Petra Schier: Körbchen mit Meerblick

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Petra Schier: Körbchen mit Meerblick
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783956495762

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Eis, Sandburgen, Wattwanderungen – Melanie verbindet nur die schönsten Erinnerungen mit den Nordseeferien bei ihrer Tante. Trotzdem ist sie überrascht, dass diese ihr nach ihrem Tod ihren gesamten Besitz vermacht. Dazu gehören nicht nur das Haus und die Kunsthandlung, sondern auch der quirlige Welpe Klecks. Nun muss Melanie sich entscheiden: Will sie wirklich ihr vertrautes Leben zurücklassen, um für immer in diesem Küstennest leben? Einen Sommer will sie sich Zeit nehmen, diese Entscheidung zu treffen. Doch dabei haben der gut aussehende Nachlassverwalter Alex und das vierbeinige Temperamentsbündel auch ein Wörtchen mitzureden …

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Eine Erbschaft mit Bedingungen

Die kleine Hündin ist traurig. Ihr Frauchen ist fort, für immer. Doch sie hat die Hoffnung, dass sie ein neues, hoffentlich ebenso liebes Frauchen bekommt….
Melanie hatte gerade eine Beschwerde bei einer Zulieferfirma ihres Arbeitgebers vom Stapel gelassen. Am Morgen hatte sie ihre noch ungeöffnete Pst einfach mitgenommen, und die wollte sie jetzt in der Pause lesen. Ein Brief war dabei, der sie erschreckte…
Sie sollte eine Erbschaft annehmen, eine Erbschaft in Lichterhaven an der Nordsee…
Um sich darüber zu informieren, hatte Melanie ein paar Tage Urlaub genommen und war an die Nordsee gefahren. Als sie die Bedingungen dieser Erbschaft erfuhr, war sie von vornherein fest entschlossen, sie auszuschlagen…
Der Anwalt hatte sie jedoch überzeugt, sich die Sache in Ruhe zu überlegen. Außerdem hatte ihr Chef ihr ihren Jahresurlaub, sowie das Abfeiern ihrer Überstunden gewährt. Und sie war nochmals für sechs Wochen nach Lichterhaven gefahren….
In Lichterhaven gab es nicht nur die Erbschaft, sondern auch einen jungen Mann. Doch Mel hatte aus bestimmten Gründen Angst vor jeglichen Gefühlen, Emotionen und Beziehungen…
Aber da gab es auch noch die kleine Hündin Schoki, die ebenfalls zum Erbe gehörte…
Wird die kleine Hündin wieder ein Frauchen bekommen? Warum hatte der Brief Melanie so sehr erschreckt? Eine Erbschaft ist doch eigentlich etwas Schönes, auch wenn ein lieber Mensch gestorben ist? Warum will Mel die Erbschaft ausschlagen? Was sind die Bedingungen dafür? In sechs Wochen kann viel passieren, wird Mel sich noch umstimmen lassen? Warum hatte Melanie Angst vor diesen Dingen? Hing es mit ihrer Mutter zusammen? Und was sollte aus Schoki, der süßen, kleinen Hündin werden? Aus Schoki, die sich so sehr auf ein neues Frauchen gefreut hatte? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich wieder sehr leicht und flüssig lesen. Wie immer ist der Schreibstil der Autorin unkompliziert, es stellten sich mir keine Fragen über den Sinn eines Wortes oder Satzes. Es fängt gleich etwas traurig an, denn Schoki, die kleine Labradorhündin hat Ihr Frauchen verloren. Arme Hündin! In der Geschichte war ich schnell drinnen, ebenso wie ich mich in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Ich fühlte mit Mel, die die anonyme Großstadt gewohnt war und an einen Ort kam, Wo nichts geheim blieb. Ja ich konnte mich sogar in Schoki hineinversetzen, die sich freute, in Mel ein neues Frauchen zu bekommen. Was mich immer wieder freut ist, dass diese Bücher Happy-Ends haben. Ich liebe Happy-Ends! Und ich liebe den Weg dorthin. Auch wenn man manchmal denken könnte, es würde kippen. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und ich habe es in einem Rutsch verschlungen. Es hat mir wieder sehr gut gefallen und bekommt von mir die volle Bewertungszahl sowie eine Lese-/Kaufempfehlung.

