Sascha Macht: Der Krieg im Garten des Königs der Toten

Sascha Macht: Der Krieg im Garten des Königs der Toten

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Sascha Macht: Der Krieg im Garten des Königs der Toten
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783832198275

Informationen zum Buch

Seiten
200

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Was tun, wenn man 17 ist und die Eltern über Nacht verschwinden, ohne eine Nachricht zu hinterlassen? Man übernimmt selbst den Abschluss seiner Erziehung – mithilfe der miesen Horrorfilme, die man vom »schönen Hans« im Dorfladen geschenkt bekommt. Bruno Hildago hat jedoch noch ganz andere Probleme. Denn er lebt nicht nur in einem Provinznest, sondern auf einem riesenhaften Eiland, das infolge von Atomtests aus dem Ozean aufgestiegen ist. Die glanzvollen Gründerjahre sind vorbei, nun liegt die Insel-Gesellschaft am Boden. Rebellen marodieren, ausländische NGOs versuchen, die Bewohner mit dem Nötigsten zu versorgen, Antilopen weiden in der Savanne zwischen den Müllbergen einer zerbrochenen Utopie.

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Rausgeworfenes Geld

Ich habe schon viele Bücher aus verschiedenen Genres gelesen. Doch Sascha Machts Fiction-Werk "Der Krieg im Garten des Königs der Toten" hat alles Bisherige in den Schatten gestellt; leider nicht im positiven Sinne.

Das ausgesprochen interessant gestaltete Cover, das stark eine Landkarte erinnert, hat mich ehrlich gesagt dazu verführt, dieses Buch zur Hand zu nehmen.

Die Geschichte des 17-jährigen Bruno Hidalgo, der eines Tages von seinen Eltern im südafrikanischen Dorf Kajagoogoo zurückgelassen wird, ist mehr als merkwürdig, um nicht zu sagen, ungemein obskur. Er flüchtet sich in die Welt der Horrorfilme, als seine Ersparnisse aufgebraucht sind, beginnt er nicht zu arbeiten, sondern reist in die Stadt und gabelt einen schwer verwundeten preußischen Soldaten auf, der ihn dann finanziell über Wasser hält. Weder Nachbarn noch der revolutionäre Staat helfen Bruno, der später mit einer irischen Familie in einen Wohnwagen steigt, um zum Filmfestival in der Großstadt zu gelangen. Doch vorher begegnet er einem einsilbigen Mexikaner, der ihn aus dem städtischen Kriegsherd befreit und mit ihm durch die Lande zieht...

Mehr als einmal habe ich mir während der Lektüre ungläubig die Augen gerieben und mich zwingen müssen, das Buch nicht abzubrechen. Der Hauptprotagonist und Ich-Erzähler Bruno agierte mir insgesamt zu passiv und zu kindisch. Seine Sucht nach Horrorfilmen, die sich durch den gesamten Plot zieht, konnte ich nicht nachvollziehen und diese ödete mich regelrecht an. Alles gipfelte in dem Aha-Erlebnis in der Großstadt, als auf dem Filmfestival Brunos Film gezeigt wurde, für den bisher nur Skizzen entworfen wurden, den Bruno also gar nicht selbst gedreht haben kann - hä?
War alles nur ein Traum? Bei Fiction-Texten kann man dies nicht immer so genau sagen. Den roten Faden habe ich bis zum Schluss vermisst. Zu vieles geriet durcheinander bzw. wiederholte sich. Wenn dieses Werk als Persiflage auf die Horrorfilmszene verstanden werden sollte, so kann ich mit dieser leider nicht anfangen.

Sprachlich konnte ich dem Buch leider auch nichts abgewinnen. Der Stil war mir zu unpersönlich und zu verwaschen, also nicht wirklich greifbar. Die Dialoge waren lahm bis nichtssagend.

FAZIT
Ein Buch, mit dem ich bis zum Ende kämpfen musste und das sich mir trotzdem nicht erschlossen hat. Mehr noch, ich bin verwirrt zurückgeblieben und kann daher keine Leseempfehlung aussprechen. Das hätte ich von einem preisgekrönten Autor nicht erwartet.

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Wirr und konfus

Bruno lebt auf einer Insel. Eines Tages kommen seine Eltern nach einem Ausflug nicht mehr nach Hause zurück. Er macht sich keine Sorgen und es scheint ihm auch komplett egal zu sein. Er schaut die miesesten Horrorfilme, die er auftreiben kann und die Zeit vergeht für ihn wie im Fluge.

Wahrscheinlich ist dieses Buch genial, und nach einem ausgiebigen Literaturstudium würde ich es auch verstehen. Mehr noch würden ein paar anständige Flaschen Wodka helfen. Aber so konnte ich mit diesem Buch nicht viel anfangen. Für mich als nüchternen Laien hat das Buch sich wie die wirre Traumerzählung eines Kindes gelesen. Der Autor schiebt immer konfusere und unzusammenhängende Ideen nach. Nichts ist logisch. Es gibt nicht nur ein paar Ungereimtheiten, es passt gar nichts. Dabei ist es nicht so, dass es sich um fantastische Elemente handeln würde, oder sich die Geschichte mit Science-Fiction erklären könnte. Es bleibt nur die komplett chaotische und unzusammenhängende Welt der Träume.

Dabei ist der Schreibstil durchaus sehr leicht verständlich. Nur der rote Faden oder die Logik hinter den Sätzen, die ist nicht so leicht zu finden.

Spannend war die Geschichte nicht, wie sollen diese verworrenen Sätze auch fesseln, sie quälen höchstens und schläfern ein.

Das Buch "Der Krieg im Garten des Königs der Toten" richtet sich an Freunde von wirren, konfusen Geschichten. Ich kann es nicht empfehlen.

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