Sabrina Železný: Das Geheimnis des Mahagonibaums

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Sabrina Železný: Das Geheimnis des Mahagonibaums
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783746630977

Informationen zum Buch

Seiten
349

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Eine Liebe in Peru Für Blanca geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird nach Peru reisen, um dort Fotografie zu studieren. Als ihre Großmutter ihr zum Abschied ein Bild der eigenen Mutter schenkt und sie bittet, herauszufinden, wohin Guadalupe in den Wirren des zweiten Weltkriegs verschwand, ahnt Blanca nicht, auf welch tragische Geschichte sie stoßen wird – von Verrat, Hoffnung und einer Liebe, die alles überwindet. Eine alte Schuld, ein exotisches Land, das voller Rätsel steckt, und eine starke junge Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln.

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Eine Reise nach Peru

Für Blanka geht ein Traum in Erfüllung. Sie hat ein Stipendium erhalten und darf in Peru Fotografie studieren. Blanka ist in Deutschland aufgewachsen, doch ihre Urgroßmutter Guadalupe stammt aus Peru. Bevor Blanka nach Südamerika reist, bittet ihre Großmutter Magda sie, mehr über Guadalupe herauszufinden. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges ist Blankas Urgroßmutter von Deutschland zurück nach Peru gereist. Ihr Mann Max und Tochter Magda sollten nachkommen. Dazu ist es aber nie gekommen, und Magda weiß bis heute nicht, warum sich die Spur ihrer Mutter Guadalupe verlor.

Mein Leseeindruck:

Ich glaube, dieses Buch ist das erste Buch, mit dem ich literarisch gesehen nach Peru gereist bin. Alleine das fand ich schon sehr interessant, denn Peru scheint mir ein sehr faszinierendes Land zu sein. Beim Lesen habe ich direkt ein wenig Fernweh bekommen. Auch spürt man, wie sehr die Autorin das Land lieben muss; man kann es aus jedem Kapitel herauslesen.

Die Geschichte an sich ist ebenfalls sehr interessant. Wir begleiten Blanka nach Peru und suchen dort gemeinsam mit ihr nach Spuren ihrer Urgroßmutter. Dabei gibt es im Buch immer wieder Briefe von Guadalupe und Max aus den 1940er Jahren sowie Guadalupes Tagebucheinträge von damals. Das hat mir sehr gut gefallen, und ich mochte auch das Geheimnisvolle, das die Geschichte von Guadalupe umgab.

Eine weitere interessante Figur in der Geschichte ist Emilio, der ebenfalls ein Geheimnis hat, das nach und nach gelüftet wird. Emilio kommt aus dem Hochland von Peru, und in diesem Zusammenhang erfährt der Leser auch etwas über die Terror-Organisation "Leuchtender Pfad". Das war sehr beklemmend zu lesen, aber auch sehr interessant.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen und den Leser eintauchen in eine ganz andere Welt. Mich hat der Roman sehr gut unterhalten; ich hatte Freude an der Lektüre und werde das Buch gerne weiterempfehlen.

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(Aktualisiert: 14 Juli 2015)
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Eine Liebe in Peru

Inhalt:

Die Fotografikstudentin Blanca gewinnt ein Stipendium für die Fotografische Akademie in Arequipa, Peru.
Ihre Urgroßmutter Guadalupe stammte von dort, und bevor Blanca abfliegt, bittet ihre Großmutter sie, nach Guadalupes Verbleib zu forschen, denn diese war Anfang des 2. Weltkrieges von Deutschland in ihre Heimatstadt zurückgekehrt und dann verschollen.

Meine Meinung:

Mit 'Das Geheimnis des Mahagonibaums' ist der Autorin ein stimmungsvoller, spannender Roman gelungen.

Laut Klappentext geht es unter Anderem um "eine starke junge Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln."
Dem kann ich nicht ganz beipflichten, denn vornehmlich ist Blanca auf der Suche nach dem Verbleib und Schicksal ihrer Urgroßmutter, und das auch nur auf Bitten ihrer Großmutter. Sie selbst scheint nicht wirklich so interessiert zu sein -- jedenfalls nicht ursprünglich.

Nach und nach entdeckt sie aber immer mehr Spuren, wobei ein Tagebuch ihrer Urgroßmutter eine nicht unbedeutende Rolle spielt.

