Tanja Wekwerth: Madame Cléo und das große kleine Glück

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Tanja Wekwerth: Madame Cléo und das große kleine Glück
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783959676144

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

Stadt
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Einst war Madame Cléo ein erfolgreiches Pariser Mannequin, heute kann sie kaum noch ihre Altbauwohnung in Berlin bezahlen. Daher vermietet sie ein Zimmer unter und findet in Adamo und seiner kleinen Tochter Mimi wahre Freunde. Doch die Vergangenheit lässt Madame Cléo, die Grande Dame mit Herz, nicht los. Ein großer, unerfüllter Traum erwacht zu neuem Leben, als Mimi eines Tages eine riesige Summe Geld findet. Madame Cléo hat eine bezaubernde Idee und jede Menge Briefumschläge ...

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Madame Cléo und das grosse kleine Glück

Madame Cléo hat einst als Model in Paris gearbeitet. An diese Zeit denkt sie gerne und oft zurück. Irgendwann hat es sie dann nach Berlin verschlagen. Dort lebt sie in ihrer Altbauwohnung und schlägt sich mit Nachhilfestunden durchs Leben. Als der Vermieter beginnt das Haus und sämtliche Mietwohnungen in großem Umfang zu renovieren steht fest, dass die Miete in Kürze steigen wird. Für Madame Cléo kommen erste Gedanken darüber auf, dass sie dann wohl ihre Wohnung verlassen muss. Doch das will sie unbedingt vermeiden und macht sich auf die Suche nach einem passenden Untermieter. So lernt Madame Cléo die kleine Mimi und ihren Vater Adamo kennen und lieben. Damit beginnt ein liebevolles und magisches Märchen.

Die kleine Mimi steckt voller Wünsche und Ideen aber auch voller Traurigkeit. Den Tod der Mutter hat sie noch nicht wirklich verarbeitet aber in Madame Cléo findet sie eine Zuhörerin, jemanden, der immer für sie da ist und sie auf neue Gedanken bringt. Mimi aber ist auch für Madame Cléo ein Lichtschein, der viel verlorengegangene Freude in Madames Leben zurückbringt. Und dann spielt das Schicksal Mimi eine große Menge Geld zu. Werden nun Träume wahr?

„Madame Cléo und das grosse kleine Glück“ ist eine Geschichte, die jeden Leser verzaubern wird. Sie steckt voller Lebensfreude und zeigt, dass das Leben immer einen Weg bietet, in jeder Lebenssituation. Mit Mimi und Madame Cléo erleben wir hier ein modernes Märchen voller Gefühl und Esprit. Paris spielt hier eine große Rolle, aber auch der Mensch an sich und die positive Einstellung zum Leben.

Hier muss man nicht alles für bare Münze nehmen, sondern einfach nur genießen. Diese Geschichte ist ein Genuss, ein Duft- und Gefühlserlebnis der besonderen Art. Der Frühling kommt mit Madame Cléo und der kleinen Mimi auf leichten Sohlen daher und das zu jeder Jahreszeit. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und das Leben ist lebenswert.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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Einfach zauberhaft

Cléo - mit vollem Namen Cléopatre Aglaide Victorine de Pierret-Monchouaris, doch wer kann das schon aussprechen? - ist 75 und lebt allein in einer Berliner Altbauwohnung. Sie ist schon lange Witwe, hat kaum Freunde und wenig Kontakt zur Außenwelt, finanziert ihren Lebensunterhalt mehr schlecht als recht mit Französisch-Unterricht, wobei ihre Schüler alle eher fremdsprachlich minderbegabt sind. Doch sie kommt zurecht und ist relativ zufrieden mit ihrem Leben. Bis eines Tages eine Haussanierung und eine daraus resultierende Mieterhöhung angekündigt wird. Nun muss sich Madame Cléo Sorgen machen, dass sie ihre Wohnung nicht mehr bezahlen kann und ausziehen muss. Sie beschließt, ein Zimmer unterzuvermieten. Die ersten Kandidaten sind schrecklich, doch dann tauchen Adamo und Mimi auf. Der junge Italiener und seine Tochter sind neu in Berlin und wirbeln Cléos Leben gehörig durcheinander. Als Mimi dann auch noch einen Rucksack voller Geld findet, ergeben sich unerwartete Möglichkeiten!

Cléo war früher ein Model im Atelier von Coco Chanel und bis heute ist diese ihr großes Idol und so fällt immer wieder die Frage: was hätte Mademoiselle dazu gesagt?
Mimi ist ein bezauberndes Kind, sehr klug und weise für ihr zartes Alter und voller Interesse für alles Mögliche. Durch sie bekommt Cléo einen neuen Blick auf die Welt und umgekehrt bringt Cléo Mimi viel bei.

