Alicia Jordan: Schicksal Schottland

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Alicia Jordan: Schicksal Schottland
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783943121513

Informationen zum Buch

Seiten
300

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der Personalchef lehnte sich stirnrunzelnd in seinem knarzenden Ledersessel zurück.

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Handlungsort

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Während ihres ersten Schottland-Aufenthaltes mit der Schule macht Anne-Rose die Bekanntschaft von zwei jungen Männern: Owen und Malcolm leisten Erste Hilfe, als ihre Lehrerin bei einer Wanderung in den Highlands verunglückt. Mehrmals kreuzen sich die Wege der jungen Schülerin und der beiden Cousins. Als Rose später für ein Semester nach Edinburgh zurückkehrt, vertauscht sie am Flughafen ihren Koffer mit Malcolms. Purer Zufall oder steckt noch etwas anderes dahinter? Sie nimmt erneut Kontakt zu Owen auf, doch der spricht die ganze Zeit von Schicksal. Daran mögen weder Rose noch Malcolm glauben. Dabei scheint eine alte Prophezeiung ausgerechnet sie beide miteinander verknüpfen zu wollen.

Malcom als junger Clan-Chief kann Deutsche nicht leiden, und Rose mag ihn auch nicht. So kommt für die zwei eine engere Beziehung nicht in Frage; zum Teufel mit der Prophezeiung! Rose tappt lange im Dunkeln und weiß weder von der Prophezeiung noch von den Bedingungen, die daran geknüpft sind. Sie fällt aus allen Wolken, als die Wahrheit über ihre Freunde und Feinde nach und nach ans Licht kommt und sie sich gefangen sieht in einem Netz aus Lügen, Familienintrigen und Machenschaften des britischen Geheimdienstes. Doch sie muss eine Entscheidung über ihre eigene Zukunft und die des Clans treffen …

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Prophezeiung und Schicksal in Schottland

Anne-Rose ist als junge Frau, die kurz vor dem Abitur steht, mit ihrer Klasse zum ersten Mal in Schottland. Als eine Lehrerin bei einer Wanderung in der Highlands verunglückt, macht sich Anne-Rose auf die Suche nach Hilfe und trifft dabei auf Malcolm und Owen. Letzteren hat sie schon in einem Souvenirladen gesehen, in dem sie dummerweise ihre Tasche mit ihren Papieren und dem Portemonnaie verloren hat. Dieser unglückliche Umstand hindert sie dann auch daran, gemeinsam mit ihren Mitschülern die Heimreise anzutreten.
Gute drei Jahre später findet Anne-Rose nach Schottland zurück - dieses Mal im Rahmen eines Auslandsemesters in Edinburgh. Durch einen Zufall bei der Ankunft begegnet die junge Frau den beiden Cousins Owen und Malcolm erneut. Und erfährt jetzt, warum Owen schon vor Jahren immerzu von Schicksal gesprochen hat und Malcolm noch immer mehr als abweisend reagiert. Doch nicht nur das, denn als sie von der alten Prophezeiung erfährt, die den Clanführer Malcolm und sie selbst geradewegs zu betreffen scheint, steckt sie schon mitten in einer Familienintrige rund um den schottischen Clan, sieht sich mit reichlich Lügen und - last but not least - den Machenschaften des britischen Geheimdienstes konfrontiert.
Eines vorweg: gerade der letzte Strang, die geheimdienstlichen Ermittlungen, empfand ich als ziemlich hanebüchen. Die beiden Geheimagenten wirken auf mich geradezu dilettantisch, so dass ich Samantha und Max zwar mochte, aber nicht ernstnehmen konnte. Vor allem hier merkt man meiner Meinung nach, dass die Autorin Alicia Jordan diesen Roman in jungen Jahren geschrieben hat. Aber auch sonst kann ich nicht verschweigen, dass es sich bei "Schicksal Schottland" um einen verhältnismäßig einfach gestrickten Roman handelt, der mich jedoch gut unterhalten hat. Zugegebenermaßen war ich noch nie in Schottland, obwohl mich vor allem die Highlands und die schottische Geschichte schon seit Jahren faszinieren. Von daher gehe ich immer mit einer ziemlichen Vorfreude an Bücher, die Geschichten aus dieser Ecke des Vereinigten Königreiches erzählen... So war ich vor allem auf die Details aus dem schottischen Clansystem, das heute nur noch rudimentär vorhanden ist, die Landschaft der Highlands und die politischen Interessen Schottlands interessiert - und ja, diese Aspekte hatten durchaus ihren Raum, auch wenn dieser für meinen Geschmack viel größer hätte sein dürfen. Im Großen und Ganzen handelt es sich um einen Liebesroman, der von zwei ziemlichen Dickschädeln handelt und deren Kabbeleien mich an der ein oder anderes Stelle schmunzeln ließen. Rose und Malcolm sind dabei nicht unsympathisch - auch wenn ich so manche Entscheidung nicht nachvollziehbar fand. Beide hatten es nicht immer einfach, so dass eine gewisse Sturheit durchaus verständlich ist.
Neben der recht häufige Zufälle, die dank des Hintergrundes mit der Prophezeiung vonnöten waren, hat mich vor allem enttäuscht, dass die Geschichte nicht stringent erzählt ist: vieles verläuft im Sande, einige - von mir als nicht gänzlich unwichtig eingestufte Handlungsstränge - werden nicht zu Ende erzählt, so dass der Roman am Schluss auf mich etwas unfertig und doch verhältnismäßig oberflächlich auf mich wirkt.

