht etwas Schreckliches.

Soweit zur Handlung. Es gibt noch einen weiteren Handlungsstrang, der sich mit dem amerikanischen Soldaten Daniel McCullen beschäftigt, der die verhängnisvolle Drohne gesteuert hat.

Das Buch wird als „atemberaubendes Drama“ beschrieben. Drama gibt es auf jeden Fall genug, atemberaubend fand ich es allerdings gar nicht. Die Handlung verläuft ziemlich schleppend, daran ändern auch die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen nichts. Nachdem klar wurde, was genau im Haus der Nelsons passiert ist, fragte ich mich die ganze weitere Zeit, ob es das nun gewesen ist oder ob noch etwas kommt. Bis zu diesem Punkt baut sich noch eine gewisse Spannung auf, die dann aber ziemlich wirkungslos verpufft.

Geradezu mit dem Holzhammer zeigt der Autor, wie kleinste Entscheidungen und Zufälle das Leben ändern und beeinflussen können, sei es das eigene Leben, das von Menschen in der nächsten Nachbarschaft oder über Kontinente hinweg. Schuld und Verantwortung sind die großen Themen der Geschichte. Daraus hätte man so viel machen können, aber für mich ist es in diesem Buch nicht gelungen, ich habe irgendwann nur noch quergelesen, immer in der Hoffnung, dass noch etwas passiert, aber da kam nichts. Für mich daher leider eine Enttäuschung!

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#1 Rezensent
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Ein überraschendes Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat.

Ausgangspunkt ist Michael, der im Nachbarhaus gewöhnlich ein- und ausgehen kann. Eines Tages macht er sich auf die Suche nach einem Werkzeug und setzt damit etwas unaufhaltsames in Gang. Mehr möchte ich ungerne über dieses sehr besondere Buch verraten.

Es ist ein Roman über die großen Themen des Lebens: Trauer, Liebe, Verlust, Schuld. Und natürlich gibt es jede Menge Geheimnisse, die sehr spät im Buch gelüftet werden.

"I saw a man" ist ein faszinierendes Psychogramm eines nahezu zerbrochenen Mannes und Owen Sheers vermag es vortrefflich, Michael Leben und Authentiziät einzuhauchen. Die Spannung entsteht weniger durch die Handlung, als viel mehr durch die zahlreichen Geheimnisse, die man nach und nach erfährt.

Ein überraschendes Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat.

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