Tracy Rees: Die Reise der Amy Snow

Tracy Rees: Die Reise der Amy Snow

Hot
 
0.0
 
4.5 (3)
1106   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Tracy Rees: Die Reise der Amy Snow
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Amy Snow
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783471351369

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Aurelia Vennaway hielt den Atem an, als sie auf Zehenspitzen den muffigen Salon verließ und heimlich über den Flur schlich.

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Kontinent
Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

Ein Buch über zwei ungleiche Frauen, deren Freundschaft bis weit über den Tod hinaus andauert

Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: Ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England.

Karte

Move Map
Start/Ziel tauschen

Benutzerkommentare

3 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.5
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.3  (3)
Charaktere 
 
4.3  (3)
Sprache & Stil 
 
4.7  (3)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Aurelias Geheimnis

Die junge Aurelia Vennaway verließ vorsichtig den Salon. Sie wollte hinaus, ins Freie, und sie ging. Doch dort draußen fand sie etwas, was dort nicht hingehörte…
Nur mit Widerwillen, und weil sie nicht unbarmherzig dastehen wollte, behielt Aurelias Mutter den Säugling, ein kleines Mädchen im Haus. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ihr nicht unter die Augen kommen durfte…
So wuchs Amy Snow – diesen Namen hatte ihr Aurelia gegeben – auf dem Gut der Vennaways auf. Am Ende war sie die Zofe und Freundin Aurelias. Und nur ihr hatte sie es zu verdanken, dass es ihr einigermaßen gutging…
Doch dann wurde Aurelia krank. Sie hatte nicht mehr lange zu leben…
Und sie nutzte diese Zeit, die ihr noch blieb, um zu reisen. Eigentlich wollte sie nach drei Monaten zurück sein, doch immer wieder zögerte sie die Heimkehr hinaus…
Nach Aurelias Tod musste sie Hatville Court verlassen. Zum Glück hatte ihr Aurelia etwas Geld hinterlassen. Auch erhielt sie noch ein Paket, von dem jedoch Aurelias Eltern nichts wissen durften. Auch darin fand sie noch Geld und einen Brief, in welchem Aurelia sie bat, eine Reise zu unternehmen. Diese Reise würde sie an verschiedene Orte bringen, eine Art Schatzsuche. Und an jedem Ort würde sie Hinweise für den nächsten finden…
Amy hatte Aurelia geliebt und ihr Tod ging ihr furchtbar nahe. Deshalb erfüllt sie ihr diesen Wunsch und entdeckte Seiten von Aurelia, die sie vorher nicht gekannt hatte. Nein, Aurelia hatte ihr nicht alles verraten, obwohl sie Vertraute waren…
Und am Ende kam dann eine Überraschung, und Amy verstand….
War es das Baby, das Aurelia im Schnee draußen gefunden hatte? Warum weigerte sich ihre Mutter zunächst, es im Haus zu behalten? Warum änderte sie dann ihre Meinung? Wie hatte Aurelia erreicht, dass es Amy einigermaßen gutging? Warum hatte Aurelia nicht mehr lange zu leben? Was hatte sie für eine Krankheit? Wieso zögerte sie die Heimkehr bei ihrer Reise immer wieder hinaus? Und warum schickte sie Amy auf Reisen? Amy bekam Briefe, die Aurelia vor ihrem Tod geschrieben hatte, warum immer einen Brief an einem neuen Ort? Warum hatte sie Amy angelogen? Und wieso verstand Amy dann? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch fing schon sehr schön an, als Aurelia im Prolog das Baby fand. Im ersten Kapitel geht es dann mit Aurelias Beerdigung und Testamentseröffnung weiter. Ab hier wird von Amy Snow erzählt, wie das Leben bei und mit Aurelia war. Sie erzählt auch, wie es ihr auf ihrer Reise erging und zwischendurch lasen wir mit ihr Aurelias Briefe die einiges offenbarten. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, es gibt keine Fragen, was sie mit diesem oder jenem Wort/Satz gerade meint. Die Charaktere hat sie sehr schön beschrieben. Ich konnte sie und auch die Landschaft direkt vor mir sehen. Ich war auch sehr schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich hätte mit Amy heulen können, als Aurelia von ihrer tödlichen Krankheit erfuhr und sie letztendlich starb. Ich hasste Aurelias Mutter, die das Baby weggeben wollte, obwohl sie doch auf einen Esser bei ihr nicht ankam. Und ich war auch ungehalten mit Amy über Aurelias Forderung die Reise immer wieder fortzusetzen. Am Ende war ich froh, dass Amy es getan hatte. Denn es gab eine Überraschung am Ende, die sich aber vorher schon abzeichnete. Doch das Buch war spannend von Anfang bis Ende. Es hat mich dermaßen gefesselt, dass ich es nicht aus der Hand legen mochte. Ich habe es praktisch in einem Rutsch durchgelesen und es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und die volle Bewertungszahl

