Alex Capus: Reisen im Licht der Sterne

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Alex Capus: Reisen im Licht der Sterne
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783813502510

Informationen zum Buch

Seiten
240

Sonstiges

Erster Satz
Bis auf hundertneunzig Meilen hatte sich die Equator am 2. Dezember 1889 ihrem Ziel genähert, dann kam sie nicht mehr voran.

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Am 7. Dezember 1889 war ganz Apia auf den Beinen. Noch Jahre später sollte sich Pfarrer William Clark an die drei Europäer erinnern, die auf dem südpazifischen Samoa an Land gingen. In ihrem Mittelpunkt stand ein hagerer, großgewachsener Mann mit Samtmantel. Schnell erfuhr Clark, wer angekommen war: Robert Louis Stevenson, der mit seinem Roman »Die Schatzinsel « weltberühmt geworden war, aber wegen einer schweren Lungenkrankheit ständig dem Tod näher war als dem Leben. Was als kurzer Aufenthalt gedacht war, sollte zu Stevensons letzter Lebensstation werden. Fünf Jahre ertrug er ein Klima, das seinem Gesundheitszustand keineswegs zuträglich war, und erduldete heftige familiäre Konflikte, weil seine Frau Fanny und deren Kinder das Leben auf Samoa eigentlich hassten. Warum?

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Von Robert Louis Stevensons „Die Schatzinsel“ habe ich bereits mehrere Verfilmungen gesehen (Besonders die Muppets-Version war klasse), das Buch aber selbst nie gelesen. Stevenson selber hat fast die ganze Südsee durchreist und gerade als er seinen Freunden schrieb, dass die Reiserei nun bald ein Ende habe und er sich auf die Rückkehr nach England freue, lässt er sich überraschenderweise auf Samoa nieder.

Alex Capus sucht in diesem Buch nach einem Grund für dieses Verhalten. Warum hat Stevenson sich so überraschend auf Samoa niedergelassen? Das tropische Klima kann nicht wirklich so gut für seine angegriffenen Lungen gewesen sein, wie er es immer behauptet hat. Er hätte es eigentlich besser wissen müssen und auch seine Briefe berichten weiterhin von schweren gesundheitlichen Problemen. Woher kam das ganze Geld, welches seine Familie auch nach seinem Tod noch besaß? Für das Grundstück auf Samoa hat er praktisch alle Ersparnisse ausgegeben doch relativ kurze Zeit später lässt er ein luxuriöses Haus bauen, dessen Ausstattung er teilweise aus Europa liefern lässt. Auch fließt die Finanzquelle nach seinem Tode scheinbar weiter, ohne dass eine offensichtliche Herkunft des Geldes existiert. Und wenn sie alle so glücklich auf Samoa waren, warum haben er und seine nahen Familienmitglieder so häufig Reisen unternommen, teilweise ohne bekanntes Ziel? Capus hat entdeckt, dass eine kleine Nachbarinsel Samoas auf älteren Karten Coconut Eylandt heißt und zieht eine Verbindung zum vermuteten Verbleib des bis heute verschollenen Kirchenschatzes von Lima.

Es macht Spaß Capus zuzuschauen, wie er aus bisher unbeachteten Fakten in Stevensons Biographie und den bekannten Details über das mögliche Versteck des Kirchenschatzes neue Ideen entwirft und so eine eigene Realität hinter den biographischen Fakten schafft, seine eigene Schatzinsel erfindet. Ein Buch das zum Rätseln und Spekulieren einlädt und mich auch dazu animiert hat, endlich doch einmal Stevensons „Die Schatzinsel“ zu lesen.

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