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Von Köln an's Ende der Welt

Inhalt:
Melanie Brenner lebt in Köln. Sie ist mit ihrem Leben zufrieden. Ein gut bezahlter, verantwortungsvoller Job, der sie ganz und gar ausfüllt. Soziale Kontakte? Fehlanzeige. Familie? Da ist nur ihre etwas durchgeknallte Mutter, die mit Ehemann Nr. 3 irgendwo in der Welt unterwegs ist. Außer ihren Arbeitskollegen hat sie niemanden. Vor "großen Gefühlen" hat sie Angst, deswegen hat ein Mann in ihrem Leben keinen Platz.
Dann stirbt ihre Großtante und Melanie ist die Alleinerbin. Ein Haus, ein Geschäft, ein Hund (Labradorwelpe Schoki). Das Testament hat nur einen kleinen Haken: Melanie muss ein Jahr in Lichterhaven wohnen, bevor sie das Erbe antreten darf.
Der Anwalt Alex Messner ist der Testamentsvollstrecker.
Melanie fährt an die Nordsee, um sich alles anzuschauen. Sie ist natürlich der Überzeugung, nur kurz zu bleiben, um alles zu regeln, und dann ihr altes Leben in Köln wieder aufzunehmen.

Meine Meinung:
Dieser Roman lässt sich herrlich leicht und flüssig lesen. Man ist vom ersten Augenblick an mittendrin. Die Beschreibungen der Landschaft, des Wattenmeeres und der Umgebung sind so wunderschön, dass man am liebsten sofort hinfahren möchte. Schade, dass der Ort Lichterhaven erfunden ist.
Melanie sträubt sich mit allen Mitteln gegen einen Umzug an's Ende der Welt, aber wie der erfahrene Leser schon ahnt - es gibt ein happy end. Einen großen Beitrag dazu leistet Schoki, die sich in Melanies Herz schleicht. Sie lässt immer mal wieder zwischendurch an ihren Gedanken teilhaben, es macht einfach Spaß, das zu lesen!
Lichterhaven ist ein Dorf mit Familienanschluss, das ist für Melanie neu und anfangs auch abschreckend. Der Anwalt Alex hat - wie Schoki - sehr großes Interesse daran, dass Melanie bleibt.
Alle Charaktere, incl. Schoki, sind sehr interessant und überzeugend dargestellt. Man kann sich das Dorfleben bildlich vorstellen - und dass das nicht jedermann's Sache ist! "Für wen es wat is, für den isset wat" wie der Kölner sagt. :-)
Petra Schier gelingt es, so zu schreiben, dass man mittendrin statt nur dabei ist. Bei dem Unwetter war es mir richtig unheimlich. Und wem sehr gut und ziemlich detailliert beschriebene Beischlaf-Szenen nicht gefallen, der sollte die Finger von diesem Buch lassen.

Fazit:
Ein hundertprozentig empfehlenswertes Buch! Man kann dem verkorksten Sommer hier entfliehen und träumt sich einfach an die Nordsee.

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Ein Haus, eine Kunsthandlung und ein Hund

Das Leben von Melanie Brenner ist nicht sonderlich aufregend. Sie führt ein sehr zurückgezogenes Leben, man könnte schon fast sagen, sie igelt sich ein. Soziale Kontakte sind ihr nicht wichtig, im Gegenteil, Gefühle jagen ihr Angst ein, dafür geht sie in ihrem Job als Haupteinkäuferin einer Möbelfirma jedoch richtig auf.

Eines Tages erhält sie einen Brief von einem Notariat aus Lichterhaven, dort wohnt ihre Großtante Sybilla, die Melanie jedoch schon seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. Großtante Sybilla ist kürzlich verstorben und hat Melanie als Alleinerbin eingesetzt. Das Erbe umfasst ein Haus, die kleine Kunsthandlung „Sybillas Schatztruhe“ und Labradorhündin Schoki.

