Sara Baume: Die kleinsten, stillsten Dinge

Sara Baume: Die kleinsten, stillsten Dinge

 
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Sara Baume: Die kleinsten, stillsten Dinge
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Spill Simmer Falter Wither
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783498058111

Informationen zum Buch

Seiten
288

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Er rennt, rennt, rennt.

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Handlungsort

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Ein einsamer Mann Mitte fünfzig kommt ins Tierheim. Ray braucht einen Hund, wegen der Ratten in seinem Haus, und sucht sich den traurigsten Köter von allen aus: Im Kampf mit einem Dachs hat Einauge den Kürzeren gezogen; er ist sehr schreckhaft, immer hungrig, und wenn andere Hunde in der Nähe sind, wird er aggressiv. Ray, der die von den Eltern ererbte Bruchbude am Meer bisher kaum verlassen hat, findet in dem Hund einen Gefährten. Frühmorgens unternehmen die beiden lange Spaziergänge am Strand – bis eines Tages eine Frau mit Hund ihren Weg kreuzt. Einauge fällt den Rivalen an, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Am nächsten Tag steht eine Polizistin vor der Tür. Ray wimmelt sie ab und flieht mit Einauge in seinem klapprigen Auto. So fahren die beiden, Menschen meidend, die irische Atlantikküste hinab, während es draußen immer kälter und das Geld immer weniger wird. Am Ende, beide essen längst nur noch Trockenfutter, müssen sie umdrehen. Und der Leser erfährt bei Rays Heimkehr dessen ganze traurige Lebensgeschichte, von der er sich nur durch die Verbindung mit seinem Hund hat befreien können.

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Das stille Leben

Die Rezension für das Buch fällt mir etwas schwer, denn auch wenn das Buch etwas besonderes und außergewöhnliches ist, es hatte mir zu wenig Protagonisten. Es gibt nur den Mann, der Mitte 50 ist und eben allein im Elternhaus lebt, seit sein Vater gestorben ist. Nun hört er seit einiger Zeit Ratten im Haus und weil er die loswerden möchte, will er sich aus einen Tierheim einen Hund holen.
Ein Hund, von dem ihm eigentlich abgeraten wird, weil er sehr aggressiv auf andere Hunde reagiert und somit nicht gerade Pflegeleicht ist. Da er aber sein Rattenproblem bekämpfen will, ist ihm das egal und er nennt seinen Hund "Einauge", das sehr passend ist, da er nur noch ein Auge hat.
Der Mann ist ziemlich eigen und komisch, doch nach einiger Zeit freunden die beide sich an und unternehmen alles gemeinsam. Lange Spaziergänge, miteinander Essen, miteinander schlafen. Doch wie bereits erwartet fällt Einauge beim spazieren gehen einen anderen Hund an und verletzt ihn sehr. Die Besitzerin meldet es den Behörden und es dauert nicht lange bis eine Hundefängerin vor der Tür steht und Einauge mitnehmen möchte.
Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit Einauge zu fliehen, bevor die Frau noch mal bei ihm auftaucht.
Er packt das nötigste zusammen und die beiden fahren mit seinem Auto ohne Ziel von zu Hause los. Sie Leben im Auto und Anfangs im Sommer mag das ja noch recht angenehm sein, doch im Winter wird es dann wirklich schlimm.

In diesem Jahr, wo wir den Mann und Einauge begleiten, lernen wir ihn näher kennen und man merkt schnell, das er keine schöne Kindheit hat und leider auch nicht wirklich viel Bewegen konnte.
Das Schicksal hat es nicht gut mit ihm gemeint und wir erfahren im laufe der Geschichte, was der Mann so denkt und worüber er sich Gedanken macht.

Leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln und es war auch schwer in die Geschichte rein zu kommen. Es hätte einfach mehr passieren müssen und es hätte eben mehr Protagonisten gebraucht, für meinen Geschmack. Der Klappentext hat mir so viel versprochen, was ich leider nicht finden konnte. Es handelt sich um eine traurige Geschichte, die dennoch ein überraschendes Ende hatte. Doch der Mann und Einauge hatten bei mir zu wenig Bewegt, auch wenn sie viel gelaufen sind.

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