Sarah Winman: Das Jahr der wundersamen Begegnungen

Sarah Winman: Das Jahr der wundersamen Begegnungen

 
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Sarah Winman: Das Jahr der wundersamen Begegnungen
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
A Year of Marvellous Ways
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783809026624

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Hier stand sie also, wartend am Straßenrand.

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Cornwall, 1947. Marvellous Ways und Freddie Drake könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch das Schicksal führt die neunzigjährige Frau und den jungen Soldaten zusammen, denn Freddy, der einem im Sterben liegenden Freund versprochen hat, dessen Vater einen letzten Brief nach Cornwall zu bringen, landet unversehens bei Marvellous in ihrer selbsterwählten Einsamkeit. Sie nimmt den körperlich wie seelisch gebrochenen Mann bei sich auf, und eine unerwartete Freundschaft nimmt ihren Anfang. Wird Freddy Marvellous das geben können, was sie braucht, um dieser Welt auf Wiedersehen zu sagen? Und kann sie ihm geben, was er braucht, um weiterzumachen?

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Sprache & Stil 
 
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Eine ganz besondere Freundschaft

Die 90jährige Marvellous Ways lebt 1947 in Cornwall an einem Fluss. Da sie in einem Wohnwagen in einer ziemlich abgelegenen Gegend lebt, ist ihr Leben ziemlich einsam. Sie hat keine großen Erwartungen mehr und doch wartet sie darauf, dass irgendetwas passiert. Es geschieht tatsächlich etwas. Ihr begegnet Freddy Drake. Freddy war als Soldat im Krieg und ist nun zurückgekehrt, belastet mit einem Trauma. Marvellous nimmt sich des Mannes an. Sie reden und tun, was zu tun ist. Sie verlieren sich in Erinnerungen und kommen sich immer näher. Eine wunderbare Freundschaft zwischen sehr unterschiedlichen Personen ist entstanden.
Der außergewöhnliche Schreibstil lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen. Es ist eine zu Herzen gehende Geschichte, die einen sehr berührt. Ich glaubte zu wissen, wohin mich diese Erzählung führen wird und wurde dann doch überrascht.
Dies war mein erstes Buch von Sarah Winman, gewiss aber nicht mein letztes.
Freddy kommt nach Jahren in Dover an und wird von einem sterbenden jungen Soldaten gebeten, einen Brief zu seinem Vater zu bringen. Freddy gibt ein Versprechen und will es auch halten. Er begibt sich auf die Reise. Seine Jugendliebe findet er und verliert sie. Er hat Schlimmes im Krieg erlebt und eine Enttäuschung danach – wie soll er da noch frohen Mutes weiterleben und an seine Zukunft glauben.
Marvellous hat sich das zurückgezogene Leben ausgewählt. Sie mag es so. Das Alter bringt die üblichen Probleme und das Gedächtnis lässt auch nach. Sie hat in ihrem Leben auch ihre Wunden davon getragen, die noch nicht vollständig verschwunden sind. Die Freundschaft, die zwischen Freddy und Marvellous entsteht, bringt beide dazu, sich zu entwickeln. Freddy hat wieder eine Zukunft vor Augen und Marvellous kann sich ruhig aus diesem Leben verabschieden.
Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet und ich fühlte intensiv mit ihnen. Die Geschichte weckte so viele Emotionen. Sie bringt einen aber auch dazu, seine eigenes Leben zu überdenken.
Ein richtig tolles, packendes und berührendes Buch über eine ganz besondere Freundschaft.

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Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
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Anders als erwartet

Marvellous Ways ist eine etwas merkwürdige alte Frau, die einsam und abgeschieden lebt.
Drake lassen die Erlebnisse im Krieg ebenso wenig los wie einige andere traumatische Erfahrungen. Er ist am Ende, als er zufällig bei Marvellous auftaucht. Zusammen versuchen sie, sich gegenseitig zu helfen. Denn jeder hat seine Geschichte und Erlebnisse, die ihn begleiten...

Ich muss ehrlich sagen, dass es mir sehr schwerfällt, mir eine Meinung zu diesem Buch zu bilden.
Ich glaube, meine Erwartungen waren einfach komplett andere, so dass die Geschichte und ich erst einmal schon einen schweren Start hatten. Aufgrund des Klappentextes hatte ich eine andere Geschichte erwartet.
Wahrscheinlich war es für mich auch deswegen so schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Fast hätte ich nach den ersten hundert Seiten aufgehört. Zu merkwürdig kam mir die Erzählung daher. Zu komisch und unverständlich war mir vieles.
Andererseits gab es durchaus manche Passagen, Sätze und Handlungen, die mich absolut angesprochen haben. Nach dem ersten Teil, so ca. ab Seite 130 hatte ich das Gefühl, vielleicht doch noch in die Geschichte kommen zu können. Die ganze Erzählung wurde lebendiger und hat mir mehr zugesagt.

Letztendlich habe ich bis zum Ende durchgehalten. Allerdings glaube ich, dass dieses Buch aus meiner Sicht ein perfektes Buch für eine Leserunde und Diskussionen dazu gewesen wäre. Es lässt mich einfach mit zu vielen Fragen zurück. Vieles habe ich wahrscheinlich einfach nicht verstanden. Deswegen war das Lesevergnügen für mich leider ein wenig eingetrübt.

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