Das Buch liest sich wie ein Märchen und ist voller kleiner Weisheiten. Manches kann man sich so in der Realität nicht vorstellen, aber im Buch passt es alles zusammen und ergibt so eine wunderschöne Geschichte voller herzerwärmender Szenen.

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Bezauberndes Alltagsmärchen

Tanja Wekwerth ist mit ihrem neuen Roman ein anrührendes kleines Meisterwerk der Fröhlichkeit, der Lebenslust und der guten Laune gelungen, das den, nicht nur romantischen, Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und bis zum Ende, und ich darf sagen sogar darüber hinaus, nicht mehr loslässt.

In diesem zauberhaften Buch lässt sie uns die Bekanntschaft der nicht mehr jungen Französin Madame Cleo machen, die in Berlin gestrandet ist und mit vielerlei Sorgen, mit Geldnöten, Einsamkeit und den Erinnerungen an ihre große Zeit in Paris zu kämpfen hat.
So, wie es nun einmal ihre Art ist, stellt sie sich ihrem recht freudlosen Leben stets mit Haltung, Würde und Disziplin. Damit ist sie ganz Produkt einer Zeit in der genau diese Eigenschaften gepflegt wurden.
Als Cleo aus einer Notsituation heraus beschließt, ein Zimmer in ihrer kleinen Wohnung unterzuvermieten, ahnt sie nicht, dass ihr Leben damit eine Wendung erfahren wird, durch die sie ihre schon beinahe verloren geglaubte Lebensfreude mit einem Schlag zurückgewinnt.
Der traurige Italiener Adamo zieht mit seiner Tochter Mimi bei der einsamen Cleo ein und mit ihnen kommen Liebe, Glück und Hoffnung zurück und verändern das Leben der drei Protagonisten nachhaltig.
Doch bis es soweit ist, sind noch allerlei Hürden zu nehmen und alle drei müssen lernen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, nur die schönen Momente daraus zu bewahren und mit Vertrauen und Mut einen unkonventionellen Weg in die Zukunft zu wagen.
Dabei steht ihnen eine Reihe liebenswerter, alltäglicher, bisweilen auch schrulliger Nebenfiguren hilfreich zur Seite....

Eine dieser Nebenfiguren, lange tot, für Cleo, die in jungen Jahren bei ihr als Mannequin gearbeitet hat, aber so lebendig wie damals, ist die Modeschöpferin Coco Chanel, aus deren Leben wir immer wieder neue Szenen durch Cleos Augen sehen.
Ja, es ist Mademoiselle Coco, die in dem Roman ein und aus geht, deren Geist ( und Duft ) über allem schwebt - und die ganz und gar nicht unbeteiligt ist an der überraschenden Lösung, die unseren drei längst liebgewonnen Protagonisten den Weg ins Leben, in eine lachende Zukunft weist!
Denn wäre Madame Cleo nicht eines Tages mit Adamo und Mimi nach Paris gereist, dann....

Tatsächlich schreibt Tanja Wekwerth hier ein modernes Märchen! Sie tut dies mit soviel Leichtigkeit und Charme, dass man sich erinnert fühlt an laue Sommertage, sanfte Winde, die die Haut streicheln und die einem unmittelbar ein beschwingtes Gefühl verleihen. Sie lässt uns in Berlin spazieren gehen und nimmt uns schließlich mit in Madame Cleos Paris, wir sehen die Stadt mit ihren Augen - und müssen uns sofort in sie verlieben.
Darüberhinaus ist die Autorin eine Meisterin des Details, - denn es sind vor allem die kleinen Dinge, die maßgeblich sind für den unwiderstehlichen Charme des Romans. Kleine Vignetten gleichsam...
Mögen diesem liebenswürdigen , den Leser verzaubernden Roman recht viele Leser beschieden sein!

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ein zauberhaftes Wohlfühlbuch

"Madame Cléo und das große kleine Glück" ist eine wunderbare, verzaubernde Geschichte von einer "Grande Dame" und ihrer etwas außergewöhnlichen Wohngemeinschaft mit dem Italiener Adamo und seiner altklugen und liebenswerten Tochter Mimi. Sie alle versuchen, mit den Problemen des Alltags fertig zu werden. Manchmal kann da ein wenig Glitzer und Feenzauber nicht schaden und so werden wir märchenhaft mit einer beschwingten Leichtigkeit, einer Portion Humor und einer Prise Tiefgang durch diese Geschichte geführt, ohne dass sie kitschig wirkt. Der Höhepunkt für mich war die Reise nach Paris, in der Madame Cléo auf den Spuren ihrer Vergangenheit wandelt und man die Haute Couture und den Zauber von Coco Chanel regelrecht spüren konnte. Ein absolutes Wohlfühlbuch, in dem für mich alles stimmt. Leider ist es viel zu schnell zu Ende gelesen.

Für mich ein absoluter Buchtipp.

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