Susanna Mewe: Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten

Susanna Mewe: Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten

 
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Susanna Mewe: Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783746632193

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Aber wir sind doch Schwestern … Vom Freund vor die Tür gesetzt, sucht Mia Zuflucht bei ihrer Schwester Paula und deren idyllischem Heim mit Mann und Kind. Aber Paulas Ehe steht vor dem Aus. Gemeinsam mit ihren anderen beiden Schwestern will Mia nun Paulas Glück retten. Natürlich schlägt der schöne Plan fehl: Wie schon so oft, zerstreiten sie sich und suchen das Weite. Dann erfährt Mia, dass eine von ihnen ernsthaft erkrankt ist. Wieder einmal müssen sich die Schwestern zusammentun, um für einander da zu sein. Doch diesmal wirklich. Ein besonderer Roman über vier Schwestern, die einander helfen wollen – und stets das Gegenteil bewirken

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Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten

Mia ist Journalistin, aber irgendwie auch wieder nicht, denn in diesem Job hat sie schon lange nicht mehr gearbeitet. Eine Festanstellung hat sie nicht mehr und über die Jahre hat sie auch nicht die von ihr erhofften Aufträge als freie Journalistin erhalten. Nun schlägt sie sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben und bekommt es kaum mit, als ihr langjähriger Freund Lars die gemeinsame Beziehung für beendet erklärt und sie quasi vor die Tür setzt. Mia schlüpft bei ihrer verheirateten Schwester Paula unter, doch dort bleibt sie nicht lange. Auch Paulas Leben ist nicht perfekt, denn ihr Sohn Per ist verhaltensauffällig und auch mit ihrer Ehe steht es, so zumindest berichten es Mia alte Bekannte, nicht zum Besten. Gemeinsam mit ihren beiden anderen Schwestern Lucy und Sophie beschließt Mia Paula zu helfen. Und das ist der Beginn vieler weiterer Verwicklungen.

Die Autorin Susanne Mewe beschreibt hier in einem zugleich heiteren wie auch stellenweise traurigen bzw. nachdenklich stimmendem Roman das Leben von vier Schwestern, die sich charakterlich sehr stark voneinander unterscheiden und deren Leben einen sehr voneinander abweichenden Verlauf genommen hat. Diese Schwestern schaffen es sich zwar gegenseitig immer wieder helfen zu wollen, dabei aber auch ein immer größer werdendes Chaos zu erschaffen. Dennoch wird in der Geschichte deutlich, dass Blut verbindet, auch wenn Menschen noch so unterschiedlich sind.

Das Cover passt nicht wirklich zur Geschichte, denn so farbenfroh wie es daherkommt ist die Geschichte selbst nicht. Aber sie ist in sich stimmig und erzählt eine eigentlich ganz normale Familiengeschichte. Den Schwestern fehlt es hier und da an Reife und mancher mag sich über ihre Ideen wohl wundern. Aber ist das nicht auch im normalen Leben so?

So ist „Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten“ eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Der Leser darf sich entführen lassen in den chaotischen Alltag von Mia, Paula, Lucy und Sophie und mit ihnen die Nachbarschaft und mehr erkunden.

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Meine Erwartungen waren zu hoch

INHALT
Mia ist Mitte 30 und freie Journalistin in Berlin. Nachdem sie ihr Freund Lars nach 8-jähriger Beziehung vor die Tür gesetzt hat, zweifelt sie erstmals an ihrem persönlichen Lebensentwurf. Trostsuchend wendet sie sich an ihre drei Schwestern und zieht kurzerhand bei der ältesten, Paula, ein, deren Ehe gerade alles andere als rosig läuft. Doch statt Harmonie kommt es zwischen den Schwestern immer wieder zu Streitigkeiten und Eifersüchteleien...

MEINUNG
Susanna Mewes Romandebüt weist ein sehr bezauberndes Cover auf, das aber mitnichten alle inhaltlichen Schwächen kaschieren kann. Zwischen Klappentext und Plot liegen Welten.
Ich hatte mir von der Geschichte insgesamt mehr Tiefgang und eine stärkere Betonung auf die unterschiedlichen Schwesternbeziehungen gewünscht. Bekommen habe ich einen dröge, vor sich hin wabernde Story, die noch dazu von der vollkommen unentschlossenen und unreif auftretenden Hauptfigur Mia erzählt wird. Ihre gescheiterte Beziehung und die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit nehmen einfach zu viel Raum ein, so dass beispielsweise die Eheprobleme von Schwester Paula nur eine untergeordnete Rolle spielten. Mehr als einmal habe ich mich beim Lesen des durchaus flüssig geschriebenen Romans dazu zwingen müssen, das Buch nicht wegzulegen. Denn Belanglosigkeiten gaben sich die Klinke in die Hand. Doch nicht nur der Plot, sondern auch die handelnden Figuren wirkten blass und wenig interessant. Zudem empfand ich den häufigen Szenen- und Themenwechsel innerhalb der Handlung (besonders die unvermittelten Rückschauen) als unpassend. Erst gegen Ende liefen dann alle Handlungsstränge wieder einigermaßen zusammen.

FAZIT
Ein vor sich hin plätschernder Roman mit vielen Belanglosigkeiten und wenig wirklichem Inhalt. Ich habe mich gelangweilt und kann daher leider keine Leseempfehlung aussprechen.

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Kurzweilige Geschichte mit einigen Längen

Nachdem ich das Buch „Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten“ fertig gelesen hatte, blieb ich etwas zweigeteilt zurück. Die Geschichte hat mir gefallen, aber teilweise hatte sie auch einfach zu viele Längen.

Die Story dreht sich um Mia, die Zuflucht bei ihrer Schwester Paula sucht, nachdem ihr Freund sie vor die Tür gesetzt hat. Paula lebt in einem idyllischen Heim mit Mann und Frau – doch ihre Ehe steht kurz vor dem Aus. Gemeinsam mit ihren anderen beiden Schwestern will Mia nun Paulas Ehe retten. Doch der Plan schlägt fehl und die Schwestern zerstreiten sich. Als eine von ihnen ernsthaft erkrankt, müssen sie sich wieder zusammenraufen…

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte liest sich schön flüssig. Was mir weniger gut gefallen hat, waren die vielen Zeitsprüngen von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Dadurch musste man sich sehr oft konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren.

Richtig sympathisch war mir keiner der Schwestern. Dadurch konnte ich mich auch mit keiner von ihnen richtig identifizieren. Jede hat ihre Eigenarten und alle Schwestern haben einiges mitgemacht in ihrer Vergangenheit – was auch gut beleuchtet wurde. Streitereien liegen bei ihnen an der Tagesordnung, aber sie sind halt sehr unterschiedliche Schwestern.

Der Anfang der Geschichte war interessant und ich habe auch gut in die Story hineingefunden. Zur Mitte hin wurde es aber etwas langatmig und zum Teil sogar langweilig. Weniger wäre hier auf jeden Fall Mehr gewesen. Das Ende war mir zudem etwas abrupt.

Fazit:
Eine kurzweilige Geschichte über vier Schwestern, die sich gegenseitig helfen wollen und teilweise daran scheitern. Die Story ist etwas langatmig, aber regt auch zum Nachdenken an.

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