An das Erbe ist jedoch eine Bedingung geknüpft: Melanie muss 1 Jahr in Sybillas Haus leben, das Geschäft führen und sich um die 10 Monate alte Schoki kümmern. Erst im Anschluss kann sie das Erbe annehmen – oder auch ablehnen.

Melanie ist sich zu 100 % sicher, dass sie niemals, auf gar keinen Fall, nach Lichterhaven ziehen wird!!


Petra Schier führt uns mit ihrem Roman „Körbchen mit Meerblick“ an die Nordsee. Der Ort Lichterhaven ist ein fiktiver Ort, der sich in der Nähe von Cuxhaven befindet. Ich würde mich freuen, wenn es jemanden auf der Welt gäbe, der mir ein Haus am Meer, gerne auch mit Hund, vererben würde.

Melanie jedoch ist von ihrem Erbe ganz und gar nicht angetan. Für sie kommt es überhaupt nicht in Frage, ihr (langweiliges) Leben in Köln-Nippes aufzugeben, um an die Nordsee zu ziehen. Aber um die Formalitäten zu klären, muss sie persönlich bei Notar Alexander Messner vorsprechen und so macht sich Mel auf den Weg nach Lichterhaven.

Als Leser weiß man es vom 1. Moment an und der Klappentext verrät es auch schon, Melanie wird natürlich das Erbe annehmen und sich gemeinsam mit Alex und Schoki am Meer niederlassen. Aber von dem Punkt an, als Mel den Brief vom Notariat erhält, bis zu ihrer Erkenntnis, dass sie in Lichterhaven bleiben wird, muss sie ganz schön viel einstecken.

Da Mel sehr pflichtbewusst und arbeitsam ist, hat sie ein beachtliches Überstundenkonto angesammelt und zusammen mit ihrem regulären Jahresurlaub, reist sie für 6 Wochen nach Lichterhaven, um sich in dieser Zeit mit dem Erbe auseinander zu setzen. Das Haus will verkauft werden, der Laden auch und mit Hunden hatte Mel eh noch nie etwas am Hut, von Schoki will sie gar nichts wissen.

Die süße kleine Schoki lässt den Leser mittels Kursivschrift immer wieder an ihren Gedanken teilhaben. Sie ist so süß und möchte einfach nur lieben und geliebt werden und ich muss gestehen, dass mir die anfängliche ablehnende Haltung von Mel gegenüber Schoki schon fast körperlich weh getan hat. Gott sei Dank besitzt Schoki Ausdauer und lässt nicht locker, Mel von sich zu überzeugen.

Melanie ist sehr zurückhaltend, am liebsten möchte sie alleine sein, zwischenmenschliche Gefühle machen ihr Angst. Eine Leserundenteilnehmerin hat Mel ganz treffend mit einer Muschel verglichen. Sobald sie etwas überfordert oder mit Gefühlen zu tun hat, klappt sie ihre Muschel zu und ist für die Außenwelt nicht mehr erreichbar.

Alex ist Gott sei Dank genau so hartnäckig wie Schoki, hat es jedoch etwas schwerer als die süße Hündin, Mel von sich zu überzeugen.
Lichterhaven ist ein Dorf mit vielen netten Einwohnern, die jedoch für einen Städter durchaus eine erschlagende Wirkung haben können. Es scheint, als ob in Lichterhaven jeder von jedem alles weiß und es keine Geheimnisse gibt, noch nicht einmal das Sexualleben bleibt verborgen. Dorfleben kann ein Segen, aber auch ein Fluch sein. Für Mel ist das alles Neuland.

A pro pos Sexualleben: Es gibt natürlich im Buch auch die eine oder andere heiße Szene, die meiner Meinung nach sehr geschmackvoll und lesenswert beschrieben wurden.

Nach 6 Wochen Urlaub in Lichterhaven ist das Leben von Melanie Brenner ein Anderes.

Für die Leckermäuler unter den Lesern finden sich am Ende des Buches die Rezepte für die „Wattwurmkekse“ und die „Zitronenlimonade“ nach dem Rezept von Tante Sybilla.

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4 Pfoten verändern dein Leben

4 Pfoten verändern dein Leben…….

Melanie ist eine junge Frau, die in Köln lebt, einen guten Job hat, sie laut eigener Aussage nichts vermisst in ihrem Leben und mit beiden Füßen fest auf der Erde steht – denkt Sie.

