Petra Hartlieb: Ein Winter in Wien

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Petra Hartlieb: Ein Winter in Wien
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783463400860

Informationen zum Buch

Seiten
176

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Es hatte die ganze Nacht geschneit.

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
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Um 1910. Marie arbeitet als Kindermädchen bei einer angesehen Familie im Wiener Cottage-Viertel. Eines Tages wird sie vom Herrn des Hauses zur nahegelegenen Buchhandlung geschickt, um ein Buch abzuholen. Doch sie kommt mit leeren Händen, völlig durchnässt vom Schnee, zurück. Der Band sei noch nicht eingetroffen, Buchhändler Oskar bringe ihn so bald wie möglich persönlich vorbei. Als Oskar am gleichen Nachmittag am Haus in der Sternwartestraße klingelt, hat er gleich zwei Bücher dabei: eines für den Herrn Schnitzler und das andere für Marie, mitsamt einer persönlichen Notiz an das Fräulein. Er möchte sie gerne wiedersehen…

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Ganz und gar romantisch

Petra Hartlieb - Ein Winter in Wien - Kindler

Wien, 1911
Die 18jährige Marie Haidinger ist ein Mädchen aus ärmlichen und ländlichen Verhältnissen, als sie ihre Pflichtschulzeit beendet hat, denkt der Vater gar nicht daran, dass sie sich weiterhin mit Lesen, Schreiben und Lernen abgibt, er verschachert sie an einen weitabgelegenen Bauerhof als billige Arbeitskraft. Marie versteht die Welt nicht mehr, möchte sie doch daheim bleiben, bei ihren Eltern und Geschwistern, bei ihrer über alles geliebten Großmutter.
Wie sagte sie immer: "Marie, du gehst mal in die Stadt und wirst in einem schönen Haus wohnen. Wirst einmal in einem feinen Lokal essen und das Theater besuchen."
Die Mutter sagt: "Mach mir keine Schande!" und drückt ihr ein dünnes Bündel in die Hand, selbiges ist schnell gepackt, als ihr ein Knecht unmissverständliche Avancen macht. Bei einer Bankiersfamilie findet sie eine Anstellung als Küchen/Kindermädchen, als die Frau stirbt, steht sie auf der Straße. Mit ausweglosen Gedanken blickt sie in den Kanal.
"Kein Mann ist das wert, mein Kindchen!" redet sie eine verhärmte Frau an und Marie erzählt ihr von ihren Sorgen. "Wirst sehn´, alles wird gut!", ..und tatsächlich geschieht dieses Wunder.
Im Hause Arthur Schnitzler wird ein neues Kindermädchen gesucht, sie wird in der Sternwartestraße vorstellig und der berühmte jüdische Schriftsteller nimmt Marie auf.
Alles erscheint ihr wie ein Märchen, sie bekommt genug zu essen, bekommt eine eigene Kammer und die Kinder Lili und Heinrich sind ganz vernarrt in sie. Eines Tages wird sie von ihrem Dienstherren in den Buchladen geschickt und als der junge Buchhändler sie sieht, fragt
er sich stündlich, wie er ihr Herz erobern könnte..

Ganz zauberhaft sieht man sich in die kleine Welt der Kinder/Küchen/Stubnmaderln versetzt, die Vermischung von Literatur und Geschichte birgt eine warmherzige Novelle, die nichts weiter braucht, als sich selbst. Perfekt! Petra Hartlieb streut Puderzucker auf des Lesers Herz, wenn der Schnee nicht kommen will. Eine Romanze zum Liebhaben.
Buchtipp für den kalten Advent, ein schönes Geschenk!

"Ein geliebter Mensch, das bedeutet sieben Mal Schmerz und einmal Freude."
Arthur Schnitzler, (1862 - 1931)

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