Paul Ewen: Francis Plugs Handbuch für Autoren

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Paul Ewen: Francis Plugs Handbuch für Autoren
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Francis Plug: How to be a Public Author
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783442547661

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Büchermenschen sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren: introvertiert, zurückhaltend und ungeheuer belesen.

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Handlungsort

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Francis Plug – Hobbyautor, Berufsgärtner und Sonderling – sorgt für Chaos und Verwirrung, wo immer er auftaucht. Und am liebsten taucht er auf Autorenlesungen auf. Dort sucht er das Gespräch mit literarischen Größen wie Salman Rushdie, Margaret Atwood, Julian Barnes oder Hilary Mantel. Denn Plug sammelt Material für ein großes Buchprojekt: einen Ratgeber für angehende Schriftsteller, der ihnen dabei helfen soll, öffentliche Auftritte zu meistern. Dass Plugs Vorhaben haarsträubend aus dem Ruder läuft, liegt nicht an seinen illustren Studienobjekten. Sondern daran, dass er seinen ärgsten Feind nicht in den Griff bekommt: sich selbst.

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Anders als erwartet

In Großbritannien wurde Paul Ewens Erstling "Francis Plugs Handbuch für Autoren" über alle Maßen gefeiert. Diesen Hype kann ich nach der Lektüre leider nicht nachvollziehen.

In seinem Roman rechnet Ewens auf humorvolle Weise mit der englischen Literaturszene ab, indem er seinen Protagonisten Francis Plug diverse Lesungen von namhaften Booker-Preisträgern (wie z.B. Salman Rushdie, Yann Mantel usw.) besuchen und dabei auflaufen lässt. Francis Plug ist der geborene Antiheld. Der sonderbare Hobbyautor und Berufsgärtner versucht durch seine abendlichen Recherchen den zeitgenössischen literarischen Größen, das ein oder andere Geheimnis bzw. den ein oder anderen Kniff zu entlocken. Doch Plug benimmt sich bei verschiedenen Lesungen mehr als einmal daneben, indem er sich mit Gratiswein betrinkt, unpassende Fragen stellt und sich unentwegt selbst als Autor ins Gespräch bringt, obschon er abgesehen von Gärtnereischriften noch nichts vorweisen kann.

Anfangs fand ich Francis Plugs nonchalantes Auftreten auf hoch seriösem Parkett noch recht amüsant, doch mit der Zeit nutzte er sich als tragikomische Figur ab, was vor allem an den vielen Wiederholungen und dem eigenwilligem Humor lag. Vielleicht müsste man sich näher mit der englischen Literaturszene beschäftigen bzw. diese besser kennen, um mitlachen zu können. Und manches Mal war sicherlich auch die Übersetzung schuld. Insgesamt konnte ich an keiner Stelle einen wirklichen Zugang zu dieser fiktiv-spinnigen Geschichte finden, die mich nach dem ersten Drittel bereits anödete. Doch ich habe mich bis zum Ende durchgekämpft, wenn auch ohne jeglichen Erkenntnisgewinn. Die spaßige Idee zum Plot und die Covergestaltung haben mich in diesem Fall mehr als in die Irre geführt. Daran konnten auch die abgedruckten und kurzen Dialoge mit verschiedenen Schriftstellern nichts ändern. Sicherlich hält Ewen mit seiner Geschichte dem Literaturzirkus den Spiegel vor, doch sein Humor war leider nicht meiner.

FAZIT
Leider konnte mich die Geschichte um den verschrobenen Hobbyautor Francis Plug nicht mitreißen. Meine Erwartungen wurden enttäuscht und meine Nerven strapaziert.

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