Dass dem eigentlich ganz anders ist, zeigt ihr eine braune, kleine Labradorhündin namens Schoki. Denn Melanie hat sie quasi vererbt bekommen von ihrer Tante Sibylla, ebenso wie ein Haus mit großem Grundstück und eine Kunsthandlung. Das alles wäre ja nicht so schlimm, nur befindet sich das Erbe nicht in Köln, sondern an der See in einem beschaulichen kleinen Ort namens Lichterhaven. Und an das Erbe ist noch einiges an Bedingungen geknüpft. Melanie muss 1 Jahr in Lichterhaven leben um das Erbe antreten zu können. Eigentlich will sie es deswegen sofort ausschlagen, fährt aber dann doch für ein Wochenende nach Lichterhaven, um sich alles in Ruhe anzusehen. Aus dem Wochenende werden nach einer kurzen Unterbrechung, die sie zur Organisation in Köln für einen längeren Urlaubes braucht, 6 Wochen Lichterhaven. Sie lernt die Landsleute dort kennen und auch einige Bekannte von früher. Denn als Kind hat sie die Ferien in Lichterhaven verbracht. Der Notar und Anwalt Alexander Messner, der den Nachlass von Sibylla verwaltet, ist ausgerechnet der Junge von früher, der Melanie immer geneckt und gefoppt hat. Doch aus diesem ist ein Mann geworden, der, wie sollte es anders sein, Melanie ein wenig den Kopf verdreht und es sich zur Aufgabe gemacht hat, sie aus ihrem Schneckenhaus zu holen, in das sich Melanie verkriecht, sobald es mal um Gefühle und Emotionen geht. Denn damit kann Melanie so gar nichts anfangen……ebenso wenig wie mit Schoki, die sich ganz schnell in Melanies Herz schleicht und Seiten an ihr zum Vorschein bringt, die sie eigentlich gut verstecken wollte……

Im Grunde genommen bin ich ja nicht so der große Fan von Liebesromanen, doch Petra Schier hat mich mit dem Roman „Körbchen mit Meerblick“ auf eine Reise mitgenommen, die für mich leider viel zu schnell wieder vorbei war. Schon das Cover des Buches sticht einem ins Auge und als Hundeliebhaber musste ich dann das Buch unbedingt lesen.

Schoki, die junge Labradorhündin, hat hier im Buch das erste und das letzte Wort, und auch zwischendurch lässt uns Petra Schier in Kursivschrift an den Gedanken der Hündin teilnehmen, was ich sehr gelungen fand.

Als Hundebesitzer war es für mich unverständlich, dass Melanie mit Schoki anfangs so gar nicht warm wurde. Aber wie wohl bei jedem Hund, gab es auch bei Schoki kein Aufgeben und irgendwann musste Melanie dann wohl doch feststellen, dass so eine feuchte Hundeschnauze das Leben ungemein bereichern kann.

Ich liebe ja die See und so viel es mir auch sehr leicht, mir Lichterhaven und dessen Umgebung vorzustellen. Die Einwohner dort sind sehr authentisch beschrieben, offen, auf Familie bedacht und einfach herrlich unkompliziert. Das irritiert Melanie zu Beginn massiv, denn mit dieser Art kommt die zurückhaltende, in sich gekehrte, Sozialkontakte meidende Frau so gar nicht zurecht. Gut, mir wäre es auch manchmal zu viel des Guten gewesen und ich wöllte meine Liebesnacht mit dem begehrtesten Junggesellen des Ortes auch nicht am nächsten Morgen beim Bäcker breit getratscht bekommen, aber so ist es eben auf dem Land mit überschaubarer Einwohnerzahl. Und böse meinte es dabei auch keiner.

Thema Liebesnacht…..natürlich gibt es auch die ein oder andere Sexszene in dem Buch, doch kann ich sagen, dass Petra Schier hier eine sehr gut Beschreibung dieser gelungen ist, ohne dass es weder anrüchig noch geschmacklos blumig umschrieben wurde.