Fazit: Kurzweilige, schnell zu lesende Lektüre, die eine Liebesgeschichte erzählt und dabei mit einer alten Prophezeiung auch etwas Spannung erzeugen kann. Das alles vor dem Hintergrund der schottischen Landschaft und Historie - von der es für meinen Geschmack mehr hätte sein dürfen.

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Irrungen und Wirrungen in Schottland

Die junge Anne-Rose Liebknecht fährt mit ihrer Schulklasse das erste Mal nach Schottland. Bei ihrem Aufenthalt scheint sich das Schicksal gegen sie verschworen zu haben, es geht schief, was nur schief gehen kann. Dabei laufen ihr immer wieder die beiden jungen Schotten Owen und Malcolm über den Weg. Owen redet ständig etwas von Vorsehung und einer Prophezeiung, ohne zu erklären, was damit genau gemeint ist. Rose hält das sowieso für Quatsch und glaubt lediglich an eine Pechsträhne. Außerdem kann der junge Clan-Chief Malcolm sie nicht leiden, was auf Gegenseitigkeit beruht.
Als sie drei Jahre später für ein Praxissemester nach Schottland zurückkehrt, läuft sie direkt Malcolm über den Weg – und wieder scheint sich ihr Schicksal ständig zu begegnen. Als Rose endlich die Wahrheit über die Prophezeiung erfährt, befindet sie sich schon mitten in einer Familienintrige und im Visier des britischen Geheimdienstes.

Das Buch erinnerte mich an ein modernes Märchen: es gibt einen schottischen Clan-Chief, eine Prinzessin wider Willen, einen Schurken und Personen, die einem das Leben schwer machen wollen, sowie eine Prophezeiung. Es gibt jede Menge Zufälle in dem Buch, die aber nicht konstruiert sind, sondern in Verbindung mit der Prophezeiung und dem Schicksal stehen, daher war das für mich in Ordnung.

Die Autorin hat das Buch im Teenager-Alter geschrieben und das merkt man auch: der Schreibstil ist sehr jugendlich. Ich fand es schade, daß einige Aspekte nur an der Oberfläche angekratzt wurden, z.B. hätte mich interessiert, was Malcolm konkret vorgeworfen wird, weswegen der Geheimdienst hinter ihm her ist. Außerdem hätten mich mehr Hintergründe zur Unabhängigkeitsbewegung interessiert, die Motive und Gründe der Verantwortlichen. Die Arbeit des Geheimdienstes ist meiner Meinung nach am schlechtesten beschrieben, denn dann würde er sehr dilettantisch arbeiten. Aber für ein modernes Märchen war es in Ordnung.

Trotz dieser Oberflächlichkeiten hat mich das Buch nicht gelangweilt und die Reise an die verschiedensten Schauplätze in Schottland hat mir im Großen und Ganzen gefallen.

Bei den Charakteren werden hauptsächlich Malcolm und Rose eingehender beschrieben. Rose scheint Berührungsängste zu haben, wenn es um Beziehungen geht und wird schnell zickig, wenn sie das Gefühl hat, daß ihr etwas verheimlicht wird. Auf der anderen Seite ist sie aber auch neugierig und mutig und will ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Wenn jemand zu ihr vordringen möchte, wird sie schnell angriffslustig, dadurch wurden die Dialoge zwischen ihr und Malcolm stellenweise ziemlich anstrengend, da sie zuerst eine Antwort verlangte, um dann wegzulaufen, wenn es konkret wurde.

Malcolm ist ein in sich gekehrter Typ mit wenig Humor, der auf Deutsche allgemein nicht gut zu sprechen ist. Außerdem geht ihm die Prophezeiung, die ihn persönlich betrifft, auf die Nerven, denn nur wenn sie erfüllt wird, kann er überhaupt Lord werden. Soll er sich für seine Familie und die Verantwortung entscheiden oder lieber für sein persönliches Glück?

Warum die Beiden so sind, wie sie sind, wird im Laufe des Buches immer mehr aufgedeckt, das fand ich gelungen. Da die Handlung über 5 Jahre verläuft, hat mir gut gefallen, daß sich Malcolm und Rose in dieser Zeit weiter entwickeln und reifer werden.

Die beiden Geheimagenten Samantha und Max konnte ich allerdings als Agenten nicht wirklich ernst nehmen. Gerade Max erscheint dem Leser – und auch seiner Kollegin – eher ein spät pubertierender Jugendlicher zu sein als ein erwachsener Mensch. Auch wenn sie auf der Gegenseite stehen, fand ich sie dennoch sympathisch und unterhaltsam. Aber eben nicht als ernst zu nehmende Geheimagenten.

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Alicia Jordan - Schicksal Schottland

--- Persönliche Rezension ---

Schicksal Schottland ist das erste Buch der noch jungen Autorin Alicia Jordan. Sie verfasste das Buch als Teenager und dies erkennt der Leser schnell. Der Schreibstil und die teilweise noch fast naiven Vorstellungen der Welt sind sichtbare Zeugen davon.

Das Buch selbst handelt von Anne-Rose, einer Deutschen Schülerin, welche zuerst durch einen Schulausflug und später im Rahmen des Studiums nach Schottland kommt. Während ihrem ersten Besuch lernt Anne-Rose die schottischen Cousins Malcom und Owen kennen. Während sie Owen zu Anfang sympathisch findet, kann sie mit Malcom gar nichts anfangen. Doch ausgerechnet ihn sollte sie, laut einer Prophezeiung, heiraten.
Das Schicksal will es, dass Anne-Rose auch bei ihrem zweiten Schottlandaufenthalt in Kontakt mit Owen und seinem Cousin Malcom kommt. Doch noch immer stehen die Vorzeichen schlecht, dass die Prophezeiung erfüllt werden kann.

Das Buch Schicksal Schottland trägt bereits im Titel das Wort Schicksal. Daher überrascht es wenig, dass das Schicksal entsprechend viele Auftritte hat. Allerdings muss man sagen, dass die junge Autorin es übertreibt. Als Leser hat man das Gefühl, dass wenn zwei Handlungsstränge nicht mehr zusammengefügt werden konnten, sie einfach das Schicksal zu Hilfe genommen hat. Dies führt dazu, dass viele Teile sehr unrealistisch und auch unlogisch wirken. Dies ist insofern schade, als dass die Grundidee mit der Prophezeiung welche erfüllt werden muss, durchaus potential hätte. Leider nutzt die Autorin dieses zu wenig, beziehungsweise überstrapaziert das Schicksal.

Ebenfalls nicht restlos überzeugend ist die Tatsache, dass Alicia Jordan diverse Themen im Buch aufgreift, allerdings nicht ernsthaft weiterverfolgt. Als Beispiel kann hier die Unabhängigkeitsbewegung Schottlands aufgeführt werden. Diese spielt im Buch eine zentrale Rolle, wird allerdings nie wirklich vertieft. Der Leser erfährt nicht sehr viel über diese Bewegung oder wer überhaupt dahinter steckt.
Dies sorgt auch dafür, dass nur wenig Spannung im Buch vorkommt. Da alles zu oberflächlich beschrieben ist, sind zu wenige Informationen vorhanden, als dass der Leser ernsthaft in die Geschichte hineingezogen werden könnte.

Allerdings gibt es durchaus auch schöne Dinge am Buch. Zum Beispiel wird die Liebesgeschichte, welche das Buch für den Leser bereit hält, sehr toll erzählt. Aber auch die Naturkulisse lädt zum Träumen ein und wird von der Autorin schön beschrieben. Dazu kommen immer wieder Szenen, welche zum Schmunzeln sind. Als Beispiel nenne ich hier jene Szene, als Anne-Rose in der Wildnis landet, wo kein fliessend Wasser oder Strom herrscht – sie ist im schottischen Hinterland angekommen. Ihre Reaktionen und Handlungen in dieser Szene sind witzig verfasst.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Roman eine eher kurzweilige Geschichte ist, die leider über weite Strecken spannungsarm verläuft. Die Liebesgeschichte an sich und die Naturkulisse sind zwar durchaus gelungen, doch vermögen diese beiden Punkte das Buch nicht von der breiten Masse hervorzuheben. Dies ist insofern schade, als dass die gewählten Themen durchaus Potential für ein tolles, spannungsvolles Buch geboten hätten.


--- Meine Bewertung ---
Ich gebe dem Buch 2 von 5 Sternen. Die fehlende Spannung sowie die teilweise unglaubwürdigen Wendungen sorgen dafür, dass Punkte abgezogen werden. Dazu kommt noch, dass diverse Themen nur sehr oberflächlich behandelt werden.
Für Positives sorgen die Naturbeschreibungen, welche zum Träumen einladen.

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