Sarah Jio: Der Kameliengarten

 
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Sarah Jio: Der Kameliengarten
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Last Camellia
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783453358478

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Erster Satz
Ach, wennd er den Baum jetzt sehen könnte!

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Handlungsort

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Auf dem verwunschenen englischen Landsitz Livingston Manor fühlt sich Addison wie in eine andere Zeit versetzt. Einen Sommer lang will sich ihr Mann hier für seinen Roman inspirieren lassen, doch es ist vor allem Addison, die das Anwesen in seinen Bann zieht. Inmitten des jahrhundertealten Gartens stößt sie auf die Geschichte einer ganz besonderen Blume, einer unerfüllten Liebe und einer tragischen Verwechslung …

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Schöner Schmöker für sonnige Lesestunden

Von der US-amerikanischen Schriftstellerin Sarah Jio hatte ich bereits mehrfach gehört, aber bis dato nichts gelesen. Endlich habe ich dies mit "Der Kameliengarten" geändert und die Lektüre auch nicht bereut - sie hat mir einige sehr schöne Lesestunden bereitet...

Die Neuankömmlinge Addison und ihr Ehemann sind von Livingston Manor völlig fasziniert. Doch warum wollten die Vorbesitzer den herrlichen Landsitz so schnell loswerden? Und warum meiden die Dorfbewohner das Anwesen?
Addison begreift schnell, dass es ein Geheimnis gibt, dass mit der Familie Livingston verbunden ist und somit auch mit deren altem Wohnsitz... Kann sie ihre Fragen beantworten und das Rätsel lösen? Wie so häufig bei dreierlei Romanen gehört dazu auch, dass sich Addison dabei auch ihrem eigenen Leben stellt.

Ein weiteres Merkmal dieses Genres ist vermutlich, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt - so auch "Der Kameliengarten". Die Leserin begleitet zum einen Addison zu Beginn des 21.Jahrhunderts und zum anderen Flora, eine Frau, die um 1940 auf Livingston Manor gelebt hat. Die Autorin Sarah Jio hat dabei ein sehr gutes Händchen, was die Beschreibungen der Zustände und Gegebenheiten anbelangt: sehr bildhaft schildert sie den Landsitz und deren Bewohner. Auch die Erzählweise, die häufig die Perspektiven zwischen den Ich-Erzählerinnen Flora und Addison wechselt, trägt zum ziemlich guten Erzählfluss bei - vor allem, weil Jio dazu neigt, die einzelnen Abschnitte mit kleinen Cliffhangern zu versehen. So wurde ich regelrecht durch die Geschichte gehetzt, denn immerhin wollte ich wissen, was als nächstes geschieht...
Ich denke, dass ich nicht zu viel verrate, wenn ich erwähne, dass es - im Gegensatz zu vielen anderen Schmökern des Genres - eine richtige kleine Krimihandlung in der Geschichte gibt. Denn Flora hat eine Aufgabe zu erfüllen, nachdem in den Jahren zuvor immer wieder Frauen verschwunden sind und diese Fälle noch immer ungeklärt sind. Aber auch Addisons Erzählstrang 60 Jahre später ist nicht weniger spannend...

Schlussendlich hat die Autorin einen tollen Schmöker vorgelegt, der mir richtig Spaß gemacht hat. Vor allem, weil die Geschichte lange spannend ist und mit einem guten Plot aufwartet, zum anderen durch die sehr flüssige und bildhafte Erzählweise. Und wenn man den Titel des Buches bedenkt, muss ich noch erwähnen, dass auch die erwähnte Blume nicht zu kurz kommt. Nicht gewollt, sondern sehr schön eingearbeitet erzählt Sarah Jio auch noch ein wenig zu der etwas in Vergessenheit geratenen, zur Familie der Teestrauchgewächse gehörenden Kamelie.

Fazit: Auf jeden Fall ein Roman für einige schöne Lesestunden auf dem Sofa - jetzt, wo der Herbst kommt.

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Herrlich leichte Sommerlektüre...

Als Fan von Familiengeschichten entschied ich mich für dieses Buch, hatte ich zudem vorher noch nichts von Sarah Jio gelesen.

In der Geschichte geht es um die Frauen Flora und Addison. Während Flora 1940 auf Livingston Manor lebt, hat es Addison 60 Jahre später dorthin verschlagen. Das prächtige Anwesen birgt jedoch ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Kann Addison diesem Rätsel auf die Spur kommen?

Die Ereignisse werden uns im regen Wechsel mal aus der Sicht von Flora und mal aus der Sicht von Addison näher gebracht, die jeweils als Ich- Erzählerin fungieren. Dieser stete Wechsel sorgt für zusätzlich Spannung, da die einzelnen Kapitel oft an den interessanten Stellen enden.

Der Roman besticht vor allem durch die wunderbaren Beschreibungen der Autorin. Den luxuriösen Landsitz kann man sich sehr gut vorstellen und auch dessen Anziehungskraft nachvollziehen.

Bei den beiden gewählten Hauptcharakteren handelt es sich um starke Frauen, deren Probleme man gerade als Leserin sehr gut nachvollziehen kann. Ich hätte mir vielleicht ein klein wenig mehr Tiefgang gewünscht, aber auch so konnten mich die Personen Großteils überzeugen.

Interessant an dem Buch ist wohl auch, dass ein wenig Agenten- Krimi in ihm schlummert, denn Flora hat einen geheimen Auftrag zu erfüllen und ein Unglück spielt ebenfalls eine Rolle.

Der Roman lässt sich unheimlich angenehm lesen, weil die Autorin hauptsächlich einfache Sätze benutzt ohne dabei Niveau missen zu lassen.

Als Leser lüftet man so nach und nach die im Buch gestreuten Geheimnisse. Mir hat hier gut gefallen, dass nicht alles am Ende auf einen hereinstürzt, sondern man stückchenweise immer mehr erfährt.

Schön fand ich zudem die Rolle der Kamelie, eine Blumenart, die bisher in meinem Bewusstsein noch nicht existiert hat, zu Unrecht wie ich durch diesen Roman nun erfahren habe.

Fazit: Leichte Kost, die perfekte Unterhaltung für den Sommerurlaub. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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