Der Schreibstil ist sehr flüssig geschrieben, man fliegt über die Seiten des Buches hinweg und ehe man sich versieht, ist man bei den Rezepten von Sibyllas „Wattwurmkeksen“ und Zitronenlimonade angekommen, die Sibylla immer gemacht hat. Probieren werde ich diese Rezepte auf alle Fälle noch.

„Körbchen mit Meerblick“ ist ein wunderschöner Urlaubsroman, der einem die Lust auf Meer und mehr bringt und ich bin mir sicher, dass es nicht mein letzter Roman von Petra Schier sein wird.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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(Aktualisiert: 06 Juli 2016)
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Körbchen für Drei

Petra Schier - Körbchen mit Meerblick - mtb

Köln/Lichterhaven
Melanie fällt schier aus allen Wolken, als sie den Brief mit dem Notarstempel öffnet.
Ihre Großtante Sybilla, mit der sie seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, ist verstorben und hat sie in ihrem Testament bedacht.
Was Melanie da liest, klingt traumhaft: Ein Haus an der Nordsee-Küste, einen kleinen Kunstladen und einen Hund.. Einen HUND??
Sie sucht den Notar in Lichterhaven auf, um mit ihm die Erbschaftsbestimmungen zu diskutieren, aber ihr ehemaliger Sandkastenfreund Alex, versichert ihr, dass alles mit rechten Dingen zugeht und ihre Tante bei bester geistiger Gesundheit war, als sie verfügte, dass Melanie mindestens ein Jahr in ihrem Haus leben soll und ihr kleines Geschäft, die Schatztruhe weiterführt. Ansonsten wäre das Erbe hinfällig und fiele an eine gemeinnützige Organisation. Auch eine sehr lebendige Hinterlassenschaft ist an dieses Erbe gebunden: Schoki, ein junges braunes Energiebündel, seines Zeichens Labrador. Pardon! Ihres Zeichens. Schoki ist eine Hündin.
Für Schoki wäre alles ab der ersten Sekunde geritzt, sie mag Melanie und kann es gar nicht erwarten, in ihr altes Zuhause zurückzukehren, wo sie von Sybilla zuletzt geknuddelt wurde und dann nie wieder.
Immer noch traurig über den Verlust ihres Menschen, versteht Schoki nicht, wo das Problem liegt. Melanie möchte sich nicht binden, doch das scheint in Lichterhaven, die größte Herausforderung darzustellen.
Das fängt schon mit dem unverschämt gutaussehenden Notar Alex an, ein Mann, wie aus einer Frauenzeitschrift, es funkt und kribbelt gewaltig. Wie sich herausstellt, hat sie nicht nur Haus und Hof geerbt, sondern auch sämtliche Freunde und Nachbarn ihrer Tante Sybilla, die mit ihrem Laden und ihrem herzlichem Naturell ein fester Bestandteil von Lichterhaven war. Melanie fällt es schwer, ein ganzes Dorf zu enttäuschen und so macht sie einen mehrwöchigen Härtetest, Urlaub und Überstunden waren längst fällig.
Melanie möchte ihr altes Leben in Köln nicht aufgeben, doch die Lichterhavener wollen sie zu ihrem Glück überrumpeln. Einer davon, ist Alex, mit dem sie ein Sex-Date auf seinem Segelboot ausmacht und auch andere Lokalitäten mit ihm ausprobiert. Dates, die sich in Windeseile herumsprechen, selbst im eigenen Bett ist man vor der Neugier der Bewohner nicht sicher, die Gerüchteküche brodelt und alle finden es ganz normal.

Alex und Schoki wissen es längst, sie wollen Melanie nie wiederhergeben, wann merkt sie endlich, das Alex in sie verliebt ist und das auch Schoki große Sehnsucht nach einem neuen Frauchen hat. In Sachen Bindung ist Melanie kein sehr mutiger Mensch und so dauert es eine Weile, bis die drei sich auch mit dem Herzen annähern.

Kurzweiliger Küsten-Roman mit Welpencharme und einer unschlagbaren Nachbarschaft, Segeltörnromantik und Wattschlammwandern, Sommer-Erotik inklusive!

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