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
5.0

historischer Frauenroman

1848 findet die 8-jährige Aurelia, Einzelkind von hohem Stand, ein Baby im Schnee. Nur geduldet wächst sie als Amy Snow im Dienstbotentrakt der Vennaways auf. Amy ist 17 Jahre alt als Aurelia stirbt und muss Hatville Court verlassen. Doch die beiden Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, die auch über den Tod hinausgeht. Aurelia schickt Amy auf eine Schnitzeljagd durch England, zu sich selbst und einem neuen Leben. In Rückblenden, Erinnerungen und aus Aurelias Briefen nimmt der Leser am Leben der beiden jungen Frauen teil. Nett erzählter historischer Frauen- Roman, der die Stimmung die Stimmung Mitte des 19. Jhd. in England aus England gut wiederspiegelt. Kurzweilige Lektüre.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Buch über zwei starke Frauen

England 1831: Die einzige Tochter wohlhabender Gutsherren findet im Schnee ein nacktes, ausgesetztes Baby. Sie nennt es Amy Snow und setzt beharrlich gegen den Widerstand ihrer Eltern durch, Amy auf dem Gut aufwachsen zu lassen. Für Aurelia wird Amy zu einer Freundin und Schwester. Nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung begibt sich Aurelia auf Reisen. Amy fühlt sich zum ersten Mal von ihr im Stich gelassen. Mit Mitte zwanzig stirbt Aurelia und ihre Eltern jagen Amy fort. Aurelia hat allerdings finanziell für sie vorgesorgt und außerdem in Anlehnung an ein früheres Kinderspiel eine Schatzsuche für sie organisiert. Anhand aufzuspürender Briefe, die viel Neues über Aurelia preisgeben, begibt sich Amy an verschiedene Orte zu wohlgesonnenen Freunden, wo sie ein gut gehütetes Geheimnis Aurelias aufdeckt und obendrein ihr eignes, selbstbestimmtes Leben zu führen lernt.

Die Geschichte ist schon historisch interessant, spielt sie doch im viktorianischen England, benannt nach Queen Victoria, die als emanzipiert und selbstbewusst galt. Über das gesellschaftliche Leben in dieser Zeit ist so manches Detail zu erfahren. Die beiden Protagonistinnen passen vorzüglich zu diesem Hintergrund. Aurelia mit ihrem Drang zu Unabhängigkeit verkörpert ein neues Frauenbild; Amy entwickelt sich von einer grauen Maus zu einer selbstbewussten Frau, der der gesellschaftliche Aufstieg gelingt. Darüber hinaus ist die Geschichte spannend und lässt den Leser miträtseln, was für eine Botschaft Aurelia wohl an Amy weiterleiten wollte. Zwar hegt Amy selbst ab dem Mittelteil eine Vermutung, die aber trotzdem noch auf Bestätigung wartet. Das Buch liest sich recht flüssig. Die gute Strukturierung der Geschichte anhand der Vorgeschichte und der verschiedenen Reisestationen Amys erlauben auch schon einmal eine Lesepause, ohne dass der Faden verloren geht. Anmerken muss ich allerdings, die Passage über Amys Station in Bath im Mittelteil als die schwächste und als ein wenig ermüdend empfunden zu haben. Hier gibt es schlichtweg zu viele in meinen Ohren sehr gekünstelt klingende Dialoge zwischen Amy und ihrem Verehrer Henry.

Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und kann es Leserinnen historischer Romane empfehlen.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue