Benjamin von Stuckrad-Barre: Soloalbum

Benjamin von Stuckrad-Barre: Soloalbum

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Benjamin von Stuckrad-Barre: Soloalbum
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783462027693

Informationen zum Buch

Seiten
246

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Handlungsort

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Die Ausgangssituation ist klassisch: Der Ich-Erzähler, gerade mal Anfang Zwanzig, ist soeben von seiner Freundin verlassen worden; nach vierjähriger Beziehung nun per Fax der Schlussstrich. Ende, aus, vorbei. Natürlich ist der Verlassene im Moment des Aus so verliebt wie in all den Jahren nicht. Trotz verschiedener "Soloprojekte" in der gemeinsamen Zeit, trotz der gelegentlichen Gastrolle als Single, fühlt sich der Erzähler schlecht wie schon lange nicht mehr: ach, wie immer schon. Gebührend wird der Verflossenen hinterhergetrauert: er ruft sie an, legt auf, geht joggen, sucht trinkend nach schnellem Ersatz, um doch nur wieder zurückzufallen, auf sie, auf sich und auf: OASIS. Denn natürlich hört er genau die Musik, die zu all seinem Unglück noch gefehlt hat. Götter des Britpop! "You and I gonna live forever?" Von wegen...

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Seit Katharina den Ich-Erzähler verlassen hat, stillos per Fax das Ende der Beziehung verkündete, geht es mit seinem Leben irgendwie bergab - er haust im Chaos, hört Musik, geht auf Parties, arbeitet bei seiner Musikredaktion, trifft auch die eine oder andere Frau, aber es ist einfach nicht mehr so wie vorher, er kann Katharina nicht aus seinen Gedanken verbannen ...

An das Buch bin ich ohne große Erwartungen herangegangen, habe mich dann aber erstaunlich gut damit unterhalten.

Eine richtige nacherzählbare Handlung gibt es eigentlich nicht, die Gedanken springen hierhin und dorthin, Partys, Musik, Frauen, Kumpels, Klamotten, Geldnot, aber den großen roten Faden habe ich nicht vermisst. Das Buch ist eine witzige Erinnerung an die späten 90er Jahre, wo man Britpop hörte, Blur und Oasis sich bekriegten, Prinzessin Diana starb und die Welt irgendwie noch ein bisschen anders war, weit vor dem 11. September, George W. Bush und der allgemeinen Negativstimmung. Vielleicht hat mich das Buch gerade deshalb so angesprochen, weil es mich an meine späte Teeniezeit erinnert hat.

Manchmal wird es für meinen Geschmack ein bisschen zu vulgär, aber nie so flach und gewollt männerhumorig wie etwa bei Tommy Jauds "Vollidiot". Dafür mochte ich einige herrlich böse Lästereien über diverse Zeitgenossen.

Schnell gelesen, gut amüsiert - ob was für längere Zeit hängenbleibt, wird sich zeigen.

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Mich hat das Buch Soloalbum total "angenervt". Bin durch die Verfilmung, die mir sehr gut gefallen hat, auf das Buch gestoßen und musste es in der Schule lesen (11.Klasse!). Ich musste wirklich mit dem Buch "kämpfen" und es hat mich teilweise wütend gemacht, weil die Sprache voll daneben ist. Wo ist der Inhalt??? Kenne mich in der Musik nicht so aus, daher war das ganze Oasis-Gelaber nervtötend...einige Passagen über den Journalisten beispielsweise gehen über drei Seiten und haben null Aussage.-langweilig!!! Im nachhinein allerdings, als das Buch besprochen wurde, musste ich feststellen, dass einige Dinge doch ganz witzig sind. Ich finde "Soloalbum" nicht empfehlenswert, weil es einfach negative Stimmung verbreitet und keine wirkliche Handlung hat.

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Typische Story...Ein Mann der von seiner Freundin verlassen wurde und nun in eine Deppresion verfällt.

Ich lese dieses Buch gerade als Schullektüre (8 Klasse!!!) und finde das Buch für mein Alter wirklich zu langweilig und "anspruchsvoll". Denn es ist sehr schwer zu lesen da der Autor die Themen sehr schnell wechselt so dass man eigentlich gar nichts kapiert. Spätestens nach dem 2. Kapitel wird es so langweilig das man das Buch am liebsten wegwerfen würde. So musste ich mich wirklich durch das Buch kämpfen. Ich lese eigentlich sehr gerne aber mit diesem Buch habe ich mich schwer getan. Mittlerweile habe ich das Buch fertig gelesen habe aber nur sehr grob verstanden worum es geht...

Mir persönlich sind zu viele Zweideutigkeiten in diesem Buch versteckt (zumindest würde ich keinem Lehrer empfehlen dieses Buch einer 8 Klasse zur Lektüre zu geben) da wir eigentlich das Buch nicht ernsthaft im Unterricht lesen und besprechen konnten.

Natürlich enthält das Buch auch ziemlich viele interresante Stellen wo man sich richtig in den Protagonisten Hineinversetzen kann. Doch leider kommen diese Stellen nicht sehr häufig vor.

Mein persönliches Fazit: Das Buch hat eine sehr fade Story und die Handlung schreitet sehr langsam voran (ich verstehe nicht wie man 2 Seiten über Gallseife schrieben kann...Wo ist da die Aussage?) Das Buch ist wirklich kompliziert zu lesen (und zu verstehen) ich würde es nicht weiterempfehlen!

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Ein rundum gelungenes Buch, welches genau das beim Leser erreicht, was der Autor beabsichtigte: Gute Unterhaltung. Auch wenn Soloalbum so gut wie gar keine Handlung enthält, bzw. nur sehr viele Kleine, wurde ich beim Lesen nicht gelangweilt. Stuckrad-Barre spielt so geschickt mit Wörtern und Redewendungen, wie kein anderer \"Jungautor\". Immer wieder ordnet er bestimmte Eigenschaften Vornamen zu, zieht über Prominente her oder baut kleine Wortspiele in den Text ein, und das alles so, dass zumindest ich oft lachen musste. Der Nachteil an diesem Buch jedoch ist, dass es bei Weitem nicht jedem gefallen kann, da der Schreibstil doch sehr gewöhnungsbedürftig und speziell ist.

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In meinen Augen ein wirklich gutes Buch, es mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, aber gelesen haben sollte man es.

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Tolles Buch. Habe das Lesen wirklich genossen. Der junge Protagonist bietet dem jungen Leser mit seiner ständigen Gesellschaftskritik, seinem schonungslosen Zynismus und seiner selbsverständlich scheinenden Individualität alle Möglichkeiten, sich mit ihm zu identifizieren. Durchaus beachtlich, da dies doch wegen des Verlustes klar fixierter Identitäten in postmoderner Literatur immer schwieriger wird . Dem Autor gelingt die sogar ohne Rückbesinnung auf Althergebrachtes. Großes Lob. Hätte es gern früher gelesen.

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