Alles ist sehr rätselhaft, und es gelingt Blanca nur mithilfe zweier Freunde, das Geheimnis zu lüften.

Was ich ziemlich unlogisch fand, ist, dass weder ihr Urgroßvater noch ihre Großmutter nach Ende des Krieges nach Arequipa geflogen sind, um Nachforschungen anzustellen. Wenn es ihnen so wichtig war, hätten sie Mittel und Wege finden können.

Sehr schön beschrieben ist jedoch die Stadt als solches, die Farben, Gerüche, und Geräusche.

Nebenbei bekommt man auch noch etwas von der jüngeren Geschichte des Landes mit, von der ich bis dato keine Ahnung hatte.

Auch der immer noch währende Rassismus wird aufgezeigt, der seit der Eroberung durch die Spanier 1537 herrschte, und anscheinend noch immer herrscht.

Dieser Aspekt war für mich total überraschend, da ich mich vorher noch nie mit der jüngeren Geschichte Perus befasst hatte.

Er ist geschickt und überzeugend in die eigentliche Geschichte des Buches gewoben, so dass es insgesamt sehr lesenswert ist.

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Was passierte mit Guadalupe Bustamante?

Als Blanca in Arequipa eintrifft und dort ihr Fotografie-Studium beginnt, schiebt sie den Wunsch ihrer Großmutter zuerst einmal auf die lange Bank. Irgendwie kann sie sich nicht dazu aufraffen, die Recherche nach ihrer Ur-Großmutter zu beginnen, die nach dem Ende des 2. Weltkrieges nach Arequipa zurückgekehrt war. Von dort an verliert sich ihre Spur im Nirgendwo.

Eher aus Pflichtbewusstsein denn aus Neugierde, beginnt Blanca mit ihrer Recherche nach Guadalupe. Im Kloster Santa Catalina bekommt sie das Tagebuch ihrer Ur-Großmutter ausgehändigt und nun wendet sich das Blatt: Bevor Blanca sich ihrem Studium so richtig und voller Hingabe widmen kann, muss sie herausfinden warum Guadalupe nie auf die Briefe aus der Heimat geantwortet hat und ob sie tatsächlich im Hochland umgekommen ist. Findet sie die Lösung auf ihre Fragen in dem Tagebuch?

Bei ihrer Suche nach der Wahrheit bekommt Blanca Hilfe von Emilio. Er hat über ein Förderprogramm eine Arbeitsstelle im Centro Artistico bekommen, in dem Blanca studiert. Emilio ist ein zurückhaltender und verschlossener junger Mann der aus dem Hochland von Peru stammt.

Neben Emilio gibt es noch Francisco, den Leiter des Centro Artistico, der Blanca davon abrät Emilio zu vertrauen und seinen Geschichten Glauben zu schenken. Leider haben auch die Erzählungen von Fancisco nicht alle Hand und Fuß und bald weiß Blanca nicht mehr, wem sie glauben soll und wem nicht.......

„Das Geheimnis des Mahagonibaums“ ist sowohl mein 1. Buch von Sabrina Železný als auch das 1. Mal, dass ich in einem Buch nach Peru reise. Im Hochland von Peru wütete jahrelang die Terror-Organisation „Leuchtender Pfad“. Das Thema wurde von der Autorin immer mal wieder angeschnitten, ausreichend genug, dass man sich als Leser ein Bild davon machen kann. Es gibt Dinge, die an Grausamkeit nicht zu überbieten sind. Der Mensch ist vermutlich die größte Verfehlung der Schöpfung.

Der Schreibstil von Sabrina Železný ist angenehm und ich hatte das Buch in wenigen Stunden gelesen. Man möchte einfach immer weiterlesen um zu erfahren was denn nun tatsächlich mit Guadalupe passiert ist. Vielleicht lebt sie ja sogar noch? Sie wäre etwas über 100 Jahre alt.

Mein Bauchgefühl hat mich auch hier nicht im Stich gelassen. Ich war mir von Anfang an sicher, dass einer der Beiden (Francisco / Emilio) nicht das ist was, er vorzugeben scheint. Aber mehr verrate ich dazu natürlich nicht.

Ich fotografiere selbst leidenschaftlich gerne, von daher kann ich die Faszination verstehen, denen die Protagonisten im Buch im Bezug auf die Fotografie erlegen sind. Gerne würde ich die beschriebenen Fotos einmal sehen.

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